Geschrieben am: 11.07.2008 um 19:10 Uhr Zuletzt editiert am: 11.07.2008 um 19:17 Uhr
Ich liege neben einer kühlen Gestalt
Einmal war diese Gestalt warm und einladend
Jetzt weiß ich nicht einmal
Ob ich an ihr erfrieren könnte
Es tut so schrecklich weh
Neben einem lebenden Toten zu schlafen
Alles hat sich verändert
Die schönen Jahre sind vorüber
Die rosarote Brille erblasst langsam
Das Herz schlägt immer schwächer
Die Hände werden immer kälter
Die Berührungen werden immer liebloser
Wo sind deine Worte der Versöhnung wenn ich mal weine
Wo sind deine liebevollen Augen wenn ich blind bin
Wo ist deine Feinfühligkeit wenn ich um Verständnis bitte
Wo sind deine Umarmungen wenn mir kalt ist
Wo ist deine Nähe wenn ich alleine bin
Wo ist deine Liebe wenn ich sie brauche
So ein Leben kann ich nicht führen
Ich fühle mich wie eine nutzlose Gestalt
Die nur noch da ist
Um dein Bett zu wärmen
Die nur noch da ist
Um dein Lustgefühle zu stillen
Nun weine ich still und heimlich
In der Hoffnung du würdest mich hören
Doch du scheinst taub zu sein
Deine kühle Distanz erschreckt mich
Ich weiß immer mehr ich habe etwas besseres verdient
Ich weiß ich habe Liebe verdient
Denn ich sollte Geborgenheit fühlen
Und einen liebevollen Gesichtsausdruck sehen
Doch ich fühle nur Feindseligkeit
Und ich sehe nur
Das Gesicht eines vertrauten Fremden