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Forum / Poesie und Lyrik

Requiem

Iluron - 37
Champion (offline)

Dabei seit 06.2008
8878 Beiträge

Geschrieben am: 08.08.2009 um 01:01 Uhr

Wo bist du, Freund?
Ich seh dich schwinden, du verblasst,
kann dich im Nebel nicht mehr finden
und höre wie du in eine Welt bald gehst,
die nicht mehr zu der meinen passt.

Es bricht der letzte Faden,
der uns im Geist verband,
und eh der Bindung einstig schmaler Grad,
den Grund der kühlen Erde streift,
glüht' er auf, entflammt', verschwand.

Dann geh nun,
ich will dich nicht mehr halten,
tu, was dir der Verstand, der träumt, erzählt.
Lass die Vernunft nun fahren,
lass blinde Dogmen walten
die dich einst selbst im schlafe so gequält.

Alle Programmierern eingesperrt, jede Software pantentiert. Jetzt merkt ihr: Anwälte proggen nicht.

Feel_me - 50
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 04.2009
100 Beiträge

Geschrieben am: 08.08.2009 um 01:50 Uhr
Zuletzt editiert am: 08.08.2009 um 01:50 Uhr

Was macht der denn dein Freund^^?

=>>> http://ndee.jimdo.com

GaaraX - 33
Experte (offline)

Dabei seit 01.2007
1661 Beiträge

Geschrieben am: 08.08.2009 um 02:56 Uhr

was hat des pls mit nem requiem zu tun??

The struggle of live is our reason of existence.Don't loose it! ;-)

mathy1122
Profi (offline)

Dabei seit 08.2007
505 Beiträge
Geschrieben am: 08.08.2009 um 08:07 Uhr

Zitat von Feel_me:

Was macht der denn dein Freund^^?


Zitat von GaaraX:

was hat des pls mit nem requiem zu tun??


Kombiniert beide mal die Überschrift mit dem Text, dann peilt ihr es vllt.


Achja at Feel_Me:

Ich denke es ist nicht wirklich ein lustiges Thema

Abneigung gegen: LMGTFY-Links, Google-Beiträge, SuFu- & Close-Beiträge :-P

I3I_4CKNINJ4 - 35
Experte (offline)

Dabei seit 06.2005
1618 Beiträge

Geschrieben am: 18.08.2009 um 10:17 Uhr

Ein Requiem ist meinethalber ein Nachlass, ein letzter Gedanke für die Nachwelt, oder, wenn nicht mehr die Möglichkeit besteht das ganze mit der Person zu bereden. Also schlichtweg ein Versuch durch diese Worte zu der Person durchdringen zu können.

Wenn der Text nicht nur Fiktion für den Schreiberling ist, dann hat der Inhalt für uns Leser wohl kaum Belang, oder?

Ich habe Angst vor dem Tod, doch wenn ich sterbe, dann freue ich mich darauf

ViolentFEAR - 33
Champion (offline)

Dabei seit 01.2006
13295 Beiträge

Geschrieben am: 18.08.2009 um 11:54 Uhr

Zitat von I3I_4CKNINJ4:

Ein Requiem ist meinethalber ein Nachlass, ein letzter Gedanke für die Nachwelt, oder, wenn nicht mehr die Möglichkeit besteht das ganze mit der Person zu bereden. Also schlichtweg ein Versuch durch diese Worte zu der Person durchdringen zu können.

Wenn der Text nicht nur Fiktion für den Schreiberling ist, dann hat der Inhalt für uns Leser wohl kaum Belang, oder?



Wenn Belang sich allein durch die faktische Betroffenheit des Literaten auszeichnet, dann ist die Literatur tot. Nicht einmal der WIle zum Sinnhaftigen, außerhalb der Formgebung ist beständig, was letzlich die apotheotische Freiheit des Werkes kulminiert. Und zwar in den Geist des Leser, der schöpfend mit den Wörtern arbeitet.

Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit

I3I_4CKNINJ4 - 35
Experte (offline)

Dabei seit 06.2005
1618 Beiträge

Geschrieben am: 18.08.2009 um 13:16 Uhr

Ich dachte nur, dass dieser tiefe Schmerz, dass ein alter Freund sich so verändert hat, wie er im Text beschrieben wird, nicht direkten Belang hat für uns. Ohne Frage ist es Firlefanz, wenn man einen Text ohne Beachtung des Inhalts oder Intention liest.

Ich habe Angst vor dem Tod, doch wenn ich sterbe, dann freue ich mich darauf

ViolentFEAR - 33
Champion (offline)

Dabei seit 01.2006
13295 Beiträge

Geschrieben am: 18.08.2009 um 14:26 Uhr
Zuletzt editiert am: 18.08.2009 um 14:34 Uhr

Zitat von I3I_4CKNINJ4:

Ich dachte nur, dass dieser tiefe Schmerz, dass ein alter Freund sich so verändert hat, wie er im Text beschrieben wird, nicht direkten Belang hat für uns.


Wie jedes Werk von anderer Hand. Und jedes Werk unserer in einem anderen Moment. Kunst ist nie von Belang. Sie ist belanglos. Gut oder schlecht, ohne Frage, doch nicht von objetivem Belang.

Zitat von I3I_4CKNINJ4:

Ohne Frage ist es Firlefanz, wenn man einen Text ohne Beachtung des Inhalts oder Intention liest.


Nein, dass ist hochnäsiges Gewäsch. Wie Schiller schon schrieb: " Welchen Leser ich wünsche? Den unbefangensten, der mich, sich und die Welt vergisst und in dem Buche nur lebt". Das der Inhalt zu beachten ist, ist unfraglich richtig. Dies ist aber so unnötig zu erwähnen, wie das man Augen zum sehen braucht. Die Intention, ohne zu bestreiten das sie vorhanden sein kann, würde die Kunst selbst beschneiden, wenn sie doch vornweg oder auch nachträglich dazugeschrieben worden wäre. Sie wäre und ist ein Zeichen, dass die eigene Weltsicht das maßgebende sei und nur zweitrangig dagegen die Kunst.
Die Interpretation mag auf den Autor rücksichtnehmen. Auf die Gedanken die in seiner Zeit Wellen schlugen und mit welchen Denkern er sich auseinandersetzte, doch bleibt das Baden in der Kunst - in der Sinnlichkeit des Wortes, in der Beschreibung der Ästhetik, ja in dem kausalitätslose Wirwar der Gestaltung einer naiven Kinderposse - nicht minder wert zu verteidigen als die analytische Befriedigung des Kritikers. Der Geist der Literatur ist nur dort belebt, wo er in den subjektiven Gelüsten des Menschen eintaucht. Hesses Domian begeister auch ohen Wissen von dem großen Jung. King kommt auch ohne Freudliebhaber aus.
DIe Intention ist nicht nur durch den Fehlschluss, dass man meint der Autor wüsste was er geschrieben hat, oder zumindest am besten was er vollbracht hat, ein unbrauchbares Mittel DInge als wertvoll zu bemesse, es ist sogar die Kapitulation vor der Herausforderung der sich wandelnden Seelensprache die nur durch Vielschichtigkeit, Tiefgang und Schönheit erreicht werden kann.

Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit

I3I_4CKNINJ4 - 35
Experte (offline)

Dabei seit 06.2005
1618 Beiträge

Geschrieben am: 19.08.2009 um 09:01 Uhr

Nun, da das Ganze anscheinend nichts mehr mit diesem Text hier zu tun haben wird, schlage ich vor, es woanders auszudiskutieren - dem Autor zuliebe.

Ich habe Angst vor dem Tod, doch wenn ich sterbe, dann freue ich mich darauf

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