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Geschrieben am: 21.06.2009 um 10:52 Uhr
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Klänge sind wie Gänge - grenzenlose Samenstränge
Klänge sind wie Zwänge - gottverfluchter Enge
1. Kapitel: Wir malen eine Ziegenwelt
Der kleine Held spärlich bekleidet mit einem Monokel
betritt betreten die Lichtung im Walde
"Weil das doch klar ist, die Bäume sind grün,
doch die Rinde, die Rinde bleibt braun?"
Die Ölse erschöpft vom Ordnen des Gehölzes
und dennoch verwirrt den dreibeinigen Bruder
Antreas das Bein zu belzen.
"Sie lachen, wir sind die besessenen. Ugh."
Melvin, der Krabbelkäfer, nicht betrunken, da
bekenntnislos fällt vom Himmel und
landet unter farbigen Qualen
auf dem geordneten Gehölz.
2. Kapitel: Befangenheit durch Größe
Der Held, flapsig tapsig, genötigt durch
einen Bottich Erdbeermarmelade springt auf
und versucht das Unheil abzuwenden.
"Hinfort, die Sonne verstummt"
Es schneit.
Melvin versucht nüchtern seine Glieder
dem eisigen Holz zu entreißen.
Ein kurzer Kampf - stereobunt dahingerafft.
"Weil er doch tot ist?"
Antreas entschließt kleingeistig das Blatt zu wenden
angewidert von dem Lustspiel der Dämonen
Abgesumpft im Konfitürentrog.
"Ha, vertrieben der Schaden der Umgebung, Vergebung."
Ein Walfänger kommt; ein Arbeitsloser geht.
"Weil das doch klar ist, weil er doch weitergeht."
3. Akt: Die Thromboseaura (Rote Wurst auf blauer Beere)
"Warum? Warum nicht? Das Schattenlicht der Welt geht seinen eigenen Weg."
"Darum. Darum nicht,
Ich saufe, ich zocke und ich mißbrauche meine Macht!
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