I3I_4CKNINJ4 - 35
Experte
(offline)
Dabei seit 06.2005
1618
Beiträge
|
Geschrieben am: 20.06.2008 um 20:58 Uhr
Zuletzt editiert am: 23.06.2008 um 11:37 Uhr
|
|
Dort steht sie nun, die rasende Phalanx:
Ich kann's schon hören: "Was tust du nur?"
sie schreien, dahinter verbirgt sich Angst.
Sie stehen vor mir, in Reih' und Glied,
sie wollen siegen, mich niedertrampeln,
meinen Tod, doch ich bin nicht der, der flieht.
Materialisierte Gegner, verkörperte Seelen,
sie stellen sich auf, und zücken die Waffen,
Ich bleibe ruhig, hoff die Liebe wird nicht fehlen.
Denn ich werd' sie alle zerstören,
in ihrer rasenden Wut und mordenden Köpfen,
nur gefühlt: ein Lebender! das ließ sie empören.
Und sie zogen los und ließen sich treiben,
von ihrem einzigen Gott, den obersten Lord,
um den zu finden, den Einzigen unter den Feinden,
der noch die Kraft hat, selbst zu stehen,
unter brennenden Prügeln, wortlosen Schlägen,
selbst allein ließ er sich nicht niedermähen.
Ich weiß, dass das nicht die Hölle ist,
ich urteile nicht, ich lass sie sein,
doch dieses Leben lass ich mir nicht nehmen.
Unter tosenden Wolken, donnernden Blitzen,
zieht die Streitmacht heran, doch in der Dunkelheit,
sehe ich dennoch das Licht um mich herum flitzen.
Es ist das sein selbst, dass mich zur Gewissheit bringt,
ich muss leben, allein, um unter Leiden zu erfahren,
was es dennoch heißt zu lieben.
Ich habe Angst vor dem Tod, doch wenn ich sterbe, dann freue ich mich darauf
|