God bless America 2042 - oder Gottes Krieger gewinnen durch zahlenmäßige Überlegenheit
"In den Herzen da tragen wir Gott,
und schreiten so mutig voran.
Wir ertrugen einst Mühsal und Spott,
doch richten die Schuld'gen sodann.
An Der Brust über Herz und Verstand,
prankt das Kreuz wie der Weg zum Herrn.
Und wen einst der Vorhang des Schicksals verschwand,
ist der Weg zum Heiland nicht fern.
So geben wir Blut, Kraft und Leben
für das Ziel, Jesus herrschend zu sehn.
Und wenn wir darauf das Leben einst geben,
werden wir glücklich und stolzweinend gehn."
lass Georg seinem Freund William mit merklichem Ekel vor.
Er war seit Kindestagen sein einziger und bester Freund, doch heute war das erste mal, dass er ihn diese Gefühle spüren ließ.
"Ich hasse diese Inschrift! Was ist aus unserem stolzen Land nur geworden?"
Georg stockte.
Mit einem Anfall von Panik vernahm er ein ratschendes Geräusch. Das wohlbekannte Geräusch, dass der Klettverschluss der Armbinde machte, dass er seit jenem Tag jede Nacht in seinen Albträumen vernahm.
Ein Bild flackerte auf. Drei Männer stürmten sein Elternhaus. Sein Vater trat ihnen mit geschwellter Brust gegenüber, und versuchte seine Familie zu beschützen.
Der vorderste der drei, ein junger Mann mit kurzem schwarzen Haar, zog aus dem Halfter seiner braunen Uniform eine Pistole und ein kleines weißes Band, das Georh zunächst für ein Schweißband hielt.
Wieder dieses ratschende Geräusch. Der Mann legte die weiße Armbinde, mit dem gelben Kreuz an hob seine Pistole an die Stirn des Vaters und flüsterte mit kalter, gefühlloser Stimme:
"Errettet!"
und drückte ab. Mit dem Knall des geistigen Schusses, wurde Georg wieder ins Hier und Jetzt gerissen und drehte sich langsam um.
Er sah William, nun merklich angespannt und an seinem rechten Arm prankte das gelbe Kreuz auf der schlohweißen Armbinde.
Seine linke Hand verschwand hinter seinem Rücken, ein metallisches Klicken war zu hören.
"Willst du das wirklicht tun?" fragte Georg panisch.
"Ich muss dich erretten!" keuchte William.
"Erretten? Wovor?" stammelte Georg.
"Deinen Sünden! Du musst errettet werden, oder du landest bei Fürst Satan! Dafür liebe ich dich zu sehr, mein Freund!"
Ein Schuss und Stille.
Und mit der letzten Träne die William in seinem leben weinte, drang der letzte Funken Menschlichkeit aus den Herzen seines Volkes.
Geschrieben am: 08.04.2009 um 09:00 Uhr Zuletzt editiert am: 08.04.2009 um 09:00 Uhr
Zitat:
God bless America
Der Teil hier war gut. Der Rest dann nicht mehr
Einfach alles löschen und nochmal an dieser Stelle weitermachen. Vielleicht wirds dann beim zweiten Mal was
Der Teil hier war gut. Der Rest dann nicht mehr
Einfach alles löschen und nochmal an dieser Stelle weitermachen. Vielleicht wirds dann beim zweiten Mal was
Ich lösche grundsätzlich nichts, aber danke für deine Kritik. :)