Geschrieben am: 04.07.2008 um 19:59 Uhr Zuletzt editiert am: 07.08.2008 um 09:37 Uhr
Das Idol
Du warst die Hand welche das Fenster schloss
als eine unsichtbare Macht mich in die Tiefe rief
du warst es auch, welcher das Glas ausgoss
dass von allerhand Giften überlief.
Du warst die Sonne, wegen dir stieg ich den Berg hinauf
warst auch der Mond, gingst über meinen Träumen auf.
Weil du die Nacht bist, und der Angst Gestalt verleihst
hab ich sogar der Dunkelheit verziehn.
Dich zu verstehen war kein Spiel.
Dennoch darfst du nicht nahe sein
denn Alltag stört die Perfektion
du trägst den größten Schatz in dir
und doch ist er nicht dein.