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Forum / Poesie und Lyrik
öhm ja......wie wärs mit lesen?oO

KissTheFrog
Fortgeschrittener
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Geschrieben am: 05.09.2009 um 15:49 Uhr
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Also öhm ja mich hats im Urlaub einfach so überkommen und mittlerweile bin ich auch schon fast mit dem 2. Kapitel fertig (ok jeder dürfte nun bemerkt haben dass es sich um ein Buch handelt) und ich habe da ein problem ich habe keinen titel!!!! *panik* wenn ihr was wisst sagt es mir ?=) und ja lest es lasst n kommentar da sagt mir wie ihr es findet egal ob scheiße oder gut ich wills wissen =) es is n bissle lang ja trotzdem wär es nett wenn es jemand liest =)
kapitel 1
Da stand sie. Langes, blondes Haar, schmal gebaut und groß gewachsen für ihr Alter. ,,Hast du alles meine Kleine?” fragte eine besorgt klingende Mutter. ,,Klaro! Siehst du?” entgegnete ihr Lily und präsentierte stolz ihre Schultasche. ,,Dann ist ja gut. Also mach’s gut und viel Spaß in der Schule!” rief Lilys Mutter ihr hinterher als sie die alten, hölzernen Stufen des Altbaus hinunter ging. Lily liebte dieses Haus. Dieser Duft der sich über all die Jahre festgesetzt hatte, der Duft von Holz, Ziegelsteinen und Bohnerwachs. Im Sommer war es immer schön kühl und im Winter sorgte der Kohleofen für eine angenehme Wärme in der ganzen Wohnung. Es war einer der Altbauten in Berlin, der den 2. Weltkrieg überstanden hatte. Sie liebte ihr Viertel. Überall diese alten Häuser, Kopfsteinpflaster, die vielen Innenhöfe und die vielen verwinkelten Gassen in denen man immer etwas Neues entdecken konnte. Sie atmete die frische Morgenluft ein und machte sich auf den Weg zur Schule. Lily war stolz drauf, dass sie nun endlich alleine zur Schule gehen durfte.
Lautes Stimmengewirr auf dem Schulhof begrüßte sie. Pünktlich zum ersten Glockenschlag der Schulklingel betrat sie das Schulgebäude. Ohne große Umwege ging Lily Richtung Klassenzimmer. ,,Guten Morgen Lily!” begrüßte sie ein kleiner, etwas dicklicher Junge, den man häufig mit etwas Süßem in der Hand sah. ,,Guten Morgen, Tommy!” grüßte Lily mit einem Lächeln zurück. ,,Wie kannst du nur um die Uhrzeit schon so munter sein ?” fragte Tommy und schob sich eine Hand voll Gummibärchen in den Mund. ,,Ach weißt du, so ein Morgenspaziergang zur Schule macht einfach wach.” antworte Lily. ,,Mein Gott, für sowas wäre ich viel zu faul.” ,,Das sieht man ja.” ärgerte sie ihn und stupste ihn in seinen Bauch. ,,Hey…. das ist jetzt aber nicht nett von dir.” sagte Tommy und machte sein aller bestes Schmollgesicht. ,,Ach komm schon, jetzt mach keinen auf beleidigt.” tröstete ihn Lily und umarmte ihn. Schon strahlte Tommy wieder. Jeder wusste, dass er, neben Gummibärchen und Schokoriegeln, eine geheime Schwäche für Lily hatte. Lily nahm das ganz locker und versuchte ihm keine Hoffnungen zu machen. Aber es reichte nur ein Lächeln, ein Zwinkern oder eine Umarmung aus, um ihn in Verlegenheit zu bringen. ,,Sag mal hast du Kai schon gesehn?” fragte sie während sie ihre Jacke aufhängte.
,,Ja… der is schon im Klassenzimmer.” antwortete Tommy und deutete zur Klassenzimmertür. ,,Na dann, kommst du mit rein?” ,,Mhm.” Lily ging voraus, Tommy folgte ihr in einer sehr gemächlichen Gangart. Kai hatte schwarzes Haar, strahlend blaue Augen und war sportlich gebaut. ,,Hallo Kai.” begrüßte ihn Lily herzlich. Kai lag mit dem Kopf auf dem Tisch und reagierte nur mit einem Murren. ,,Ja mir geht es auch blendend.” lachte Lily. ,,Tschuldigung , ich bin nich ganz aufm Posten.” sagte Kai und hob den Kopf. ,,Du solltest dich mal von Lily umarmen lassen, du ahnst nicht wie viel Energie da auf dich überspringt.” scherzte Tommy und ein breites Grinsen machte sich auf seinem noch breiterem Gesicht breit. ,,Haha sehr witzig.” entgegnete Lily mit einem ironischen Unterton. ,,Wäre doch eigentlich ne Idee.” murmelte Kai. Lily schaute ihn mit einem leicht verwirrten Blick an. Normalerweise war es Kai immer unangenehm wenn sie ihn umarmte oder ihn überhaupt berührte. ,,Guten Morgen zusammen!” ertönte eine charmante, feminine Stimme. Frau Gunz, die Klassenlehrerin, betrat das Klassenzimmer. ,,Sieht so aus als müsste die Umarmung noch warten.” flüsterte Lily und setzte sich neben Kai. Im Klassenzimmer standen überall Vierertische. Lily saß mit Kai und Tommy an einem Tisch.
Eigentlich saß noch Miriam an ihrem Tisch, aber ihr Platz war an diesem Tag leer. ,,Sag mal, weiß einer von euch wo Miri is?” fragte Lily. Synchrones Kopfschütteln war die Antwort. Es war ungewöhnlich für Miriam krank zu sein, vor allem wegen der super gesunden Ernährung ihrer Mutter. Mit besorgter Miene ging sie in die Pause. ,,Hey Lily! Hör auf dir Sorgen zu machen, wird bestimmt nur ne Grippe sein.” sagte Tommy während er sie mit dem Ellenbogen stupfte. ,,Ich hoffe es….” Miriam und Lily kannten sich schon ihr Leben lang und wohnten in derselben Straße, leider durfte sie noch nicht alleine zur Schule gehen, sondern wurde jeden Morgen gefahren. Der restliche Schultag verging schnell, auch wenn ihre Sorgen bei jedem Blick auf Miriams leeren immer Platz größer wurden.
Endlich erlöste die Schulklingel sie von ihrem Kummer. Schnell packte sie ihre Hefte ein, eilte im Schnellschritt auf den Gang, schnappte sich ihre Jacke und wollte so schnell wie möglich nach Hause um sich zu vergewissern was mit Miriam war. ,,Lily! Warte!” es war Kai der hinter ihr her rannte. Lily stoppte und drehte sich um. ,,Was ist?” ,,Das sollte ich dich besser fragen. Was hat dich denn gestochen?” fragte er und schnaufte. ,,Du solltest erstmal Luft holen bevor du mich mit Fragen löcherst. Wieso rennst du mir überhaupt hinterher?” ,,Vielleicht möchte ich noch meine Umarmung?”, er grinste, ,,Außerdem hab ich mir Sorgen gemacht. Du hast schon die ganze Zeit im Unterricht so traurig geschaut.” ,,Seit wann machst du dir denn Sorgen? Aber wenn du´s wissen willst dann sag ichs dir, ich mach mir Sorgen um Miri, allein deswegen schon weil es untypisch für sie is krank zu sein.” ,,Hm stimmt. Kann ich mitkommen? Meine Mutter ist heute eh nich da.” ,,Hm ok. Aber beeil dich?” ,,Is gut!” mit diesen Worten machten sie sich auf den Weg. Kai viel es schwer mit Lily schritt zu halten.
,,Jetzt mach mal langsam!” ,,Nein! Was is denn wenn etwas passiert is?” ,,Ach komm schon. Was soll schon passiert sein?” ,,Weiß ich doch nich! Aber je schneller ich weiß was los is, desto besser! Also mach hinne!” ,,Ja ja!” ,,Ja ja heißt leck mich am Arsch.” ,,Ach Mensch! Reg dich ab!” ,,Nein werd ich nich! Nich so lang du wie ne Schnecke hinter mir her kriechst!” fauchte sie ihn an und lief noch schneller. ,,Mädchen sind doch seltsam.” murmelte Kai vor sich hin, versuchte aber mit ihr mitzuhalten.
,,Puh! Gleich haben wir´s.” dachte Lily als sie in die Straße einbogen. ,,Sag mal wo wohnt Miri noch mal?” fragte Kai als er hinter ihr stoppte und schnaufte. ,,Da vorne in dem gelben Haus.” ,,Gut. Wetten ich bin vor dir da?” scherzte er. ,,Das glaubst du aber auch nur!” lachte Lily und rannte los. ,,Hey! Das is unfair!” schrie er und sprintete los. ,,Erste!” schrie Lily als sie an der großen braunen Tür ankam. ,,Du hattest ja auch n Vorsprung… .” murrte Kai total erschöpft. ,,Was kann ich dafür wenn du zu langsam bist?” ,,Aber … ach auch egal. Wer klingelt?” ,,Ich mach das schon.” sagte Lily und drückte den kleinen silbernen Knopf neben dem Namen Waagner. Ein knacken war zu hören als sich jemand an der Freisprechanlage meldete. ,,Wer da?” ertönte die bestimmend klingende Stimme die Miriams Vater gehörte. ,,Hallo Herr Waagner.
Ich bin´s Lily von gegenüber, Miris Freundin.” ,,Und Kai, ein guter Freund.” warf Kai ein. ,, Wir wollten wissen was mit Miri ist, sie war heute nicht in der Schule.” fuhr Lily fort. ,,Nicht in der Schule?” ,,Ja sie war heute nicht da und -” ,,Wartet! Kommt hoch. Das müssen wir nicht durch einen Lautsprecher regeln.” Ein Surren ertönte und Lily und Kai konnten nun in den Hausflur. Das Haus war genau so alt wie das in dem Lily wohnte, allerdings wurde es renoviert, da es einige Schäden hatte. Lily hasste es wenn so alten Häusern der Charme genommen wurde, indem man sie renovierte. In diesem Haus hatten sich die Architekten allerdings Mühe gegeben, das Haus den anderen Häusern in der Straße anzugleichen. Und Lily fand, dass es ihnen sogar einigermaßen gut gelungen war.
Mit schnellen Schritten stiegen die zwei die Stufen hinauf. An der Wohnungstür stand schon Miriams Vater. ,,Schnell. Kommt rein.” er schien etwas nervös zu sein. ,,Was hat er bloß?” fragte sich Lily in Gedanken. Die Wohnung war voll gestellt mit all möglichem Kram. Uhren, Bilder, kleine Figuren einfach alles. Dennoch hatte alles seinen Platz und wurde gepflegt. Miriam erzählte immer, dass ihr Vater immer am Dienstag alles abstaubte und dann in der ganzen Wohnung der Staub herumflog weil der Staubwedel aus Federn den Staub nicht wirklich festhielt. ,,Hier bitte, setzt euch.” bat er und deutete auf die Couch. Kai und Lily setzten sich, immer noch staunend was alles herumstand. Lily und Miriam waren zwar beste Freundinnen, doch Miriam wollte sie nie mit in die Wohnung nehmen. Lily dachte es sei ihr peinlich, was sie jetzt im nachhinein nicht verstehen konnte. Es stand zwar allerhand herum aber dennoch in einer gewissen Ordnung. ,,Und Miriam war heute ganz sicher nicht in der Schule?” fragte Herr Waagner besorgt. ,,Nein. Wir dachten sie wäre krank.” antworte Kai, auch bei ihm machte sich Nervosität breit. Lily versuchte einen kühlen Kopf zu bewahren , aber es gelang ihr nicht, diese Ungewissheit machte sie fertig. ,,Was is mit Miri.” fragte sie und starrte dabei auf den Boden.
,,Kinder ich glaube ich habe Mist gebaut.”
,,….Mist gebaut…” hallte es in Lilys Kopf. ,,Wie Mist gebaut?” fragte Kai. Lily war dankbar das er fragte, ihr wäre diese Frage kaum über die Lippen gekommen. ,,Heute Morgen war so ein Stress. Miriams Mutter is in München bei ihrer Mutter und ich hatte einen wichtigen Geschäftstermin, also hab ich ihr erlaubt heute zu laufen.” fuhr Herr Waagner fort. Er schaute besorgt zu Boden. ,,Heißt das etwa, dass Miri heute allein gelaufen is?” fragte Lily. Ein Kopfnicken war die Antwort auf ihre Frage. ,,Kinder ich glaube ihr solltet jetzt besser gehen. Ich werd mich jetzt auf die Suche nach Miriam machen.” ,,Wir helfen!” sagte Kai. ,,Nein. Ihr geht jetzt. Es wird schon spät.” Kai und Lily versuchten sich zu widersetzen, leider ohne Erfolg. Herr Waagner begleitete sie noch zur Tür.
,,Und was machen wir jetzt?” fragte Kai. ,,Nix. Du hast doch gehört wir sollen nicht helfen, außerdem was sollen wir schon machen?” entgegnete Lily. ,,Keine Ahnung.” ,,Siehste?! Also los komm, meine Mama wartet bestimmt schon mit dem Essen auf mich.” mit diesen Worten zog sie Kai hinter sich her. Es schien zwar so als würde sie sich keine Sorgen machen, doch in ihr tobte ein Orkan aus Sorgen, Kummer und Traurigkeit. ,,Mensch Miri wo steckst du nur?” fragte Lily sich in Gedanken. Zuhause angekommen durfte sie sich erstmal eine Standpauke ihrer Mutter anhören, aber als sie ihr erklärte wieso sie so spät kam verschwand sie in die Küche und kam mit zwei großen Tellern Bratkartoffeln zurück. Den Vorfall mit Miriam ließ sie unkommentiert.
ach bevor ichs vergesse rechtschreibfehler sind halt da weils nunmal die rohform is^^ und vergesst das kommentar nicht ^^
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schneekappe - 16
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Geschrieben am: 05.09.2009 um 15:55 Uhr
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soooooooooooooo lang....:) (guter kommentar:))
jo...des is eigtl ganz ok...:). (der anfang)
Moralisten sind Menschen, die sich dort kratzen, wo es andere juckt.
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KissTheFrog
Fortgeschrittener
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Geschrieben am: 05.09.2009 um 15:56 Uhr
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Zitat von schneekappe: soooooooooooooo lang....:) (guter kommentar:))
jo...des is eigtl ganz ok...:). (der anfang)
was is mit dem rest? xD trotzdem danke XD
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diana1992 - 34
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Geschrieben am: 05.09.2009 um 16:06 Uhr
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is alles gut habe es gelesen....
kommt eine fortsetzung
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rainboOw - 32
Fortgeschrittener
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Geschrieben am: 05.09.2009 um 16:13 Uhr
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hmm..also..für des dass des mädel zum ersten mal allein in die schule laufen darf find ich, dass es eher für ältere geschrieben ist. also ich mein mit dem verlieben und so also der kleine dickere hat ja ne schwäche für lily und ich weis nich wies bei euch so war..aber ich war in der grundschule noch nich so an jungs interessiert :D oder halt eher als freund. da hab ich mir noch nicht mehr dabei gedacht.
(ich nehm mal an dass des grundschule is oder? wegen dem ersten mal alleine laufen mein ich)
aber ansonsten find ich die geschichte nicht schlecht. kommt auf das ende drauf an wenn du nen verleger hast sagst du mir bescheid oke ich kaufs dann^^
lg marie
♥
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maxanderson - 38
Halbprofi
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Dabei seit 07.2008
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Geschrieben am: 05.09.2009 um 16:22 Uhr
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Zitat von KissTheFrog: Also öhm ja mich hats im Urlaub einfach so überkommen und mittlerweile bin ich auch schon fast mit dem 2. Kapitel fertig (ok jeder dürfte nun bemerkt haben dass es sich um ein Buch handelt) und ich habe da ein problem ich habe keinen titel!!!! *panik* wenn ihr was wisst sagt es mir ?=) und ja lest es lasst n kommentar da sagt mir wie ihr es findet egal ob scheiße oder gut ich wills wissen =) es is n bissle lang ja trotzdem wär es nett wenn es jemand liest =)
kapitel 1
Da stand sie. Langes, blondes Haar, schmal gebaut und groß gewachsen für ihr Alter. ,,Hast du alles meine Kleine?” fragte eine besorgt klingende Mutter. ,,Klaro! Siehst du?” entgegnete ihr Lily und präsentierte stolz ihre Schultasche. ,,Dann ist ja gut. Also mach’s gut und viel Spaß in der Schule!” rief Lilys Mutter ihr hinterher als sie die alten, hölzernen Stufen des Altbaus hinunter ging. Lily liebte dieses Haus. Dieser Duft der sich über all die Jahre festgesetzt hatte, der Duft von Holz, Ziegelsteinen und Bohnerwachs. Im Sommer war es immer schön kühl und im Winter sorgte der Kohleofen für eine angenehme Wärme in der ganzen Wohnung. Es war einer der Altbauten in Berlin, der den 2. Weltkrieg überstanden hatte. Sie liebte ihr Viertel. Überall diese alten Häuser, Kopfsteinpflaster, die vielen Innenhöfe und die vielen verwinkelten Gassen in denen man immer etwas Neues entdecken konnte. Sie atmete die frische Morgenluft ein und machte sich auf den Weg zur Schule. Lily war stolz drauf, dass sie nun endlich alleine zur Schule gehen durfte.
Lautes Stimmengewirr auf dem Schulhof begrüßte sie. Pünktlich zum ersten Glockenschlag der Schulklingel betrat sie das Schulgebäude. Ohne große Umwege ging Lily Richtung Klassenzimmer. ,,Guten Morgen Lily!” begrüßte sie ein kleiner, etwas dicklicher Junge, den man häufig mit etwas Süßem in der Hand sah. ,,Guten Morgen, Tommy!” grüßte Lily mit einem Lächeln zurück. ,,Wie kannst du nur um die Uhrzeit schon so munter sein ?” fragte Tommy und schob sich eine Hand voll Gummibärchen in den Mund. ,,Ach weißt du, so ein Morgenspaziergang zur Schule macht einfach wach.” antworte Lily. ,,Mein Gott, für sowas wäre ich viel zu faul.” ,,Das sieht man ja.” ärgerte sie ihn und stupste ihn in seinen Bauch. ,,Hey…. das ist jetzt aber nicht nett von dir.” sagte Tommy und machte sein aller bestes Schmollgesicht. ,,Ach komm schon, jetzt mach keinen auf beleidigt.” tröstete ihn Lily und umarmte ihn. Schon strahlte Tommy wieder. Jeder wusste, dass er, neben Gummibärchen und Schokoriegeln, eine geheime Schwäche für Lily hatte. Lily nahm das ganz locker und versuchte ihm keine Hoffnungen zu machen. Aber es reichte nur ein Lächeln, ein Zwinkern oder eine Umarmung aus, um ihn in Verlegenheit zu bringen. ,,Sag mal hast du Kai schon gesehn?” fragte sie während sie ihre Jacke aufhängte.
,,Ja… der is schon im Klassenzimmer.” antwortete Tommy und deutete zur Klassenzimmertür. ,,Na dann, kommst du mit rein?” ,,Mhm.” Lily ging voraus, Tommy folgte ihr in einer sehr gemächlichen Gangart. Kai hatte schwarzes Haar, strahlend blaue Augen und war sportlich gebaut. ,,Hallo Kai.” begrüßte ihn Lily herzlich. Kai lag mit dem Kopf auf dem Tisch und reagierte nur mit einem Murren. ,,Ja mir geht es auch blendend.” lachte Lily. ,,Tschuldigung , ich bin nich ganz aufm Posten.” sagte Kai und hob den Kopf. ,,Du solltest dich mal von Lily umarmen lassen, du ahnst nicht wie viel Energie da auf dich überspringt.” scherzte Tommy und ein breites Grinsen machte sich auf seinem noch breiterem Gesicht breit. ,,Haha sehr witzig.” entgegnete Lily mit einem ironischen Unterton. ,,Wäre doch eigentlich ne Idee.” murmelte Kai. Lily schaute ihn mit einem leicht verwirrten Blick an. Normalerweise war es Kai immer unangenehm wenn sie ihn umarmte oder ihn überhaupt berührte. ,,Guten Morgen zusammen!” ertönte eine charmante, feminine Stimme. Frau Gunz, die Klassenlehrerin, betrat das Klassenzimmer. ,,Sieht so aus als müsste die Umarmung noch warten.” flüsterte Lily und setzte sich neben Kai. Im Klassenzimmer standen überall Vierertische. Lily saß mit Kai und Tommy an einem Tisch.
Eigentlich saß noch Miriam an ihrem Tisch, aber ihr Platz war an diesem Tag leer. ,,Sag mal, weiß einer von euch wo Miri is?” fragte Lily. Synchrones Kopfschütteln war die Antwort. Es war ungewöhnlich für Miriam krank zu sein, vor allem wegen der super gesunden Ernährung ihrer Mutter. Mit besorgter Miene ging sie in die Pause. ,,Hey Lily! Hör auf dir Sorgen zu machen, wird bestimmt nur ne Grippe sein.” sagte Tommy während er sie mit dem Ellenbogen stupfte. ,,Ich hoffe es….” Miriam und Lily kannten sich schon ihr Leben lang und wohnten in derselben Straße, leider durfte sie noch nicht alleine zur Schule gehen, sondern wurde jeden Morgen gefahren. Der restliche Schultag verging schnell, auch wenn ihre Sorgen bei jedem Blick auf Miriams leeren immer Platz größer wurden.
Endlich erlöste die Schulklingel sie von ihrem Kummer. Schnell packte sie ihre Hefte ein, eilte im Schnellschritt auf den Gang, schnappte sich ihre Jacke und wollte so schnell wie möglich nach Hause um sich zu vergewissern was mit Miriam war. ,,Lily! Warte!” es war Kai der hinter ihr her rannte. Lily stoppte und drehte sich um. ,,Was ist?” ,,Das sollte ich dich besser fragen. Was hat dich denn gestochen?” fragte er und schnaufte. ,,Du solltest erstmal Luft holen bevor du mich mit Fragen löcherst. Wieso rennst du mir überhaupt hinterher?” ,,Vielleicht möchte ich noch meine Umarmung?”, er grinste, ,,Außerdem hab ich mir Sorgen gemacht. Du hast schon die ganze Zeit im Unterricht so traurig geschaut.” ,,Seit wann machst du dir denn Sorgen? Aber wenn du´s wissen willst dann sag ichs dir, ich mach mir Sorgen um Miri, allein deswegen schon weil es untypisch für sie is krank zu sein.” ,,Hm stimmt. Kann ich mitkommen? Meine Mutter ist heute eh nich da.” ,,Hm ok. Aber beeil dich?” ,,Is gut!” mit diesen Worten machten sie sich auf den Weg. Kai viel es schwer mit Lily schritt zu halten.
,,Jetzt mach mal langsam!” ,,Nein! Was is denn wenn etwas passiert is?” ,,Ach komm schon. Was soll schon passiert sein?” ,,Weiß ich doch nich! Aber je schneller ich weiß was los is, desto besser! Also mach hinne!” ,,Ja ja!” ,,Ja ja heißt leck mich am Arsch.” ,,Ach Mensch! Reg dich ab!” ,,Nein werd ich nich! Nich so lang du wie ne Schnecke hinter mir her kriechst!” fauchte sie ihn an und lief noch schneller. ,,Mädchen sind doch seltsam.” murmelte Kai vor sich hin, versuchte aber mit ihr mitzuhalten.
,,Puh! Gleich haben wir´s.” dachte Lily als sie in die Straße einbogen. ,,Sag mal wo wohnt Miri noch mal?” fragte Kai als er hinter ihr stoppte und schnaufte. ,,Da vorne in dem gelben Haus.” ,,Gut. Wetten ich bin vor dir da?” scherzte er. ,,Das glaubst du aber auch nur!” lachte Lily und rannte los. ,,Hey! Das is unfair!” schrie er und sprintete los. ,,Erste!” schrie Lily als sie an der großen braunen Tür ankam. ,,Du hattest ja auch n Vorsprung… .” murrte Kai total erschöpft. ,,Was kann ich dafür wenn du zu langsam bist?” ,,Aber … ach auch egal. Wer klingelt?” ,,Ich mach das schon.” sagte Lily und drückte den kleinen silbernen Knopf neben dem Namen Waagner. Ein knacken war zu hören als sich jemand an der Freisprechanlage meldete. ,,Wer da?” ertönte die bestimmend klingende Stimme die Miriams Vater gehörte. ,,Hallo Herr Waagner.
Ich bin´s Lily von gegenüber, Miris Freundin.” ,,Und Kai, ein guter Freund.” warf Kai ein. ,, Wir wollten wissen was mit Miri ist, sie war heute nicht in der Schule.” fuhr Lily fort. ,,Nicht in der Schule?” ,,Ja sie war heute nicht da und -” ,,Wartet! Kommt hoch. Das müssen wir nicht durch einen Lautsprecher regeln.” Ein Surren ertönte und Lily und Kai konnten nun in den Hausflur. Das Haus war genau so alt wie das in dem Lily wohnte, allerdings wurde es renoviert, da es einige Schäden hatte. Lily hasste es wenn so alten Häusern der Charme genommen wurde, indem man sie renovierte. In diesem Haus hatten sich die Architekten allerdings Mühe gegeben, das Haus den anderen Häusern in der Straße anzugleichen. Und Lily fand, dass es ihnen sogar einigermaßen gut gelungen war.
Mit schnellen Schritten stiegen die zwei die Stufen hinauf. An der Wohnungstür stand schon Miriams Vater. ,,Schnell. Kommt rein.” er schien etwas nervös zu sein. ,,Was hat er bloß?” fragte sich Lily in Gedanken. Die Wohnung war voll gestellt mit all möglichem Kram. Uhren, Bilder, kleine Figuren einfach alles. Dennoch hatte alles seinen Platz und wurde gepflegt. Miriam erzählte immer, dass ihr Vater immer am Dienstag alles abstaubte und dann in der ganzen Wohnung der Staub herumflog weil der Staubwedel aus Federn den Staub nicht wirklich festhielt. ,,Hier bitte, setzt euch.” bat er und deutete auf die Couch. Kai und Lily setzten sich, immer noch staunend was alles herumstand. Lily und Miriam waren zwar beste Freundinnen, doch Miriam wollte sie nie mit in die Wohnung nehmen. Lily dachte es sei ihr peinlich, was sie jetzt im nachhinein nicht verstehen konnte. Es stand zwar allerhand herum aber dennoch in einer gewissen Ordnung. ,,Und Miriam war heute ganz sicher nicht in der Schule?” fragte Herr Waagner besorgt. ,,Nein. Wir dachten sie wäre krank.” antworte Kai, auch bei ihm machte sich Nervosität breit. Lily versuchte einen kühlen Kopf zu bewahren , aber es gelang ihr nicht, diese Ungewissheit machte sie fertig. ,,Was is mit Miri.” fragte sie und starrte dabei auf den Boden.
,,Kinder ich glaube ich habe Mist gebaut.”
,,….Mist gebaut…” hallte es in Lilys Kopf. ,,Wie Mist gebaut?” fragte Kai. Lily war dankbar das er fragte, ihr wäre diese Frage kaum über die Lippen gekommen. ,,Heute Morgen war so ein Stress. Miriams Mutter is in München bei ihrer Mutter und ich hatte einen wichtigen Geschäftstermin, also hab ich ihr erlaubt heute zu laufen.” fuhr Herr Waagner fort. Er schaute besorgt zu Boden. ,,Heißt das etwa, dass Miri heute allein gelaufen is?” fragte Lily. Ein Kopfnicken war die Antwort auf ihre Frage. ,,Kinder ich glaube ihr solltet jetzt besser gehen. Ich werd mich jetzt auf die Suche nach Miriam machen.” ,,Wir helfen!” sagte Kai. ,,Nein. Ihr geht jetzt. Es wird schon spät.” Kai und Lily versuchten sich zu widersetzen, leider ohne Erfolg. Herr Waagner begleitete sie noch zur Tür.
,,Und was machen wir jetzt?” fragte Kai. ,,Nix. Du hast doch gehört wir sollen nicht helfen, außerdem was sollen wir schon machen?” entgegnete Lily. ,,Keine Ahnung.” ,,Siehste?! Also los komm, meine Mama wartet bestimmt schon mit dem Essen auf mich.” mit diesen Worten zog sie Kai hinter sich her. Es schien zwar so als würde sie sich keine Sorgen machen, doch in ihr tobte ein Orkan aus Sorgen, Kummer und Traurigkeit. ,,Mensch Miri wo steckst du nur?” fragte Lily sich in Gedanken. Zuhause angekommen durfte sie sich erstmal eine Standpauke ihrer Mutter anhören, aber als sie ihr erklärte wieso sie so spät kam verschwand sie in die Küche und kam mit zwei großen Tellern Bratkartoffeln zurück. Den Vorfall mit Miriam ließ sie unkommentiert.
ach bevor ichs vergesse rechtschreibfehler sind halt da weils nunmal die rohform is^^ und vergesst das kommentar nicht ^^
so und jetzt schreibst das alles nochmal im präsens und dann wirds interessant.
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m-liesschen - 32
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Dabei seit 03.2006
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Geschrieben am: 05.09.2009 um 16:22 Uhr
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ich finds auch gut, aber ich hab ne frage: wie alt sind kai, lily und miriam? (:
wenn du das lesen kannst .. danke deinem grundschullehrer :D
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KissTheFrog
Fortgeschrittener
(offline)
Dabei seit 04.2009
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Geschrieben am: 05.09.2009 um 16:24 Uhr
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Zitat von rainboOw: hmm..also..für des dass des mädel zum ersten mal allein in die schule laufen darf find ich, dass es eher für ältere geschrieben ist. also ich mein mit dem verlieben und so  also der kleine dickere hat ja ne schwäche für lily und ich weis nich wies bei euch so war..aber ich war in der grundschule noch nich so an jungs interessiert :D oder halt eher als freund. da hab ich mir noch nicht mehr dabei gedacht.
(ich nehm mal an dass des grundschule is oder? wegen dem ersten mal alleine laufen mein ich)
aber ansonsten find ich die geschichte nicht schlecht. kommt auf das ende drauf an  wenn du nen verleger hast sagst du mir bescheid oke  ich kaufs dann^^
lg marie
also ich weiß ja nich aber so kleine kindheitsliberein hatte doch iwie jeder xD außerdem hat ja nur er ne schwäche für sie , sie ja nich für ihn sondern eher als kumpel(lily denkt sich da nich mehr ^^) die kennen sich schon ausm kindergarten genau wie kai aber dazu in anderen kapiteln mehr ^^
ja mit dem ende is so ne sache weil da wird sozusagen lilys leben erzählt aber was da noch kommt verrat ich nich xD
aber danke dass du es gelesen hast und ja überhaupt =)
klar sag ich bescheid freut mich dass da jemand intresse hat
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boetscher - 30
Halbprofi
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Dabei seit 03.2008
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Geschrieben am: 05.09.2009 um 16:26 Uhr
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jo also der erste satz is schonmal ziemlich gut aber dann hat ich keine lust mehr sorry^^
blubb
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KissTheFrog
Fortgeschrittener
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Dabei seit 04.2009
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Geschrieben am: 05.09.2009 um 16:29 Uhr
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Zitat von m-liesschen: ich finds auch gut, aber ich hab ne frage: wie alt sind kai, lily und miriam? (:
gegenfrage: wie alt denkst du sind die? ^^
ne quatsch
also kai und lily sind 7 , miri is 6( wird aber im nächsten kapitel 7) und falls de noch wissen willst wie alt tommy is 7
und ja ich weiß scheint alles etwas unrealistisch aber man muss dazu sagen dass einiges in so einer großstadt wie berlin anders läuft wie hier aufm lande und das weiß ich nur allzugut ich bin da selber geboren und 8 jahre großgeworden bin ^^
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KissTheFrog
Fortgeschrittener
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Dabei seit 04.2009
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Geschrieben am: 05.09.2009 um 16:31 Uhr
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Zitat von maxanderson: Zitat von KissTheFrog: Also öhm ja mich hats im Urlaub einfach so überkommen und mittlerweile bin ich auch schon fast mit dem 2. Kapitel fertig (ok jeder dürfte nun bemerkt haben dass es sich um ein Buch handelt) und ich habe da ein problem ich habe keinen titel!!!! *panik* wenn ihr was wisst sagt es mir ?=) und ja lest es lasst n kommentar da sagt mir wie ihr es findet egal ob scheiße oder gut ich wills wissen =) es is n bissle lang ja trotzdem wär es nett wenn es jemand liest =)
kapitel 1
Da stand sie. Langes, blondes Haar, schmal gebaut und groß gewachsen für ihr Alter. ,,Hast du alles meine Kleine?” fragte eine besorgt klingende Mutter. ,,Klaro! Siehst du?” entgegnete ihr Lily und präsentierte stolz ihre Schultasche. ,,Dann ist ja gut. Also mach’s gut und viel Spaß in der Schule!” rief Lilys Mutter ihr hinterher als sie die alten, hölzernen Stufen des Altbaus hinunter ging. Lily liebte dieses Haus. Dieser Duft der sich über all die Jahre festgesetzt hatte, der Duft von Holz, Ziegelsteinen und Bohnerwachs. Im Sommer war es immer schön kühl und im Winter sorgte der Kohleofen für eine angenehme Wärme in der ganzen Wohnung. Es war einer der Altbauten in Berlin, der den 2. Weltkrieg überstanden hatte. Sie liebte ihr Viertel. Überall diese alten Häuser, Kopfsteinpflaster, die vielen Innenhöfe und die vielen verwinkelten Gassen in denen man immer etwas Neues entdecken konnte. Sie atmete die frische Morgenluft ein und machte sich auf den Weg zur Schule. Lily war stolz drauf, dass sie nun endlich alleine zur Schule gehen durfte.
Lautes Stimmengewirr auf dem Schulhof begrüßte sie. Pünktlich zum ersten Glockenschlag der Schulklingel betrat sie das Schulgebäude. Ohne große Umwege ging Lily Richtung Klassenzimmer. ,,Guten Morgen Lily!” begrüßte sie ein kleiner, etwas dicklicher Junge, den man häufig mit etwas Süßem in der Hand sah. ,,Guten Morgen, Tommy!” grüßte Lily mit einem Lächeln zurück. ,,Wie kannst du nur um die Uhrzeit schon so munter sein ?” fragte Tommy und schob sich eine Hand voll Gummibärchen in den Mund. ,,Ach weißt du, so ein Morgenspaziergang zur Schule macht einfach wach.” antworte Lily. ,,Mein Gott, für sowas wäre ich viel zu faul.” ,,Das sieht man ja.” ärgerte sie ihn und stupste ihn in seinen Bauch. ,,Hey…. das ist jetzt aber nicht nett von dir.” sagte Tommy und machte sein aller bestes Schmollgesicht. ,,Ach komm schon, jetzt mach keinen auf beleidigt.” tröstete ihn Lily und umarmte ihn. Schon strahlte Tommy wieder. Jeder wusste, dass er, neben Gummibärchen und Schokoriegeln, eine geheime Schwäche für Lily hatte. Lily nahm das ganz locker und versuchte ihm keine Hoffnungen zu machen. Aber es reichte nur ein Lächeln, ein Zwinkern oder eine Umarmung aus, um ihn in Verlegenheit zu bringen. ,,Sag mal hast du Kai schon gesehn?” fragte sie während sie ihre Jacke aufhängte.
,,Ja… der is schon im Klassenzimmer.” antwortete Tommy und deutete zur Klassenzimmertür. ,,Na dann, kommst du mit rein?” ,,Mhm.” Lily ging voraus, Tommy folgte ihr in einer sehr gemächlichen Gangart. Kai hatte schwarzes Haar, strahlend blaue Augen und war sportlich gebaut. ,,Hallo Kai.” begrüßte ihn Lily herzlich. Kai lag mit dem Kopf auf dem Tisch und reagierte nur mit einem Murren. ,,Ja mir geht es auch blendend.” lachte Lily. ,,Tschuldigung , ich bin nich ganz aufm Posten.” sagte Kai und hob den Kopf. ,,Du solltest dich mal von Lily umarmen lassen, du ahnst nicht wie viel Energie da auf dich überspringt.” scherzte Tommy und ein breites Grinsen machte sich auf seinem noch breiterem Gesicht breit. ,,Haha sehr witzig.” entgegnete Lily mit einem ironischen Unterton. ,,Wäre doch eigentlich ne Idee.” murmelte Kai. Lily schaute ihn mit einem leicht verwirrten Blick an. Normalerweise war es Kai immer unangenehm wenn sie ihn umarmte oder ihn überhaupt berührte. ,,Guten Morgen zusammen!” ertönte eine charmante, feminine Stimme. Frau Gunz, die Klassenlehrerin, betrat das Klassenzimmer. ,,Sieht so aus als müsste die Umarmung noch warten.” flüsterte Lily und setzte sich neben Kai. Im Klassenzimmer standen überall Vierertische. Lily saß mit Kai und Tommy an einem Tisch.
Eigentlich saß noch Miriam an ihrem Tisch, aber ihr Platz war an diesem Tag leer. ,,Sag mal, weiß einer von euch wo Miri is?” fragte Lily. Synchrones Kopfschütteln war die Antwort. Es war ungewöhnlich für Miriam krank zu sein, vor allem wegen der super gesunden Ernährung ihrer Mutter. Mit besorgter Miene ging sie in die Pause. ,,Hey Lily! Hör auf dir Sorgen zu machen, wird bestimmt nur ne Grippe sein.” sagte Tommy während er sie mit dem Ellenbogen stupfte. ,,Ich hoffe es….” Miriam und Lily kannten sich schon ihr Leben lang und wohnten in derselben Straße, leider durfte sie noch nicht alleine zur Schule gehen, sondern wurde jeden Morgen gefahren. Der restliche Schultag verging schnell, auch wenn ihre Sorgen bei jedem Blick auf Miriams leeren immer Platz größer wurden.
Endlich erlöste die Schulklingel sie von ihrem Kummer. Schnell packte sie ihre Hefte ein, eilte im Schnellschritt auf den Gang, schnappte sich ihre Jacke und wollte so schnell wie möglich nach Hause um sich zu vergewissern was mit Miriam war. ,,Lily! Warte!” es war Kai der hinter ihr her rannte. Lily stoppte und drehte sich um. ,,Was ist?” ,,Das sollte ich dich besser fragen. Was hat dich denn gestochen?” fragte er und schnaufte. ,,Du solltest erstmal Luft holen bevor du mich mit Fragen löcherst. Wieso rennst du mir überhaupt hinterher?” ,,Vielleicht möchte ich noch meine Umarmung?”, er grinste, ,,Außerdem hab ich mir Sorgen gemacht. Du hast schon die ganze Zeit im Unterricht so traurig geschaut.” ,,Seit wann machst du dir denn Sorgen? Aber wenn du´s wissen willst dann sag ichs dir, ich mach mir Sorgen um Miri, allein deswegen schon weil es untypisch für sie is krank zu sein.” ,,Hm stimmt. Kann ich mitkommen? Meine Mutter ist heute eh nich da.” ,,Hm ok. Aber beeil dich?” ,,Is gut!” mit diesen Worten machten sie sich auf den Weg. Kai viel es schwer mit Lily schritt zu halten.
,,Jetzt mach mal langsam!” ,,Nein! Was is denn wenn etwas passiert is?” ,,Ach komm schon. Was soll schon passiert sein?” ,,Weiß ich doch nich! Aber je schneller ich weiß was los is, desto besser! Also mach hinne!” ,,Ja ja!” ,,Ja ja heißt leck mich am Arsch.” ,,Ach Mensch! Reg dich ab!” ,,Nein werd ich nich! Nich so lang du wie ne Schnecke hinter mir her kriechst!” fauchte sie ihn an und lief noch schneller. ,,Mädchen sind doch seltsam.” murmelte Kai vor sich hin, versuchte aber mit ihr mitzuhalten.
,,Puh! Gleich haben wir´s.” dachte Lily als sie in die Straße einbogen. ,,Sag mal wo wohnt Miri noch mal?” fragte Kai als er hinter ihr stoppte und schnaufte. ,,Da vorne in dem gelben Haus.” ,,Gut. Wetten ich bin vor dir da?” scherzte er. ,,Das glaubst du aber auch nur!” lachte Lily und rannte los. ,,Hey! Das is unfair!” schrie er und sprintete los. ,,Erste!” schrie Lily als sie an der großen braunen Tür ankam. ,,Du hattest ja auch n Vorsprung… .” murrte Kai total erschöpft. ,,Was kann ich dafür wenn du zu langsam bist?” ,,Aber … ach auch egal. Wer klingelt?” ,,Ich mach das schon.” sagte Lily und drückte den kleinen silbernen Knopf neben dem Namen Waagner. Ein knacken war zu hören als sich jemand an der Freisprechanlage meldete. ,,Wer da?” ertönte die bestimmend klingende Stimme die Miriams Vater gehörte. ,,Hallo Herr Waagner.
Ich bin´s Lily von gegenüber, Miris Freundin.” ,,Und Kai, ein guter Freund.” warf Kai ein. ,, Wir wollten wissen was mit Miri ist, sie war heute nicht in der Schule.” fuhr Lily fort. ,,Nicht in der Schule?” ,,Ja sie war heute nicht da und -” ,,Wartet! Kommt hoch. Das müssen wir nicht durch einen Lautsprecher regeln.” Ein Surren ertönte und Lily und Kai konnten nun in den Hausflur. Das Haus war genau so alt wie das in dem Lily wohnte, allerdings wurde es renoviert, da es einige Schäden hatte. Lily hasste es wenn so alten Häusern der Charme genommen wurde, indem man sie renovierte. In diesem Haus hatten sich die Architekten allerdings Mühe gegeben, das Haus den anderen Häusern in der Straße anzugleichen. Und Lily fand, dass es ihnen sogar einigermaßen gut gelungen war.
Mit schnellen Schritten stiegen die zwei die Stufen hinauf. An der Wohnungstür stand schon Miriams Vater. ,,Schnell. Kommt rein.” er schien etwas nervös zu sein. ,,Was hat er bloß?” fragte sich Lily in Gedanken. Die Wohnung war voll gestellt mit all möglichem Kram. Uhren, Bilder, kleine Figuren einfach alles. Dennoch hatte alles seinen Platz und wurde gepflegt. Miriam erzählte immer, dass ihr Vater immer am Dienstag alles abstaubte und dann in der ganzen Wohnung der Staub herumflog weil der Staubwedel aus Federn den Staub nicht wirklich festhielt. ,,Hier bitte, setzt euch.” bat er und deutete auf die Couch. Kai und Lily setzten sich, immer noch staunend was alles herumstand. Lily und Miriam waren zwar beste Freundinnen, doch Miriam wollte sie nie mit in die Wohnung nehmen. Lily dachte es sei ihr peinlich, was sie jetzt im nachhinein nicht verstehen konnte. Es stand zwar allerhand herum aber dennoch in einer gewissen Ordnung. ,,Und Miriam war heute ganz sicher nicht in der Schule?” fragte Herr Waagner besorgt. ,,Nein. Wir dachten sie wäre krank.” antworte Kai, auch bei ihm machte sich Nervosität breit. Lily versuchte einen kühlen Kopf zu bewahren , aber es gelang ihr nicht, diese Ungewissheit machte sie fertig. ,,Was is mit Miri.” fragte sie und starrte dabei auf den Boden.
,,Kinder ich glaube ich habe Mist gebaut.”
,,….Mist gebaut…” hallte es in Lilys Kopf. ,,Wie Mist gebaut?” fragte Kai. Lily war dankbar das er fragte, ihr wäre diese Frage kaum über die Lippen gekommen. ,,Heute Morgen war so ein Stress. Miriams Mutter is in München bei ihrer Mutter und ich hatte einen wichtigen Geschäftstermin, also hab ich ihr erlaubt heute zu laufen.” fuhr Herr Waagner fort. Er schaute besorgt zu Boden. ,,Heißt das etwa, dass Miri heute allein gelaufen is?” fragte Lily. Ein Kopfnicken war die Antwort auf ihre Frage. ,,Kinder ich glaube ihr solltet jetzt besser gehen. Ich werd mich jetzt auf die Suche nach Miriam machen.” ,,Wir helfen!” sagte Kai. ,,Nein. Ihr geht jetzt. Es wird schon spät.” Kai und Lily versuchten sich zu widersetzen, leider ohne Erfolg. Herr Waagner begleitete sie noch zur Tür.
,,Und was machen wir jetzt?” fragte Kai. ,,Nix. Du hast doch gehört wir sollen nicht helfen, außerdem was sollen wir schon machen?” entgegnete Lily. ,,Keine Ahnung.” ,,Siehste?! Also los komm, meine Mama wartet bestimmt schon mit dem Essen auf mich.” mit diesen Worten zog sie Kai hinter sich her. Es schien zwar so als würde sie sich keine Sorgen machen, doch in ihr tobte ein Orkan aus Sorgen, Kummer und Traurigkeit. ,,Mensch Miri wo steckst du nur?” fragte Lily sich in Gedanken. Zuhause angekommen durfte sie sich erstmal eine Standpauke ihrer Mutter anhören, aber als sie ihr erklärte wieso sie so spät kam verschwand sie in die Küche und kam mit zwei großen Tellern Bratkartoffeln zurück. Den Vorfall mit Miriam ließ sie unkommentiert.
ach bevor ichs vergesse rechtschreibfehler sind halt da weils nunmal die rohform is^^ und vergesst das kommentar nicht ^^
so und jetzt schreibst das alles nochmal im präsens und dann wirds interessant.
ich hasse präsens schreiben -.-
und wieso sollte ich das machen? interessiert mich nur mal^^
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KissTheFrog
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Geschrieben am: 05.09.2009 um 16:31 Uhr
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Zitat von boetscher: jo also der erste satz is schonmal ziemlich gut aber dann hat ich keine lust mehr sorry^^
passt scho
solangs wenigstens andere lesen^^
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Wazzaaa - 32
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Geschrieben am: 05.09.2009 um 16:36 Uhr
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habs mir zwar nich ganz durchgelesen aber ich meine es hört sich besser im präteritum (vergangenheit) an
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KissTheFrog
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Geschrieben am: 05.09.2009 um 16:43 Uhr
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Zitat von Wazzaaa: habs mir zwar nich ganz durchgelesen aber ich meine es hört sich besser im präteritum (vergangenheit) an
öh is doch vergangenheit was ich geschrieben hab oder etwa nich?oO
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Fork66 - 32
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Geschrieben am: 05.09.2009 um 17:04 Uhr
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respekt meiner seits ^^
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Short93 - 31
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Geschrieben am: 05.09.2009 um 17:31 Uhr
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Alos ich find zimlich gut kommt jetzt hatl noch darauf an wies weiter geht aber anfang ist gar net so schlecht
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