Geschrieben am: 27.03.2009 um 00:24 Uhr
Zuletzt editiert am: 27.03.2009 um 01:00 Uhr
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Meine Interpretation folgt noch.
Das mit den sterilen Geräten verwirrt mich. Denn sobald sie verwendet werden, sind sie ja nicht mehr steril. Ist aber wohl unbedeutend. Wachkoma passt jedenfalls ganz gut, stimmt schon.
Zitat von Spectator:
Das Gedicht ist gut und ich finde es textlich einwandfrei. Warscheinlich wirst du aus diesem und keinen anderen Grund wenig bis keine kommentare bekommen, das ist hier ja normal.
Schade eigentlich ...
Zitat von Spectator: Pop-kulturelle Emo kinder Gedichte
Arg. :/
Emo liest sich so:
Zitat: ist es wirklich das was du willst?
angepasst, stumm und gleichgeschalten
in diesem wahnsinn leben?
es gibt so viel was es zu veraendern gilt
was geradezu danach schreit, verändert zu werden
sag mir jetzt nicht, es wuerd nicht gehen
letztendlich stehst du dir nur selbst im weg
und der glanz deiner augen scheint längst verloschen
nur noch ein atemzug dich von der grauen masse trennt
doch in deinem herzen brennt ein feuer
gib dich nicht auf, du bist nicht allein
hoer nicht auf sie!
steh jetzt auf, und mach endlich den schritt nach vorn
du weisst genau, du kannst es schaffen
diese welt schreit nach veraenderung!
(mr. willis of ohio, schweiz)
oder so:
Zitat: sie ist schon steinalt
aber ihr lächeln ist noch jung
und ihre augen lächeln mit
sie hat schon viel gesehn
und das fürchten längst verlernt
aber langsam wird ihr kalt
sie lächelt und spürt das war’s
er sitzt in seinem wartehäuschen
jeden tag, bei jedem wetter
dass hier schon lang kein bus mehr fährt ist ihm egal
er will auch gar nicht weg von hier
komm wir schnallen die schneeschuhe an
und laufen durch die nacht
gegen den winter
immer gegen den winter gegenan
sie ist eigentlich wunderschön
doch zieht das bein ein wenig nach
ein andenken an alte zeiten
beim gehen sieht man es kaum
doch beim tanzen fällt’s doch auf
darum steht sie meist am rand
und guckt nur zu
komm wir schnallen die schneeschuhe an
und laufen durch die nacht
gegen den winter
immer gegen den winter gegenan
gegen den winter
solange wir noch laufen können
die finger werden taub
die nasen rot
die beine müde
doch der anblick des schnees
der im mondlicht fällt
entschädigt für alles
für alles
sogar für diese discowelt
(kurhaus, deutschland)
oder so:
Zitat: Musikalisch intoniert, Lumpen in Gold gerahmt
Rhetorik und Intension verfassen Wahrheit,
doch ihr reimt euch leere Phrasen zusammen.
Ihr lenkt ab! Das Schöne vermummt.
man verliert sich im Gekreische.
Tote Worte und sterbende Melodien, die nie leben wollten.
Wiederhall, wieder nur Phrasen, die nie lehren sollten.
Leere Zeilen mit schöner Form.
Nur der Absatz gibt das Ende vor.
Die plagen, sie dauern an, weil die Opfer danach verlangen.
Gefühle, die nicht mitreissen konnten.
Worte, die sich im dunklen verloren.
(longing for tomorrow, deutschland)
I know it's all been done before. I wanna do it again. I wanna do it again. (CTTS)
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