Geschrieben am: 11.09.2008 um 22:38 Uhr
Zuletzt editiert am: 11.09.2008 um 22:53 Uhr
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Dieses ist soeben aus meiner Feder gequollen:
Wer, wenn nicht wir:
Warum sind wir hier, warum nicht dort?
Was hält unsere Träume so weit von uns fort?
Ist es die Gewissheit, dass wir niemals hungern
oder einfach die Faulheit, dass wir im Hier und Jetzt herumlungern?
Freitag Party, Samstag Saufen nur an nichts denken!
Tanz in die Nacht und dann wieder heraus.
Freitag Saufen, Samstag Party – nur nicht das Hirn verrenken!
Wir stehen geistig kurz vor dem Aus!
Uns interessiert eigentlich nicht wer leidet, wer stirbt.
Wer, wie Viele, sein täglich Brot mit seinem Körper erwirbt.
Es geht uns so gut, dass wir nicht mehr wissen,
weswegen wir Nachts aus den Träumen gerissen.
Warum wir erwachen gebadet in Schweiß.
Fragen uns täglich: Wer hat uns auf diese Welt verdammt?
Diese grausame Welt in der jeder doch weiß,
dass er sein Leben allein dem Zaster verdankt?
Wir wissen so wenig, was soll ein Einzelner machen?
Aufhören zu schlafen! Es genügt nur ganz kurz aufzuwachen!
Zu begreifen, dass jeder ein Teil des Ganzen ist!
Weder glauben, noch verbreiten den ganzen Mist!
Wir denken ans Sterben durch eigene Hand.
Im Speck sitzen wir und fressen uns satt!
Wir träumen von Freiheit uns sehen nur Wand!
Kann nicht ein Anderer leiden, an unserer statt?
Warum sind wir nicht dort, warum sind wir hier?
Warum das so ist, wissen am Ende nur wir.
Es riecht nach Asche und Tod.
Der Fährmann nimmt uns mit, auf seinem Boot.
Man legt uns aufs Auge zwei Stücke Geld.
Wer, wenn nicht wir, verändert die Welt?
Ein Gespräch setzt voraus, dass der andere Recht haben könnte!
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