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Forum / Poesie und Lyrik

Ein Ausschnitt meiner Schreiben

Ektoplast - 37
Anfänger (offline)

Dabei seit 10.2007
7 Beiträge
Geschrieben am: 27.03.2008 um 02:51 Uhr

Hi Leute, ich bin passionierter Schreiber, arbeite zur zeit an einem Buch, habe schon einige Kurzgeschichten verbrochen und am liebsten verfasse ich Gedichte, die meist emotionale Fragen und logikfordernde Themen beinhalten. Ich hatte vor, hier mindestens eines meiner "Werke" zu veröffentlichen, wäre schön, wenn ihr sagen könntet, ob es euch gefällt, falls ja, werde ich noch weitere Niederschriebe veröffentlichen, falls nein, dann war es zumindest einen Versuch wert und ich bin um eine Erfahrung reicher. So dann, hier kommt die Frage nach dem Sein:

Das Sein

In einen Teich wirfst du mit Kraft,
vom Wege einen Stein,
Gedanken nagen so grauenhaft,
"Ist Leben denn gleich Sein?"

Die Wellen zerreisen dein Spiegelbild,
und du versinkst in Gedanken,
Theorien entwickelt dein Hirn dann wie wild,
und nichts weist dich in die Schranken.

Man lebt um zu sein, und man ist um zu leben,
so sieht man das dann logisch an,
doch dann bemerkst du, dass kann es nicht geben
weil die Logik hier nicht helfen kann.

Du bemerkst, sie ist doch am falschen Platz,
die Frage, die dein Hirn so sehr schmerzt,
die Einsicht, sie bietet den größten Schatz,
denn die Frage gehört in dein Herz!

Hört nun die Frage in euren Herzen aufklingen,
und sucht nach der Lösung auch dort,
denn beantwortet wird sie euch weiterbringen,
denn sie nimmt euch die Zweifel da fort.

Und solltet ihr an dieser Frage doch scheitern,
und die Verzweiflung fängt an euch zu fressen,
so genügt es doch ganz euer Herz zu erheitern
und die Suche des Seins zu vergessen.

†Ich†

Cogito ergo sum...

DCaTroH - 38
Experte (offline)

Dabei seit 10.2004
1064 Beiträge

Geschrieben am: 27.03.2008 um 09:12 Uhr

Also ich habe eigenltich kein Recht, dich zu kritisieren, da ich es auf keinen Fall besser oder auch nur auf dem gleichen Niveau wie du hinkriegen würde..
Aber du wolltest ja Meinungen dazu.

Ich finde es irgendwie schwer zum Lesen und kann nicht immer ganz folgen. Was ja nicht unbedingt negativ ist, wenn man ein Gedicht öfters lesen muss um es zu verstehen.

Für mich fühlt es sich so an, als wäre zwanghaft ein poetisches Thema gesucht worden (da ist die Frage nach dem Sein immer gut), ohne dass man eigentlich wirklich etwas dazu zu sagen hat..

Aber sonst find ichs nicht schlecht, also das Thema find ich etwas seltsam, aber sonst...

~Um zu sterben leben wir ein Leben lang~

Der666Diablo
Champion (offline)

Dabei seit 04.2006
23736 Beiträge

Geschrieben am: 27.03.2008 um 09:18 Uhr

meine meinung dazu:

ist zwar leicht fordernd geschrieben, daher zwar nicht unbedingt schwer verständlich, aber eben nicht alltäglich, aber wirklich zum denken anregen tut es meiner meinung nach nicht...es stellt keine fragen (an mich?), sondern kratzt nur das thema ein bisschen an...ich würde sagen, kein tiefgang?...

Bei Geld, Sex und Kunst gibt es keinen abnehmenden Grenznutzen. http://shortlinks.de/oee9

Bisoux - 36
Anfänger (offline)

Dabei seit 02.2008
16 Beiträge
Geschrieben am: 27.03.2008 um 09:22 Uhr

ich schließe mich in dem Punkt an, dass das Gedicht oft nicht so verständlich ist, was aber (glaub ich) auch daran liegt, dass es einfach nicht ganz flüssig zu lesen ist.
Meiner Meinung nach klingt es manchmal etwas holprig und du benutzt Worte, die jedenfalls für mich, nicht in ein Gedicht gehören, wie Hirn, etc...
aber trotzdem, du solltest das sicherlichl weitermachen, denn du hast auf jeden Fall ein Talent!....wie gesagt, du hast ja nach unserer meinung gefragt
AnaHelsing - 37
Profi (offline)

Dabei seit 01.2008
826 Beiträge

Geschrieben am: 27.03.2008 um 11:39 Uhr

Es liest sich teilweise etwas schwer, aber man kann sich an den Rhythmus gewöhnen.

Ansonsten muss ich sagen daß es sehr gut geworden ist.
Tiefgründiger als das meiste das man hier vorgesetzt bekommt.

you cannot sedate all the things that you hate

Ektoplast - 37
Anfänger (offline)

Dabei seit 10.2007
7 Beiträge
Geschrieben am: 27.03.2008 um 23:39 Uhr
Zuletzt editiert am: 27.03.2008 um 23:42 Uhr

Als erstes möchte ich euch danken, mit eurer Kritik weiß ich durchaus etwas anzufangen. Zugleich möchte ich euch sagen, dass ihr euch keines Falls rechtfertigen müsst, wie ihr ja alle geschrieben habt, ich habe nach eurer persönlichen Meinung gefragt. Ich denke, dass ihr Recht habt, es liest sich in der Tat recht stockend. Zu dem Thema muss ich sagen, dass meine gedichte immer spontanen Gedanken entspringen, und weil ich diese Frage, ist man nun um zu leben oder lebt man um zu sein, sehr häufig auseinander nehme, hab ich irgendwann ins Blaue geschrieben. Ansonsten habe ich meist sehr negative und misanthropische Gedichte, damit wollte ich nicht beginnen ^^ Der fehlende Tiefgang: das ist so meine Art, ich möchte kein Problem lösen, oder keine direkte Frage stellen, ich persönlich möchte- in den meisten Fällen- entweder Geschichten erzählen oder meine Worte- die auch aus diesem Grund nicht, nun, sagen wir typisch für lyrische Schaffungen sind- wirken lassen, und ich möchte, dass der Leser die thematik nicht unbedingt aus meinem Blickwinkel betrachtet, sondern selbst denkt "wie würde ich das formulieren, wie würde ich das begründen?" So zumindest hier ^^
So, das zur Erklärung, meine Absichten, wie gesagt, eure Meinung ist mir natürlich dennoch wichtig, immerhin muss ich ja wissen, wie meine Intentionen wirken. Ich werde einfach mal ein negativ eingestelltes Machwerk als Contra bringen ^^

Der Engel

Denke daran, du bist nicht allein,
einer ist immer für dich da,
erkenne, du kannst niemals einsam sein,
denn als dich der Herrgott so sah,
schickte er einen Engel aus der zu behüten dich kam,
und dieser Engel will dich schützen,
vor allem was die Liebe dir antun kann,
doch er weiß, ihm selbst wird’s nicht nützen,
denn jedes Mal wenn er dich sieht,
der Herr möchte ihm doch vergeben,
weiß er, was durch dich mit ihm geschieht,
und er muss sämtliche Höllen durchleben.
So wendet sich der Engel ab,
von Gott und seiner Tortur,
und blickt auf deinen Geist herab,
und schaut dann auf seine Uhr,
welche ihm zeigt das Ende der Zeit,
die er als Engel noch führt,
und sein Klagen ist zu hören so weit,
weil er deine Schmerzen spürt.
Nun ist er gefallen, und einzig für dich,
er ist deinem Zauber erlegen,
und dieser Engel, er spiegelt mich,
und ich hoffe du kannst mir vergeben.
Der Engel stirbt, allein, verliebt,
doch niemand bemerkt dass er fehle,
die Trauer in dir ist alleine was blieb,
und der Schrei seiner klagenden Seele!
†Ich†

Cogito ergo sum...

I3I_4CKNINJ4 - 35
Experte (offline)

Dabei seit 06.2005
1618 Beiträge

Geschrieben am: 31.03.2008 um 14:30 Uhr

Ich weiß gar nicht, was die alle haben; der erste Text ist einfach und verständlich und hat für mich sogar ein wenig Tiefgang.. Ein dialektisches erörtern ist in einem Gedicht nicht gerade einfach und gerade das hat er gut verpackt...

Wobei ich den Engel ziemlich schwer verständlich finde...

Ich habe Angst vor dem Tod, doch wenn ich sterbe, dann freue ich mich darauf

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