Geschrieben am: 06.06.2009 um 23:37 Uhr Zuletzt editiert am: 07.06.2009 um 17:06 Uhr
Wir stehen auf. Wir essen. Wir schlafen. Wir vergessen. Unser Leben nimmt seinen Lauf. Wünsche treiben an uns vorbei, ein Traum enthält allerlei, was uns das Leben bietet oder nicht. Das Schiff der Zeit zieht an uns vorüber und bleibt doch verankert in seinem Hafen. Erreichte Ziele kümmern nicht, es ist nie genug. Erfolg ist ein Trug und doch eine erstrebenswerte Pflicht.
& doch tun wir so, als ständen wir darüber
Das Schiff der Zeit zieht an uns vorüber und bleibt doch verankert in seinem Hafen.
Es bewegt sich und bleibt trotzdem verankert. D.h. der Betrachter bewegt sich und aus seiner Perspektive bewegt sich dann das Schiff, obwohl es weiterhin verankert ist. Und daraus folgt, nicht die Zeit bewegt sich, sondern wir.
Die Metapher legt neue Gedankengänge frei.
Sehr schön. :)