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Forum / Poesie und Lyrik

Geschichte eines Suchenden

Hexibell - 38
Halbprofi (offline)

Dabei seit 10.2004
108 Beiträge

Geschrieben am: 10.12.2007 um 20:03 Uhr

Wie aus dem Nichts, ertönt der Schrei. Hallend und Quälend. " Du fehlst mir..." , waren die letzten Worte die er vernahm. Ein namenloser Mensch, gebeutelt vom Leben. Nur eines erhält ihn am Leben, die Hoffnung, nicht vergessen zu werden. Jeder drehte im den Rücken zu. Keiner hielt inne um ihn sich mit ihm zu befassen. Nur dieser eine Mensch...ebenso namenlos wie er, stach aus der Masse hervor. Ein verschwommener Schimmer umgibt diesen Menschen, als wolle er sich von der Masse abheben nur um von IHM gesehen zu werden.

Doch zueinander fanden sie nicht. Nur stille Grüße und seichte Gesten des Wohlwollens, schenkten sie sich.

Verzweifelnd krümmte er sich auf einem Stuhl zusammen. Er kann nichts ausrichten. Seine Gefühle, sind wie der Atem der an einen Spiegel kommt. Er wird zwar aufgenommen, doch bleibt er nicht für immer. Er vergeht sogar sehr schnell wieder.
Kein anderer Gedanke als diese geliebte Person sitzt in gleichermaßen in seinem Herzen , wie in seinem Kopf.

Das Gefühl, wie ein Geist zu sein dringt mehr und mehr durch seine Adern. Was ist das für eine Gerechtigkeit, die zulässt, dass Personen, denen man sich zu tiefst verbunden fühlt, weder sehen noch spüren darf...oder kann?
Es schmerzt in seiner Brust, zu wissen, dass da draußen jemand ist, der ihn als einzigster Versteht. Doch dieser "Jemand", hat auch ein Leben, mit Werten und Normen, die er erfüllen will. Passt da überhaupt jemand, wie er noch da hinein? Fragen stellen sich immer öffter, nur um Zweifel zu sääen. Doch diese Saat versiegt im Laufe der Zeit. Da der Gedanke einer glücklichen Zweisamkeit einfach zu stark ist.

Tage vergehen und das Bedürfniss zu wissen, wie es dem anderem geht, wird immer größer. Er läuft im Zimmer auf und ab und folgt dem, was ihm sicherlich jeder schon geraten hätte. Er wird sie suchen. Ein Wiedersehen wird alles verändern. Ein zweites Mal wird er sie nicht einfach ziehen lassen.
Braucht er viel zum Leben? Braucht das ein Mensch im allgemeinen? Der Gedanke, einen entscheidenden Schritt zu wagen ist Ernährung, Schlaf und Gesundheit zu gleich.

Jemanden zu suchen, kann eine schwerwiegende Aufgabe sein. Vor allem für jemanden, dem es an Freunden mangelt. Aber wenn, man Schmerzen und Sehnsucht allein bezwingen kann, so kann eine Suche nach einer einzelnen Person, nicht schwerer sein. Nur die Tage die beide getrennt bleiben, bleiben ein Stechen in der Brust.

Seine suche begann...

Zwischen Genie und Wahnsinn herrscht nur ein sehr schmaler Grad...

-silverkiss- - 31
Halbprofi (offline)

Dabei seit 09.2007
112 Beiträge
Geschrieben am: 10.12.2007 um 20:19 Uhr

Vol schön hast du gedacht, dass du eine fortsetztung schreibst?

Würde mich freuen!... :daumenhoch:

Liebe kennt keine Grenzen.

FFG - 35
Halbprofi (offline)

Dabei seit 08.2005
203 Beiträge

Geschrieben am: 10.12.2007 um 21:26 Uhr

sehr schön! :daumenhoch:

www.ffg-media.de

Hexibell - 38
Halbprofi (offline)

Dabei seit 10.2004
108 Beiträge

Geschrieben am: 10.12.2007 um 22:30 Uhr

dankeschön, vielleicht schreib ich irgendwann mal dran weiter, aber ich weiss es noch nicht

Zwischen Genie und Wahnsinn herrscht nur ein sehr schmaler Grad...

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