Sturm
weht Fetzen der Wirklichkeit an dir vorbei
Energien prallen aufeinander und entladen sich.
Du spürst die Feuchtigkeit in der Luft, das Salz im Wind
Ohrenbetäubend brüllt er die gnadenlos die Wahrheit entgegen
Taghell durchschneiden Schwerter die Nacht
allein im Regen
Ein Ast der vor dir vom Baum fällt - ein Irrer lacht
Am Fenster, die Angst in den Augen, ein Kind
Diesmal noch läßt er dich am Leben
Die Tore zu dem nahen Grauen öffnen sich
taumelnde Gedanken, namenlose Gesichter verfolgen dich
du flehst still sie sollen dir vergeben.
Du fliehst ins Haus
schließt die Tür
und als du aufwachst
Sturm.