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Geschrieben am: 28.10.2008 um 15:50 Uhr
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Schönes 21. Jahrhundert
Ein Regen geht nieder im Wind
Unter Kartonresten bibbert das elternlose Kind
In den Mülltonnen sich die Ratten vermehr’n
In den Pfützen der Slums die Säuren gähr’n
Eine Fliege im Gesicht, Dreck in der Hand
Den kindlichen Körper gehüllt in ein spärliches Gewand
Arbeitet es täglich Stund um Stund
Für einen Krümel Essen im Mund
Gefangen, misshandelt, verschleppt und verschickt
In fremden Ländern für Geld gefickt
Gegen ihren Willen ob sie wolln oder nicht
Scheint für sie alle nun das rote Licht
Doch was tun wir gegen Hunger und Leid
Ist deren Schmerz den so weit,
Entfernt von unsren Leben
Das wir nicht fähig sind ihnen ein wenig Liebe zu geben?
Mit Anzug, Krawatte und zu viel Intrigen
Kam sein Vertraun bei Menschen zum erliegen
Geblieben war ihm nur all sein erobertes Geld
Doch das verlor den Sinn in dieser Welt
Er hängt an einem einz’gen Faden
Dunkle Gedanken parasitisch wie Maden
Durchströmten ihn selbst noch nach nem Spritzenstich
Gebraucht hätte er nur einen Zuhörer wie dich oder mich
Drei Mahlzeiten pro Tag waren zu viel verlangt
War sie doch schon tödlich erkrankt
Denn selbst noch auf dem Todenbett
Hielt sie sich für viel zu fett
Sie haben keine Hoffnung, Sie haben kein Mut
Findest DU dies alles gut?
Denn du verschliest die Ohren, hälst die Augen bedeckt
Das es ja nicht den Anschein erweckt
Als wüsstest du von den Menschen die sinnlos krepier’n
An Sorgen und Schmerzen, an Hunger und Vir’n
I'm the light in the darkness .... wait the bulb is burn out
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