Was euch bleibt, so sagt man
ist vergessen und der Schlaf
was euch treibt - gewaltsam
ist alles was euch treiben darf.
Nur das darfs sein was ihr allein
in eurem Geist begreift
ist mehr denn das, erwächst euch Hass
und ihr nennt es eitlen Schein
weils euch nicht ergreift,
singt ihr nicht mehr und verwaist
im kalten Strom der neuen Zeit.
Was euch liegt ist Beuteblut
gleich der Hunde gierger Meute
stürtzt ihr euch mit alter Wut
auf das junge Heute
wisst immer alles zu erklären
euer Geist wird steinern hart
wollt nicht fühlen
und nur mehren
wovon die gülden Kette starrt.
Mit dem Wort vom freien Geist
leitet ihr die Knechtschafft ein
was nicht ist wies euch bereit
kann nimmer wahr und wirklich sein
Nur das ist Wahrheit was erweist
das euer Wissen euch nicht trügt
so horcht ihr nie dem Lied der Zeit
und des Lebens sanfter Melodie.