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Geschrieben am: 26.06.2008 um 01:02 Uhr
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Ein leichtes Flackern durchzuckt den Raum,
das Gewitter draußen lässt die Wohnung noch kälter und unwirklicher erscheinen.
Wenn der Blick durchs Zimmer schweift sieht man immer nur dieselben Seelenlosen Poster und Dekorationen die Seelen und Geistlos sind, einfach aufgestellt um den Schein des Lebens und der Existenz zu wahren.
Ein einsamer Puppenspieler sitzt auf dem Stuhl in der Mitte des Raumes und lacht ein wildes aber trauriges Lachen. Genauso Seelenlos wie die Dinge um in herum oder der Regen der Sinnlos gegen das Fenster prasselt und den Lärm beinahe unerträglich macht. Vermischt mit dem Lachen des Spielmanns scheint sich fast eine Melodie zu ergeben, eine Seelenlose Melodie durchzogen mit leid und schmerz.
Ein Stockwerk über diesem Raum schlägt gerade jemand seine Frau nachdem er von einen Trinkabend mit Freunden zurückgekommen ist. Seelenlos prügelt er auf sie ein, ohne Sinn und verstand einfach weil sich seine niederen Instinkte meldeten. Über dieser Wohnung wiederum ergibt sich gerade auch jemand seinen niederen Instinkten, um genau zu sein 2 Personen im Akt Seelenloser Lust und Gier gefangen übereinander herfallend. Die beiden wissen morgen nichtmehr den Namen des anderen.
Der Puppenspieler lacht immer noch unaufhörlich, direkt unter seinem Raum klopft jemand mit den Besen an die Decke. Seelenlos, er will morgen früh aufstehen um dieselbe Arbeit zu machen wie er sie jeden Tag tut. Jeden Morgen steht er auf führt die üblichen Morgenrituale durch und verschwindet in die Arbeit. Abends kommt er zurück und legt sich schlafen um am Nächsten Tag wieder aufzustehen. Erst in 3 Monaten werden die Ärzte bei im Krebs im Endstadium feststellen.
Er wird die Zeit die er mit Arbeiten verbracht hat bitter bereuen bis er einsam und allein eines langsamen schmerzvollen Todes stirbt. Niemand wir auf seine Beerdigung kommen.
Im ersten Geschoss werden die üblichen Geschäft durchgeführt. Auftragsmorde, Drogenhandel und Hehlerei.
Im Erdgeschoss zieht der Hausmeister seine runden. Das macht er jeden Abend. Was die Bewohner des Hauses aber nicht wissen ist das er in jedem Raum eine Kamera versteckt hat. Mitten in der Nacht setzt er sich Seelenlos in seinen Raum und steckt sich eine Zigarette an. Dann schaut er nur noch auf die Fernseher. Er beobachtet gerne die Leute während sie schlafen. Es beruhigt ihn.
Auf dem Dachstuhl ist ein geheimer Raum von dem keiner etwas weiß. Dort ist ein Mädchen eingesperrt. Die Tochter des Hausmeisters, er besucht sie manchmal stellt ihr etwas zu Essen hin und vergnügt sich mit ihr einige stunden, Seelenlos. Dann geht er wieder und lässt sie alleine zurück.
Der Puppenspieler lacht weiter während er den kalten Stahl in seiner Hand streichelt. Dann führt er den Lauf an seine Schläfe und drückt ab. Er starb mit einem Lächeln auf den Gesicht, man sah ihn niemals glücklicher. An der Wand stand mit Blut geschrieben: „Ich konnte nichts ändern“.
Und seine Puppe besaß als einziges eine Seele.
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