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Forum / Poesie und Lyrik

Sinnende Melancholie

WebDude - 41
Halbprofi (offline)

Dabei seit 09.2008
335 Beiträge

Geschrieben am: 05.10.2008 um 15:10 Uhr
Zuletzt editiert am: 05.10.2008 um 15:55 Uhr

Du geleitest mich durchs Leben,
sinnende Melancholie!
Mag mein Stern sich strahlend heben,
Mag er sinken – weichest nie!

Führst mich oft in Felsenklüfte
Wo der Adler einsam haust,
Tannen starren in die Lüfte
Und der Waldstrom donnernd braust.

Einsam und verlassen sitz ich dort,
Weinend und lachend zwischen Tannen,
Sturm meiner Gedanken trag mich fort,
und lass mein ständigen Begleiter fallen

Sodass mein Freund mich verlässt,
Und der Tag von vorn beginnt,
liebste Freundin halt mich fest,
auf das nie mehr eine Trähne rinnt



Die ersten Drei Strophen sind von Nikolaus Lenau, 1832


Hüte dich vor Männern, deren Bauch beim Lachen nicht wackelt.

limpbiskit
Experte (offline)

Dabei seit 07.2006
1604 Beiträge

Geschrieben am: 05.10.2008 um 15:52 Uhr

Wären die ersten drei Strophen von dir gewesen wärds ein Meisterwerk doch auch an den ersten drei Strophen könnt ich noch was aussetzen

also nun zu deinem Teil
Die erste Zeile passt nicht vom Lesen her
liest man die 3 ersten Strophen mit immer gleichen Betonung merkt man das es immer genau passt. Die erste Zeile von dir passt schon mal nicht weil man das Gefühl hat es fehlt ein Wort oder etwas.

zweite Strophe passt vom Lesen her auf jedenfall. genau wie die Dritte (aber Groß und Kleinschreibung bitte beachten)

vierte Strophe passt auch wieder net.
besser hätte gepasst
auf das nie mehr eine Träne rinnt ;-)
das würde besser passen

Gebt mir ein Brecheisen und ich werde die welt aus ihren angeln heben

WebDude - 41
Halbprofi (offline)

Dabei seit 09.2008
335 Beiträge

Geschrieben am: 05.10.2008 um 15:55 Uhr

Vielen Dank habe es auch zu gleich geändert ;) hast recht passt besser :)

Hüte dich vor Männern, deren Bauch beim Lachen nicht wackelt.

limpbiskit
Experte (offline)

Dabei seit 07.2006
1604 Beiträge

Geschrieben am: 05.10.2008 um 15:56 Uhr
Zuletzt editiert am: 05.10.2008 um 15:57 Uhr

Zitat von WebDude:

Vielen Dank habe es auch zu gleich geändert ;) hast recht passt besser :)

siehste
meine 2 jährige Lyrikerfahrung bringt immer wieder was ;-)

edit:
ich habe immer das Gefühl das das wort "nie" in der ersten Zeile fehlt.
wäre das dabei würde das auf jedenfall passen
dann musst du aber die darauffolgende Zeile ändern
edit2: oder auch nicht^^

Gebt mir ein Brecheisen und ich werde die welt aus ihren angeln heben

WebDude - 41
Halbprofi (offline)

Dabei seit 09.2008
335 Beiträge

Geschrieben am: 05.10.2008 um 15:57 Uhr

hehe ^^
najo ich bin ja nur hobby lyriker :P probier halt nochn bissi rum deswegen bin ich über tipps und verbesserungsvorschläge immer dankbar

Hüte dich vor Männern, deren Bauch beim Lachen nicht wackelt.

limpbiskit
Experte (offline)

Dabei seit 07.2006
1604 Beiträge

Geschrieben am: 05.10.2008 um 15:59 Uhr

Zitat von WebDude:

hehe ^^
najo ich bin ja nur hobby lyriker :P probier halt nochn bissi rum deswegen bin ich über tipps und verbesserungsvorschläge immer dankbar


ich schreib schon seid zwei Jahren
am Anfang waren meine auch nicht die Besten
aber wenn du gerade erst anfängst:
Am Anfang ist es immer besser erst mal ohne Reime zu probieren
des kommt iwann von ganz alleine ;-)

Gebt mir ein Brecheisen und ich werde die welt aus ihren angeln heben

TheSandmann - 37
Experte (offline)

Dabei seit 04.2006
1363 Beiträge

Geschrieben am: 16.10.2008 um 20:03 Uhr
Zuletzt editiert am: 16.10.2008 um 20:08 Uhr

also da bin ich anderer Meinung, die Reihme sind das leichteste!
Gedichte ohne Rheime erfodern viel mehr Wissen über die Kunst des dichtens und benötigen eine unglaubliche Ausdrucksstärke, und das allein durch die Tiefe des lyrischen Gedankens.

Zu dir WebDude, ich denke du hast viel Potenzial.
Eine Bewertung dieses Werkes werde ich aber auslassen, da nur eine der Strophen von dir stammt.
Des weiteren habe ich alle deine Texte die in letzter Zeit den Weg ins Forum gefunden haben gelesen.
Du hast meiner Meinung noch an der Methrik zu arbeiten und vorallem an stilistischen Mitteln, wie Anaphern, Methapern usw. Die Texte wirken im allgemeinen Träge und trocken.
Aber die Inhalte sind überaus kreativ, vorallem die der comedianten Gedichte 8-)
Hiebei bekommt dir allerdings der Träge und Plumpe Stil zugute ;-)

mfg
Sandmann

wenn 2*3 10, und 4*8 48 ist, wie viel ist dann 3*7?

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