Geschrieben am: 09.12.2007 um 16:48 Uhr Zuletzt editiert am: 09.12.2007 um 21:41 Uhr
Sie benutzen dich wie eine Waffe
Sie drücken den Abzug
Und in der selben Minute realisieren sie, dass es falsch war.
Sie werfen dich weg, lassen die Waffe fallen
Voller Reue und Abscheu vor sich selbst.
Sie haben dich benutzt, wie eine gelande Waffe.
So verführerisch, wie ein Revolver in kindes Augen ein Spielzeug sein kann.
Die Wucht des Rückschlags öffnet ihnen die Augen
Sie sehen, was sie getan haben,
Das Chaos, das sie angerichtet haben
Den Menschen, den sie verletzt haben.
Kein leugnen, kein Vergessen werden helfen
Tief in ihnen drin wissen sie, was sie getan haben
Dafür müssten sie bluten, so wie sie ihr Opfer haben bluten lassen.
Es kann kein anderer kommen um sie zu entsichern
Wir halten alles selbst in der Hand
Nur die Starken werden fallen lassen,
Die Waffe in ihrer Hand.
Die letzen Wochen mögen für mich nicht einfach und schön gewesen sein aber hauptsache konnte ich mal wieder ein gutes Gedicht dadurch zustande bringen.
Alles Schlechte hat auch was Gutes in diesem Sinne.