Zitat von Soren:
Zu viel
Das letzte Mal ist schon zu lange her
Doch das Ausleben von Soren viel zu schwer
Sie zeigt, was sie fühlt, was sie denkt
Wird von ihrem Herzen gelenkt
Aber im wahren Leben wirkt sie oft sehr kühl
Zumindest haben viele dieses Gefühl
Es ist jedoch nur ein Schutz vor Schmerzen
Ein Schutz vor dem Untergehen
Und eine Hilfe für andere kaputte Herzen
Doch viele können das nicht verstehen
Es fehlt Ordnung in meinem Leben
Keine Ruhe kann es mir mehr geben
Gefüllt von Angst, Schwäche und Sucht
Und es gelingt mir keine Flucht
Immer mehr versinke ich darin
Ohne je ein Ende zu sehen
Ich weiß nicht mehr wohin
Wie lange wird das noch so gehen?
Der Kampf gegen die Sucht schien gewonnen
Doch wie gewonnen so zerronnen
Schwach knie ich oft vor ihr nieder
Und es durchfährt meine Glieder
Mitten im Kreislauf bin ich gefangen
Kann nur schwer meine Freiheit erlangen
Doch es bleibt eine verlorene Schlacht
Die mich dann immer fertig macht
Und mein Spiegel schreit es mir entgegen
Du kannst nicht ohne diese Sucht leben
Und Angst und Trauer begleiten mich in der Nacht
Denn dort bin ich allein
Es wird das Licht ausgemacht
Und keiner sieht zu, wie ich wein’
Ich mache mir Gedanken, ob es das letzte Mal war
Dass ich Dich lachend und lebend sah
Denn keiner kann sagen, wann es soweit ist
Und Du nur noch eine Erinnerung bist
Und keiner kann sagen, wie Deine letzten Tage sind
Schmerzvoll, leidend oder unbekümmert wie bei einem Kind
Manchmal wünschte ich, alles wäre vorbei
Tiefer Fall, ein letzter Schrei
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