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Forum / Poesie und Lyrik

Der Dichter

SkaChris - 37
Halbprofi (offline)

Dabei seit 10.2008
117 Beiträge

Geschrieben am: 02.08.2009 um 12:47 Uhr

Ein Dichter starrt mutlos
Aufs Leer des Papier.
Alles scheint sinnlos,
der Verstand vergeht schier.

Die Worte zerfließen,
sind unfassbar fern.
Dort wo neue Werk‘ sprießen,
befänd er sich nun gern.

Doch scheint dieser Quell,
ihm auf ewig versagt,
kein Licht glänzet hell,
wo der Dichter geplagt.

Ein Schluck aus dem Glase,
doch weh dem Fehlgriff.
Zerplatzt gleich einer Blase,
was bleibt ist der Griff.

Der Dichter springt auf
und verflucht alle Welt.
Schreit zum Himmel hinauf,
was dem Gott wohl einfällt.

Urplötzlich durchzuckt –
Der Dichter erbleicht,
hat ihn doch glatt so geduckt,
die Muse erreicht.

Sich den Finger in die Nase stecken heisst noch lange nicht, in sich zu gehen.

schneekappe - 16
Experte (offline)

Dabei seit 12.2008
1125 Beiträge

Geschrieben am: 02.08.2009 um 12:51 Uhr

klingt poetisch...is aber iwie...auch poetisch... ich finds
gut..:-)

Moralisten sind Menschen, die sich dort kratzen, wo es andere juckt.

wunderkind__
Profi (offline)

Dabei seit 04.2009
435 Beiträge

Geschrieben am: 02.08.2009 um 12:55 Uhr

Mir gefällts : )

Klappe zu Prinzesschen, Barbie konnte auch nicht reden !

bluBiNlovE - 33
Profi (offline)

Dabei seit 03.2009
472 Beiträge

Geschrieben am: 09.08.2009 um 19:56 Uhr

beschreibt perfekt die einfallslosigkeit :-D
hat jemand einen tipp wie man die auch ohne gläser runterschmeißen loswird?!

gefällt mir gut, vor allem die "gestochene" schreibweise ;-)

I said maybe .

kiruz84
Anfänger (offline)

Dabei seit 06.2009
21 Beiträge
Geschrieben am: 09.08.2009 um 20:12 Uhr

ja, finde ich auch sehr gut...
geschmackvolle wortwahl und ausgereifte satzkonstruierung. klingt sehr lebendig und wirklichkeitsnah, "liest sich gut".
du hast es geschafft, die szenerie des nach worten suchenden dichters vor dem leeren blatt durch das medium schrift hervorragend zu verbildlichen, in einer schönen und eigenen sprache.
beachtlich ist natürlich auch die parallele bzw gegnsätzlichkeit (du findest ja die worte :-D) zwischen dem fiktiven dichter und dir selbst als dichter, der über einen dichter schreibt, der nicht schreiben kann.
ich finde du beschreibst die situation gut, in der sich ein dichter befindet, wenn er unter zwang und kopfzerbrechen versucht etwas zu papier zu bringen.

weiter so!!
pinaaz - 31
Halbprofi (offline)

Dabei seit 07.2009
132 Beiträge
Geschrieben am: 09.08.2009 um 20:15 Uhr

echt klasse :D

damn ?

-Maybellene- - 35
Halbprofi (offline)

Dabei seit 12.2008
170 Beiträge
Geschrieben am: 09.08.2009 um 22:54 Uhr

Zitat von kiruz84:

"liest sich gut".


Also da muss ich widersprechen. Ich finde das Ganze liest sich äußerst holprig, ich hab mehrere Zeilen mehrmals lesen müssen. Die unreinen Reime machen es einem nicht leicht, außerdem klingen die Reime "sinnlos" und "mutlos" bzw. "Griff" und "Fehlgriff" einfach nicht gut. Meiner Meinung nach.
Falls das Absicht war hab ich den Sinn nicht verstanden.
Ansonsten aber ein nettes Thema ^^

=>

Zitat von kiruz84:


beachtlich ist natürlich auch die parallele bzw gegnsätzlichkeit (du findest ja die worte :-D) zwischen dem fiktiven dichter und dir selbst als dichter, der über einen dichter schreibt, der nicht schreiben kann.


*_*

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