Geschrieben am: 18.05.2009 um 20:48 Uhr
Zuletzt editiert am: 18.05.2009 um 20:54 Uhr
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Tauben
Dort am Dom sieht man sie kreisen.
Flatternd um Futter streiten. Kreischen.
Während in Dom die Gläubgen beten.
Sieht man sie andren die Beute rauben.
Die grauweißbraunen Tauben.
So mancher Macht sich die Müh.
Und füttert es, das Federvieh.
Andre wütend nach ihnen treten.
Verunstalten sie doch kunstvolle Bauten.
Die ungezognen Tauben.
Und am Fuß der großen Treppe
Sitzt sie, fast nur noch n Gerippe.
Und gibt ihnen ihr letztes.
Und man mag es auch nicht Glauben.
Diese Frau liebt ihre Tauben.
Und auch um bitterklate Zeit.
Sie vor dem Gotteshaus verweilt.
Ihr Gesicht ist kein Gehetztes.
Getrost füttert sie die Trauben
an ihre sonderbaren Tauben.
Um sie herum niemand verweilt.
Keine Zeit. Es wird sich beeilt.
Nur sie findet die Seelenruh.
Denn sie hört den Tauben zu.
Einst ein Zeichen des Lebens und des Friedens.
Jetzt verhasst und fortgetrieben.
Doch sie bietet ihnen Schutz und Heim.
Ohne Ihre Tauben kann sie nicht sein.
Die Taubenfrau
__Copyright_by_daydream_x3_________________________________________________________
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Irgendwann..war es mal anders.. aber das hab ich schon vergessen...
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