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Forum / Poesie und Lyrik

Na, Antoine?

Haraldio - 68
Anfänger (offline)

Dabei seit 01.2003
7 Beiträge

Geschrieben am: 05.03.2008 um 19:27 Uhr

Das mit dem Vertrautsein

Daran hat der kleine Prinz wohl nicht gedacht,
dass man sich selbst dann schuldig macht,
wenn man Vertrautheit gar nicht wollte
und nur der Höflichkeit gemeinen Tribut zollte.

Wo bleibt jetzt die Verantwortung für jene,
deren schief gelaufene Gene
sie ausschließt aus der heheren Moral.
Ist uns das wirklich scheißegal?

Ne, lass stecken. Ich muss noch fahren.

Morrigane
Profi (offline)

Dabei seit 07.2006
955 Beiträge

Geschrieben am: 24.03.2008 um 10:56 Uhr

Zitat von Haraldio:

Das mit dem Vertrautsein

Daran hat der kleine Prinz wohl nicht gedacht,
dass man sich selbst dann schuldig macht,
wenn man Vertrautheit gar nicht wollte
und nur der Höflichkeit gemeinen Tribut zollte.

Wo bleibt jetzt die Verantwortung für jene,
deren schief gelaufene Gene
sie ausschließt aus der heheren Moral.
Ist uns das wirklich scheißegal?



Ein schwieriges und ungewöhnliches Gedicht, das viele Interpretationsmöglichkeiten lässt.
Interessant finde ich den Gedankengang der ersten Strophe, auch wenn ich mich frage, in wiefern
man durch die Höflichkeit schuldig wird. Ist damit die Schuld gemeint, einem Menschen durch die
Höflichkeit darin zu "täuschen", dass dieser sie für Vertrautheit hält und nicht als Höflichkeit
enttarnt?
Und die Verantwortung für jene, die von der höheren Moral ausgeschlossen sind - Wer sind "jene"?
Die, die der "Höflichkeiten Tribut zollten"?
Bezieht sich das Gedicht auf eine konkrete Situation?




Lecker Senf für alle!

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