Der Pfad bringt mich in die Berge.
Hier oben singt der Wind sein Lied in Quinten.
Verzweifelnd stehe ich an steinernen Ruinen.
Gebaut und bewohnt von einem Unwissenden.
Zerstört von einem Narren.
Schließlich vergessen von einem Heuchler.
In der Nähe liegt ein matter See.
Ein morscher Steg ragt in ihn hinein.
Geschwommen ist hier schon lange niemand mehr.
Die Silhouette eines Momentes spiegelt sich im Wasser wieder.
Grau und nostalgisch wirkt diese Szene.
Melancholisch klingt sie weiter in Quinten.
Wollte der Unwissende hier seinen Durst löschen;
Hat er nur seinen Brand kurz löschen können.
Wollte der Narr Gedichte über den See schreiben;
Hat ihn der Heuchler versucht zu ertränken.
Hätten diese Gestalten bloß einen Sinn ergeben.
es beeindruckt mich, da es ein ziemlich ungewöhnlicher text ist. teilweise finde ich die sprache ein wenig unsauber und der letzte satz stört meiner meinung nach die atmosphäre, aber der text in sich hat so das gewisse etwas.