Jimbo-Jones - 37
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Geschrieben am: 16.01.2008 um 00:37 Uhr
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Mir fällt immer mehr auf dass die meisten gedichte die hier gepostet werden sich nicht reimen.
gut, an und für sich nichts schlimmes. Aber ich finde die wahre kunst am gedichte schreiben ist es, ganz genau dass auszudrücken was man möchte und dies in ein fließendes Sprachbild zu verschachteln?
eure meinung?
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RudiDutschke - 34
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Geschrieben am: 16.01.2008 um 01:40 Uhr
Zuletzt editiert am: 16.01.2008 um 01:41 Uhr
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Sehe ich genauso......natürlich ist es auch ein Stilmittel, ein Gedicht ohne Reime zu schreiben, aber ich denke die meisten hier geposteten Gedichte reimen sich eben aus reinem Unvermögen der Verfasser nicht.^^
Das seltsame Abenteuer, das den Wahrheiten widerfährt
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Jimbo-Jones - 37
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Geschrieben am: 16.01.2008 um 01:47 Uhr
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Ich stimme dir zu 80% zu. Nur würde ich ein sich nicht reimendes gedicht icht als Stimittel bezeichnen.
Wenn du ein Gedicht in zwei ausführungen hast
einmal reimt sich s nicht.
einmal reimt sichs (nicht so reim dich oder ich friss dich mäßig sonder richtig stimmig) dann ist doch dass mit reim viel überzeugender und eindrucksvoller, oder?
Ich mein, nenn mir nur einen berühmten und geachteten "lyriker" bei dem sich s nicht gereimt hat...
Bei Schiller hat sichs gereimt, bei Rilke nicht...
Jetzt werden siche einige fragen: "Who the fuck is Rilke?"... nicht zu unrecht oder...
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RudiDutschke - 34
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Geschrieben am: 16.01.2008 um 01:50 Uhr
Zuletzt editiert am: 16.01.2008 um 01:51 Uhr
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ich weiß sehr wohl wer Rilke ist. ^^
Ich meinte eigentlich, ein sich nicht reimendes Gedicht ist normalerweise eben als Lyrik anzusehen und nicht als Gedicht. Natürlich ist ein Geidcht nicht nur ein Gedicht wenn es sich reimt, aber ein Reim hat, wie du sagtest, eben viel stärkere Audruckskraft als "banaler" Text.
Das seltsame Abenteuer, das den Wahrheiten widerfährt
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Jimbo-Jones - 37
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Geschrieben am: 16.01.2008 um 01:54 Uhr
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War auch nicht auf dich bezogen. Ich wollt dich jetzt net als unwissend hinstellen. Bitte nicht falsch verstehn, ich wollt damit nur ausdrücken dass die berühmtesten "Dichter und Denker" eben auch einen elgeganten Sprachfluss in ihre Werke gebracht haben. Gut, Rilke ist berühmt...klar. Aber halt nur für insider...
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RudiDutschke - 34
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Geschrieben am: 16.01.2008 um 01:58 Uhr
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Achso. Ja das stimmt schon, eine gewisse Kontinuität sollte schon da sein, wobei man aber auch wieder streiten könnte ob nun Stil oder Inhalt wichtiger ist.
Das seltsame Abenteuer, das den Wahrheiten widerfährt
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Jimbo-Jones - 37
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Geschrieben am: 16.01.2008 um 02:32 Uhr
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Der inhalt war ja nach meiner vorgabe der selbe. Die Kunst besteht nun darin den gleich "hochwertigen" inhalt in einen sich reimenden text zu verpacken
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_paddi_ - 34
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Geschrieben am: 17.01.2008 um 22:01 Uhr
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Zitat von RudiDutschke: ich weiß sehr wohl wer Rilke ist. ^^
Ich meinte eigentlich, ein sich nicht reimendes Gedicht ist normalerweise eben als Lyrik anzusehen und nicht als Gedicht. Natürlich ist ein Geidcht nicht nur ein Gedicht wenn es sich reimt, aber ein Reim hat, wie du sagtest, eben viel stärkere Audruckskraft als "banaler" Text.
Das sehe ich anders! Wenn ich genau weiß, wie ich etwas ausdrücken will und genau weiß, welche Wörter ich benutzen will und mich dann voll auf einen Reim konzentriere und dabei meine Wörter verändere nur damit es sich reimt, ist ein Text auf jeden Fall ausdruckstäker. Und ein Gedicht, das sich nicht reimt, ist ja nicht gleich ein Text. Natürlich ist es schön was gereimtes zu lesen aber die meisten Menschen bekommen das oft nur krampfhaft hin. Was für mich dann auch nichts mit der Unfähigkeit des Verfassers zu tun hat.
Und ein Reim ist ja allgemein was schönes. Wenn ich aber über was schreiben will, das nciht schön ist, wie Tod, Krieg, alleine sein usw. dann kann ein Reim auch deplaziert wirken.
life is peachy: rrrrra
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Jimbo-Jones - 37
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Geschrieben am: 18.01.2008 um 00:50 Uhr
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"die meisten Menschen bekommen das nur krampfhaft hin"
---> unvermögen
Im übrigen hab ich vor ein paar Jahren mal ein gedicht über den Tod geschrieben dass sich reimt und da hörte sich nichts deplaziert an
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_paddi_ - 34
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Geschrieben am: 18.01.2008 um 13:54 Uhr
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Zitat von Jimbo-Jones: "die meisten Menschen bekommen das nur krampfhaft hin"
---> unvermögen
Im übrigen hab ich vor ein paar Jahren mal ein gedicht über den Tod geschrieben dass sich reimt und da hörte sich nichts deplaziert an
deshalb hab ich auch "kann" geschrieben. Ich seh das eben nicht als Unvermögen, weil ein Gedicht ohne Reim genauso schön sein kann. Und nur weil jemand nicht gut reimen kann, heißt das noch lange nicht, dass er keine guten Gedichte schreiben kann.
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V_to_K
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Geschrieben am: 18.01.2008 um 22:12 Uhr
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ein fliessendes sprachbild muss nicht zwingend auch ein sich reimendes sein.....
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pyrus - 37
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Geschrieben am: 19.01.2008 um 00:15 Uhr
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Zitat von RudiDutschke: Sehe ich genauso......natürlich ist es auch ein Stilmittel, ein Gedicht ohne Reime zu schreiben, aber ich denke die meisten hier geposteten Gedichte reimen sich eben aus reinem Unvermögen der Verfasser nicht.^^
Das ist vollkommen richtig
"Warum aufhören, wenn ich's gerade zum Kotzen finde?" - Douglas Adam's "Marvin"
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V_to_K
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Geschrieben am: 19.01.2008 um 00:28 Uhr
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Zitat von Jimbo-Jones: Der inhalt war ja nach meiner vorgabe der selbe. Die Kunst besteht nun darin den gleich "hochwertigen" inhalt in einen sich reimenden text zu verpacken lieber n prosa als n sich reimendes gedicht mit erzwungenen reimen
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_paddi_ - 34
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Geschrieben am: 19.01.2008 um 10:01 Uhr
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Zitat von V_to_K: Zitat von Jimbo-Jones: Der inhalt war ja nach meiner vorgabe der selbe. Die Kunst besteht nun darin den gleich "hochwertigen" inhalt in einen sich reimenden text zu verpacken lieber n prosa als n sich reimendes gedicht mit erzwungenen reimen
danke für die Unterstützung....Genau das hab ich gemeint, mit dem was ich geschrieben hab.
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Heart4you - 38
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Geschrieben am: 19.01.2008 um 11:41 Uhr
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Schiller, Goethe nur berühmt weil es sich gereimt hat???
also sorry aber das halte ich für schwachsinn, diese Dichter sind gerade deshalb so berühmt weil so gut wie jeder Schüler diese beiden kennnen MUSSTE.
dagegen Rilke wird in der Schule nur angeschnitten wenn überhaupt, und das liegt wohl eher daran das er eher n moderner Dichter ist. Das ist genauso wie in der Kunst, Picasso kennt wohl jeder aber nen mir mal n moderneren Künstler.
Also mit dem Reimen hat das wohl wenig zu tun.
Heinrich Heine und Erich Fried sind auch sehr bedeutende und bekannte Dichter die auch ohne Reime ausgekommen sind.
Und das lächeln wird ewig meine maske sein
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Jimbo-Jones - 37
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Geschrieben am: 19.01.2008 um 12:47 Uhr
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Zitat von V_to_K: Zitat von Jimbo-Jones: Der inhalt war ja nach meiner vorgabe der selbe. Die Kunst besteht nun darin den gleich "hochwertigen" inhalt in einen sich reimenden text zu verpacken lieber n prosa als n sich reimendes gedicht mit erzwungenen reimen
Ich mein ja auch damit dass es talent erfordert dass es sich eben nicht erzwungen anhört. irgend nen text hinklatschen kann jeder!
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