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Forum / Poesie und Lyrik

Ihr Vater

-silverkiss- - 31
Halbprofi (offline)

Dabei seit 09.2007
112 Beiträge
Geschrieben am: 25.10.2008 um 21:31 Uhr

Auch wenn es ziemlich lang ist .. lest es euch bitte durch!!

Es war schon lange her und sie musste es endlich mal akzeptieren, dass sie keine Mutter mehr hatte. Doch Jodie hatte es damals und noch heute sehr schwer das alles wahrzunehmen. Immer wenn sie Kinder mit ihren Eltern zusammen sah und diese glücklich aussahen oder sogar lachten, stimmte sie das traurig. Manchmal liefen ihr dabei heimlich Tränen über das Gesicht, doch das wollte niemand sehen. Ihr würde sowieso niemand zuhören, wenn sie etwas sagen würde, darum schwieg Jodie. Als ihre Mutter mit 34 Jahren starb, saß ihr Vater gerade wegen versuchten Mordes im Gefängnis. Er hatte sie und ihre Mutter geschlagen, ohne einen Grund dafür zu haben. Wenn Alkoholabhängigkeit auch als Grund dafür zählt, dann war es einer. Noch an dem Tag besuchte sie ihren Vater zum ersten und letzten Mal im Gefängnis. Dort hatte er Jodie nur ausgelacht. „Da siehst du Mädchen! Jetzt hat dich auch noch deine Schlampenmutter verlassen. Nun stehst du ganz allein da und niemand kann dich mehr in Schutz nehmen“, verhöhnte er seine Tochter. Diese Worte drangen nur langsam in ihr Gehirn, doch sie hatten ihre Wirkung. Mit Wuttränen in den Augen stand sie auf und verlies ihren biologischen Vater. Sie wusste damals noch nicht wie ihre Zukunft aussehen würde oder ob sie sich überhaupt ein weiteres Leben vorstellen konnte. Schon mit 12 Jahren musste Jodie lernen allein klar zu kommen. Niemand war für sie da, als sie ein zuhörendes Ohr oder eine warme Schulter zum Anlehnen gebraucht hätte. Damals hatte ihr die Zuneigung gefehlt, doch sie lernte schnell, dass Trauer und Tränen ein Anzeichen für Schwäche waren, darum gewöhnte sie es sich ab. Jetzt, als sie sich Geld, eine Wohnung und einen anständigen Job erarbeitet hatte, waren sie plötzlich alle da. Tauchten aus ihren Verstecken auf und verlangten von ihr, dass sie ihnen half. Sie sagten, dass sie in der Zeit ihrer Not doch immer für sie da gewesen waren. Sie sahen nur ihr eigenes Leid, nie das anderer. Auch ihr Vater war unter diesen Menschen. Ihr Vater, der sie schon als Kind geschlagen hatte. Nun wollte auch er von ihrem Geld. Sie hasste ihren Vater. Nie würde Jodie ihm helfen. Auch wenn er ihr versprechen würde sich zu ändern, er würde immer noch ihr alkoholabhängiger unfürsorglicher Vater bleiben.

Liebe kennt keine Grenzen.

NightmareXXX - 32
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 08.2008
70 Beiträge

Geschrieben am: 25.10.2008 um 21:38 Uhr

Das war traurig ist das wahr?

The sky is bright today my frend^^

-silverkiss- - 31
Halbprofi (offline)

Dabei seit 09.2007
112 Beiträge
Geschrieben am: 25.10.2008 um 21:42 Uhr

nein.. das wär ja hart
das ist eine geschichtsidee von mir
vielleicht schreib ich da noch eine geschichte dazu wenn ich zeit hab
das ist sozusagen der prolog ;-)

Liebe kennt keine Grenzen.

NightmareXXX - 32
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 08.2008
70 Beiträge

Geschrieben am: 25.10.2008 um 21:46 Uhr

Ja das war bisschen zu hart^^ naja es ist alles möglich

The sky is bright today my frend^^

-silverkiss- - 31
Halbprofi (offline)

Dabei seit 09.2007
112 Beiträge
Geschrieben am: 25.10.2008 um 21:53 Uhr

ja klar..
ich will sowiso nichts schreiben das unglaubwürdig klingt

Liebe kennt keine Grenzen.

Vibez_ - 17
Champion (offline)

Dabei seit 05.2008
2988 Beiträge
Geschrieben am: 25.10.2008 um 22:59 Uhr
Zuletzt editiert am: 25.10.2008 um 22:59 Uhr

sehr schön geschrieben =) :daumenhoch: weiter so, 1+ von mir
nici__92 - 33
Halbprofi (offline)

Dabei seit 07.2007
122 Beiträge

Geschrieben am: 25.10.2008 um 23:49 Uhr

wow hammer :)

ViolentFEAR - 33
Champion (offline)

Dabei seit 01.2006
13295 Beiträge

Geschrieben am: 25.10.2008 um 23:54 Uhr

Ein paar Wörter zeigen deine guten Gedanken dahinter auf, sind aber im Mund des Erzählers nicht geeignet. :)

"Biologischer Vater" zB.
Du willst damit den Vater zur Hauptperson (durch seine schlechte Vaterschaft) als eben diesen abgrenzen. Vollkommen verständlich und gut überlegt. Aber das muss aus dem Munde (Gedanken....) der Hauptperson kommen, nicht aus dem des Erzählers.

Aber wie oben geschrieben, die wichtigen Gedanken dahinter sind absolut da.

Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit

-silverkiss- - 31
Halbprofi (offline)

Dabei seit 09.2007
112 Beiträge
Geschrieben am: 26.10.2008 um 20:32 Uhr

danke leute!!

Liebe kennt keine Grenzen.

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