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Forum / Poesie und Lyrik

Endschlagwalzer und Fliegensummen

  -1- -2- vorwärts >>>  
Iluron - 37
Champion (offline)

Dabei seit 06.2008
8878 Beiträge

Geschrieben am: 27.11.2008 um 01:28 Uhr

Endschlagwalzer und Fliegensummen

Ein Donner kratze an dem Lack,
der spärlich von den Läden hing.
Schweres Schlagen alter Uhren, Tack!
Ein Fliegensummen das das Dröhnen fing.

Staub flockt von der Zimmerdecke,
Sirenen singen auf dem Fels ihr Lied.
Fenster klirren raschelnd, Rohre weinen Lecke!
Zuletzt fällt immer auch das stärkste Glied.

Die Schwester unter schweren Tischen,
der Vater in des Blutes Graben.
Maschinen verstecken sich bei Fischen,
um sich an deren Fleisch zu laben.

Ein Funken schreit unbekannte Worte,
selbst in des Feindes Hand verstört.
Fremde Zungen, von Rädern und Gewinden,
flüstern unbekannte Orte
die bald schon bald für immer dar zerstört.
Niemehr werden wir sie finden.

Die Fliege setzt sich auf Aschehaufen,
das Dröhnen erstickte im Bleiregen.
Die Stille ist für alle da ein Segen,
die apathisch durch den Grabeswalde laufen.

Der neue Herr heißt Lethargie,
Der Feind ist Lebenswille.
Der Berater, tote Emphatie,
ersäuft in einer blutgetränkten Rille.

Es schneit der Lack von den Läden,
und bedeckt den Grund, himmelblau.
Bedeckt unsre Lebensfäden,
verdeckt Staub, Asche und Grau.

Alle Programmierern eingesperrt, jede Software pantentiert. Jetzt merkt ihr: Anwälte proggen nicht.

siddich - 36
Experte (offline)

Dabei seit 12.2005
1217 Beiträge

Geschrieben am: 27.11.2008 um 02:42 Uhr

Zitat von Iluron:

Endschlagwalzer und Fliegensummen

Ein Donner kratze an dem Lack,
der spärlich von den Läden hing.
Schweres Schlagen alter Uhren, Tack!
Ein Fliegensummen das das Dröhnen fing.

Staub flockt von der Zimmerdecke,
Sirenen singen auf dem Fels ihr Lied.
Fenster klirren raschelnd, Rohre weinen Lecke!
Zuletzt fällt immer auch das stärkste Glied.

Die Schwester unter schweren Tischen,
der Vater in des Blutes Graben.
Maschinen verstecken sich bei Fischen,
um sich an deren Fleisch zu laben.

Ein Funken schreit unbekannte Worte,
selbst in des Feindes Hand verstört.
Fremde Zungen, von Rädern und Gewinden,
flüstern unbekannte Orte
die bald schon bald für immer dar zerstört.
Niemehr werden wir sie finden.

Die Fliege setzt sich auf Aschehaufen,
das Dröhnen erstickte im Bleiregen.
Die Stille ist für alle da ein Segen,
die apathisch durch den Grabeswalde laufen.

Der neue Herr heißt Lethargie,
Der Feind ist Lebenswille.
Der Berater, tote Emphatie,
ersäuft in einer blutgetränkten Rille.

Es schneit der Lack von den Läden,
und bedeckt den Grund, himmelblau.
Bedeckt unsre Lebensfäden,
verdeckt Staub, Asche und Grau.


wann hast denn das gemacht?

Is gut.

Immer mit der Ruhe.

Iluron - 37
Champion (offline)

Dabei seit 06.2008
8878 Beiträge

Geschrieben am: 27.11.2008 um 02:49 Uhr

Zitat von siddich:

Zitat von Iluron:

Endschlagwalzer und Fliegensummen

Ein Donner kratze an dem Lack,
der spärlich von den Läden hing.
Schweres Schlagen alter Uhren, Tack!
Ein Fliegensummen das das Dröhnen fing.

Staub flockt von der Zimmerdecke,
Sirenen singen auf dem Fels ihr Lied.
Fenster klirren raschelnd, Rohre weinen Lecke!
Zuletzt fällt immer auch das stärkste Glied.

Die Schwester unter schweren Tischen,
der Vater in des Blutes Graben.
Maschinen verstecken sich bei Fischen,
um sich an deren Fleisch zu laben.

Ein Funken schreit unbekannte Worte,
selbst in des Feindes Hand verstört.
Fremde Zungen, von Rädern und Gewinden,
flüstern unbekannte Orte
die bald schon bald für immer dar zerstört.
Niemehr werden wir sie finden.

Die Fliege setzt sich auf Aschehaufen,
das Dröhnen erstickte im Bleiregen.
Die Stille ist für alle da ein Segen,
die apathisch durch den Grabeswalde laufen.

Der neue Herr heißt Lethargie,
Der Feind ist Lebenswille.
Der Berater, tote Emphatie,
ersäuft in einer blutgetränkten Rille.

Es schneit der Lack von den Läden,
und bedeckt den Grund, himmelblau.
Bedeckt unsre Lebensfäden,
verdeckt Staub, Asche und Grau.


wann hast denn das gemacht?

Is gut.


Naja gut ist was anderes. Das hab ich vorher in 5 Minuten runtergeschrieben.

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siddich - 36
Experte (offline)

Dabei seit 12.2005
1217 Beiträge

Geschrieben am: 27.11.2008 um 02:52 Uhr

Und woher sind die Gedanken?

Immer mit der Ruhe.

Iluron - 37
Champion (offline)

Dabei seit 06.2008
8878 Beiträge

Geschrieben am: 27.11.2008 um 02:54 Uhr

Zitat von siddich:

Und woher sind die Gedanken?


Das waren spontane Eingaben.

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siddich - 36
Experte (offline)

Dabei seit 12.2005
1217 Beiträge

Geschrieben am: 27.11.2008 um 02:55 Uhr

Zitat von Iluron:

Zitat von siddich:

Und woher sind die Gedanken?


Das waren spontane Eingaben.


Hmmm - auch nix spezielles zu interpretieren?

Immer mit der Ruhe.

Iluron - 37
Champion (offline)

Dabei seit 06.2008
8878 Beiträge

Geschrieben am: 27.11.2008 um 02:58 Uhr

Zitat von siddich:

Zitat von Iluron:

Zitat von siddich:

Und woher sind die Gedanken?


Das waren spontane Eingaben.


Hmmm - auch nix spezielles zu interpretieren?


Ich denke mal interpretiere kann man schon ein bisschen. Du kannst dich gerne daran versuchen.

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siddich - 36
Experte (offline)

Dabei seit 12.2005
1217 Beiträge

Geschrieben am: 27.11.2008 um 02:59 Uhr

Nö, lieber nicht...is zu viel...

Immer mit der Ruhe.

Iluron - 37
Champion (offline)

Dabei seit 06.2008
8878 Beiträge

Geschrieben am: 27.11.2008 um 03:01 Uhr

Zitat von siddich:

Nö, lieber nicht...is zu viel...


Du musst ja auch keine gesamte Gedichtanalys machen :)

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siddich - 36
Experte (offline)

Dabei seit 12.2005
1217 Beiträge

Geschrieben am: 27.11.2008 um 03:03 Uhr

Zitat von Iluron:

Zitat von siddich:

Nö, lieber nicht...is zu viel...


Du musst ja auch keine gesamte Gedichtanalys machen :)

Ich bin heut gesätigt mit Nachdenken...is schon ok.
Irgendwie mag ich nedd interpretieren, da lieg ich immer so daneben und s dauert so lang...

Immer mit der Ruhe.

Iluron - 37
Champion (offline)

Dabei seit 06.2008
8878 Beiträge

Geschrieben am: 27.11.2008 um 03:04 Uhr

Zitat von siddich:

Zitat von Iluron:

Zitat von siddich:

Nö, lieber nicht...is zu viel...


Du musst ja auch keine gesamte Gedichtanalys machen :)

Ich bin heut gesätigt mit Nachdenken...is schon ok.
Irgendwie mag ich nedd interpretieren, da lieg ich immer so daneben und s dauert so lang...


Mit Interpretationen kann man nur daneben liegen, wenn der Author keine Interpretationen zulässt :)

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siddich - 36
Experte (offline)

Dabei seit 12.2005
1217 Beiträge

Geschrieben am: 27.11.2008 um 03:05 Uhr

wetten doch...ich interpretier so tief und falsch, des glaubst nedd...

Immer mit der Ruhe.

Iluron - 37
Champion (offline)

Dabei seit 06.2008
8878 Beiträge

Geschrieben am: 27.11.2008 um 03:07 Uhr

Zitat von siddich:

wetten doch...ich interpretier so tief und falsch, des glaubst nedd...


Es gibt keine falsche Interpretion. Das lässt die Definition des Begriffes schon gar nicht zu :)

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siddich - 36
Experte (offline)

Dabei seit 12.2005
1217 Beiträge

Geschrieben am: 27.11.2008 um 03:09 Uhr

Zitat von Iluron:

Zitat von siddich:

wetten doch...ich interpretier so tief und falsch, des glaubst nedd...


Es gibt keine falsche Interpretion. Das lässt die Definition des Begriffes schon gar nicht zu :)

Ohja...ich bin engstirnig.

Immer mit der Ruhe.

siddich - 36
Experte (offline)

Dabei seit 12.2005
1217 Beiträge

Geschrieben am: 27.11.2008 um 03:10 Uhr

Ach, was solls. Ich versuchs...

Immer mit der Ruhe.

siddich - 36
Experte (offline)

Dabei seit 12.2005
1217 Beiträge

Geschrieben am: 27.11.2008 um 03:19 Uhr
Zuletzt editiert am: 27.11.2008 um 03:34 Uhr

Ok...mittlere Strophe: Ein Funke: eine Idee, aber keiner hat sie, weder man selbst, noch ein Feind...Feind, also Krieg...

Es ist ein Gedanke, der von Rädern und Gewinden spricht, also was voran bringen würde, aber keiner hat ihn. Es ist eine Art Gleichheit...Spannung...

aber dann kommt eine Kleinigkeit, eine Fliege, die alles verändert. Niemand konnte das vorher wissen...der einzige Ausweg, für die, die in Aphatie versunken sind und deswegen quasi in nem Teufelskreis gefangen sind...

aber es is nix gutes...der Feind is Lebenswille.
Jetzt is alles zerstört, was eben keiner wollte...aber der einzige Ausweg war...

Klingt eben wie nach nem Atomkrieg oder so. könnt auch Psychisch sein...aber auf jeden Fall is am Anfang so, dass en konflikt entsteht, weil jemand Läden durchbrechen will, wo er eig. nur den Lack ankratzen kann und auch wenn alle davon abraten gehts immer weiter: Sirenen weinen (vielleicht wissen die ja, wie s ausget) und am Schluss "[...]fällt immer auch das stärkste Glied[...]"...

Na?

Immer mit der Ruhe.

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