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Geschrieben am: 27.03.2009 um 14:22 Uhr
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Sieg in der Nacht?
Sanfter Flügelschlag die Stille zerbrach,
des Mondes Antlitz kreuzen dunkle Schatten.
Ausgeübt wird gleich unendliche Schmach
auf des Grases weichen Matten.
Ein Geräusch, so dumpf, auf weichem Weg,
das reinste aller Wesen macht sich auf zur Flucht;
springt ab, will fliehen, doch’s ist zu spät.
Dem Bösen zum Opfer fällt es noch im Flug.
Gedämpft erklingt ein schmerzerfüllter Schrei,
bricht ab, denn zu Ende ist des Herzens letzter Schlag!
Höhnisches Lachen reißt den Scheinfrieden entzwei,
Triumph durchströmt den Dämon, ohne Frag.
Freu dich; jubiliere, solang es dir noch möglich!
Vergessen werden sie es nie, die Guten,
Vergehen wird er dir, dein Sieg; so kläglich!
Erst wenn vergolten diese Tat werden sie ruhen.
„Man muss noch Chaos in sich tragen, um einen tanzenden Stern gebären zu können." (F. Nietzsche)
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