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Geschrieben am: 06.04.2008 um 23:02 Uhr
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Nur Trauer die mich plagt
Und der tiefe Schmerz, der an mir nagt
Jeden Tag überkommen mich diese Gefühle
Von der tiefsten Wut bis hin zu der eisigen Kühle
Kein Sinn im Leben doch das Herz schlägt weiter
Das ganze scheint wie eine endlose Leiter
Man klettert nach oben um tief zu fallen
Und sich erneut am trüben Glück zu erkrallen
Doch ist man am ende und alles ist leer
So denkt man nur noch „Ich kann nicht mehr!“
Diese Wörter verloren in der Stille
Ist dort kein Weg, findet man auch kein Wille.
Die Angst vor dem Tod und will man es nicht
So wird das Leben zu einer Pflicht
Doch brauch ich beweise dennoch zu leben
Ich blicke auf, am Arm seh ich es kleben
Mein Griff fest um mein Messer das trieft von Blut
Ich fühle wieder, auch wenn nur Wut
Wut auf unschuldige und auch auf mich
Vieles lässt einen so oft im Stich
Weggestoßen und vergessen
Trotzdem werd ich von Schuldgefühlen zerfressen
Gleichgültig und unbeachtet noch dazu vereint
Und nichts ist, wie es zu sein scheint.
Mit diesen Gedanken neigt sich weitrer Tag dem Ende
Ich leg mich ermüdet ins Bett und warte auf die Wende.
Mit Tränen auf der Wange, so schlafe ich ein
Der nächste Tag wird des Selben sein.
Faulheit-ist die Angewohnheit sich auszuruhen, bevor man müde ist
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