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Forum / Poesie und Lyrik
Man sagt (Der armenische Bauer)

Aguirre - 34
Fortgeschrittener
(offline)
Dabei seit 01.2009
44
Beiträge
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Geschrieben am: 04.07.2009 um 23:23 Uhr
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Man sagt, Dinge sind so sehr fest und in ihrem Nutzen verhaftet, dass es nichts gibt, was die Dinge ersetzen könnte. Wenn sie vergehen, werden neue Dinge erschaffen, die ihren Platz ausfüllen. Mit den Worten verhält es sich genau so, sagte der alte armenische Bauer, die Worte erscheinen und verschwinden, niemand kann sie genau verstehen, wie ein Fluss quellen sie aus den Menschen, so wie ein Fluss von Dingen aus der Weltgeschichte quellt. Wenn im Herbst die ersten Blätter den Bach hinuntergespült werden, so sieht man, dass alle Welt fließt und schließlich nicht vergeht, sondern von neuem beginnt zu entstehen, zu vergehen, zu kreisen in einem unendlichen Strom.
Im Frühjahr nun, nach der kalten Ödnis und dem Frost, wachsen die Blätter an den Bäumen zu ihrer vollen Größe, ganz gleich welche Massen an Schnee und Eis zuvor den Baum bedeckten. Wach auf, vergehe, siehst du nicht, dass alles kreist?
Der armenische Bauer begann damit, seinem alten Pferd das Zaumzeug umzulegen, da der Boden beinahe überquoll vor reichhaltiger Erde, und es Zeit war, ihn zu pflügen und die Saat auszubringen.
Bevor ich jedoch, dieses Werk beginne, möchte ich dass du mir noch einmal zuhörst, und nachdenkst über meine Worte, bedenke, auch du bist nur ein Blatt, dass den Bach hinunterströmt.
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_Shiti_Oo - 34
Profi
(offline)
Dabei seit 07.2009
438
Beiträge
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Geschrieben am: 04.07.2009 um 23:26 Uhr
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Zitat von Aguirre:
Man sagt, Dinge sind so sehr fest und in ihrem Nutzen verhaftet, dass es nichts gibt, was die Dinge ersetzen könnte. Wenn sie vergehen, werden neue Dinge erschaffen, die ihren Platz ausfüllen. Mit den Worten verhält es sich genau so, sagte der alte armenische Bauer, die Worte erscheinen und verschwinden, niemand kann sie genau verstehen, wie ein Fluss quellen sie aus den Menschen, so wie ein Fluss von Dingen aus der Weltgeschichte quellt. Wenn im Herbst die ersten Blätter den Bach hinuntergespült werden, so sieht man, dass alle Welt fließt und schließlich nicht vergeht, sondern von neuem beginnt zu entstehen, zu vergehen, zu kreisen in einem unendlichen Strom.
Im Frühjahr nun, nach der kalten Ödnis und dem Frost, wachsen die Blätter an den Bäumen zu ihrer vollen Größe, ganz gleich welche Massen an Schnee und Eis zuvor den Baum bedeckten. Wach auf, vergehe, siehst du nicht, dass alles kreist?
Der armenische Bauer begann damit, seinem alten Pferd das Zaumzeug umzulegen, da der Boden beinahe überquoll vor reichhaltiger Erde, und es Zeit war, ihn zu pflügen und die Saat auszubringen.
Bevor ich jedoch, dieses Werk beginne, möchte ich dass du mir noch einmal zuhörst, und nachdenkst über meine Worte, bedenke, auch du bist nur ein Blatt, dass den Bach hinunterströmt.
wir sind alles bloß ameisen oder?
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Ente84 - 41
Anfänger
(offline)
Dabei seit 06.2006
1
Beitrag
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Geschrieben am: 05.07.2009 um 00:25 Uhr
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Zitat von Aguirre:
Man sagt, Dinge sind so sehr fest und in ihrem Nutzen verhaftet, dass es nichts gibt, was die Dinge ersetzen könnte. Wenn sie vergehen, werden neue Dinge erschaffen, die ihren Platz ausfüllen. Mit den Worten verhält es sich genau so, sagte der alte armenische Bauer, die Worte erscheinen und verschwinden, niemand kann sie genau verstehen, wie ein Fluss quellen sie aus den Menschen, so wie ein Fluss von Dingen aus der Weltgeschichte quellt. Wenn im Herbst die ersten Blätter den Bach hinuntergespült werden, so sieht man, dass alle Welt fließt und schließlich nicht vergeht, sondern von neuem beginnt zu entstehen, zu vergehen, zu kreisen in einem unendlichen Strom.
Im Frühjahr nun, nach der kalten Ödnis und dem Frost, wachsen die Blätter an den Bäumen zu ihrer vollen Größe, ganz gleich welche Massen an Schnee und Eis zuvor den Baum bedeckten. Wach auf, vergehe, siehst du nicht, dass alles kreist?
Der armenische Bauer begann damit, seinem alten Pferd das Zaumzeug umzulegen, da der Boden beinahe überquoll vor reichhaltiger Erde, und es Zeit war, ihn zu pflügen und die Saat auszubringen.
Bevor ich jedoch, dieses Werk beginne, möchte ich dass du mir noch einmal zuhörst, und nachdenkst über meine Worte, bedenke, auch du bist nur ein Blatt, dass den Bach hinunterströmt.
Da kann man mal sehen, was Drogen und Alkohol aus einem menschen machen können.
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Beonix - 35
Halbprofi
(offline)
Dabei seit 06.2009
107
Beiträge
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Geschrieben am: 05.07.2009 um 00:49 Uhr
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Cool gefällt mir :D
Da ist mehr Wahrheit drin, als die meisten zugeben wollen...
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v2k - 34
Champion
(offline)
Dabei seit 11.2008
2901
Beiträge
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Geschrieben am: 05.07.2009 um 11:09 Uhr
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Klingt nach Kansas, der Aussage her, dem SPrachgefilde her nich.
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Forum / Poesie und Lyrik
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