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Forum / Poesie und Lyrik

End-Nagen der würdelosen Seelen

Goatlordlord - 43
Experte (offline)

Dabei seit 02.2009
1762 Beiträge

Geschrieben am: 19.06.2009 um 19:52 Uhr

Krieg der eisernen Luft tobt im hirnlosen Raum der Kugelschreiberseelen.
Siehe dort in der Ferne, die Autobahn, die die Aasgeier quälen.
Der Baum baumelt am seidenen, nahezu unendlichen Faden,
der vergiftet wurde durch das stete Dauernagen der Maden.
Vergehen wird das Unwetter im Nebel der verdorbenen Frucht.
Wenn der Magen des Seuchenherdes hat gestillt seine Sucht,
werden wir sehen, daß wir mitten im Winter die Samen aussäen,
und um dies zu verdeutlichen, ohne jegliche Würde vergehen.


Ich saufe, ich zocke und ich mißbrauche meine Macht!

Taakeslott - 40
Halbprofi (offline)

Dabei seit 03.2006
187 Beiträge

Geschrieben am: 19.06.2009 um 20:27 Uhr

Zitat von smne:

Sinn?


das ist doch das, was ein Gedicht ausmacht: viel Interpretationsspielraum.
Denk dir selber aus, was das Gedicht für dich bedeuten könnte.
Ich jedenfalls finde es äußerst interessant.
smne - 33
Experte (offline)

Dabei seit 05.2009
1298 Beiträge
Geschrieben am: 19.06.2009 um 20:29 Uhr

interessant ist es auf jeden fall, aber ich hab nicht ausreichend phantasie, mir darunter etwas vorstellen zu können.

http://www.sysprofile.de/id110587

Goatlordlord - 43
Experte (offline)

Dabei seit 02.2009
1762 Beiträge

Geschrieben am: 19.06.2009 um 20:35 Uhr

Zitat von smne:

interessant ist es auf jeden fall, aber ich hab nicht ausreichend phantasie, mir darunter etwas vorstellen zu können.


Mich würden aber schon mal die Interpretationsansätze der Leser interessieren.

Ich saufe, ich zocke und ich mißbrauche meine Macht!

arathor
Profi (offline)

Dabei seit 03.2006
495 Beiträge

Geschrieben am: 19.06.2009 um 20:44 Uhr
Zuletzt editiert am: 19.06.2009 um 20:46 Uhr

Zitat von Goatlordlord:

Krieg der eisernen Luft tobt im hirnlosen Raum der Kugelschreiberseelen.
Siehe dort in der Ferne, die Autobahn, die die Aasgeier quälen.
Der Baum baumelt am seidenen, nahezu unendlichen Faden,
der vergiftet wurde durch das stete Dauernagen der Maden.
Vergehen wird das Unwetter im Nebel der verdorbenen Frucht.
Wenn der Magen des Seuchenherdes hat gestillt seine Sucht,
werden wir sehen, daß wir mitten im Winter die Samen aussäen,
und um dies zu verdeutlichen, ohne jegliche Würde vergehen.


"Der Baum baumelt am seidenen, nahezu unendlichen Faden,
der vergiftet wurde durch das stete Dauernagen der Maden."

--erinnert mich irgendwie an fortwährende Zerstörung der Natur, der Faden ist deshalb so unendlich lang weil es so weit gespannt ist, quasi dem reißen sehr nahe.
Der Faden wird von den Maden (Menschen??) vernichtet, was die auslöschung des Sinnbildes "Baum" also Natur bedeuten könnte.

Vergehen wird das "Unwetter" also die Menschheit, wenn sie ihre eigene verdorbene ernte (Frucht) ernten und sich selbst damit vernichten.
wenn sie endlich gemerkt haben dass sie sich selbst zerstören wenn sie die natur zerstören ("..gestillt seine sucht") werden sie merken dass dies nicht unbedingt das beste war. kurzsichtiges denken hat dazu geführt dass sie die samen im winter aussäten.. was bekanntlich keine erfreuliche ernte bringt.
der letzte satz könnte dann bedeuten dass die menschheit selbst im angesicht und wissen dieser tatsache nichts unternimmt und dumm-dekadent in ihren eigenen untergang rennt.. ohne würde.

also falls dieser text einen sinn hat, bin ich gerne drauf gespannt wie nahe meine interpretation an die eigentliche aussage heran reicht.
ich bin auf jeden fall mal gespannt (und freue mich auch wurzel mal live zu erleben)

lg arathor

/edit: bitte fehler übersehen. ich habs grad eilig :)

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