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Forum / Poesie und Lyrik

in der Nacht

nomennescio - 43
Halbprofi (offline)

Dabei seit 12.2005
210 Beiträge

Geschrieben am: 29.10.2007 um 17:56 Uhr

Solange die Sonne noch Licht gab war ich nicht allein mit diesen Schatten. Dann war sie endgültig verschwunden und der Wald wurde bedrohlich. Die Sterne waren zwar zu sehen, aber unter diesem schweigenden Blätterdach brachte mir das auch nichts. Bei jedem Schritt war ich nicht sicher wohin ich ging. Jedes Geräusch in der Nähe ließ mich zusammenfahren. Ich hatte auch keine Taschenlampe mitgenommen und so stand ich mutterseelenallein mitten im Wald und war verloren. Ich hielt inne und machte den Gedanken Platz, die sich in mein Hirn einschlichen, langsam und heimlich wie eine tödliche Krankheit die sich langsam ausbreitet und dich mit einem Schlag dahinfällen kann.

Mir wurden meine persönlichen Dämönen deutlich bewußt: Die Angst, das Abi nicht zu bestehen, die Führerscheinprüfung zu versauen, das Gesicht eines Menschen, den ich belogen hatte...und ich fing ernsthaft an darüber nachzudenken, ob es vielleicht nicht doch Geister geben könnte, ob die Toten des Nachts nicht doch zum Wiedergänger werden. Ich fühlte echte Panik in mir aufsteigen. Ich wusste noch ungefähr, in welche Richtung ich zu gehen hatte und schlich vorsichig durch den Wald. Die Stille wurde mir unheimlich. Ich fing an zu rufen, um ein Echo zu hören. Ich pfiff einige Lieder um die Unsicherheit zu vertreiben. Endlich hatte ich den Waldrand erreicht und konnte in einiger Entfernung die Lichter meines Dorfes sehen.

Ich war ziemlich erleichtert und trat hinaus auf eine Wiese. Es war immer noch tiefschwarze Nacht. Man kann es nur so beschreiben: Man fährt mit dem Auto nachts auf einer Straße die man schon tausendmal gefahren ist und sieht so wenig dass man trotz der vermeintlichen Sicherheit nicht weiß wo man ist.

Und dann sah ich etwas, das mein tiefstes, innerstes Ich erschütterte.
(Fortsetzung folgt)

furchtlos und treu!

-Clipse - 35
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 01.2007
40 Beiträge

Geschrieben am: 29.10.2007 um 18:05 Uhr

es widerspricht sich erst zu sagen dass du ansgt hast deinen führerschein nicht zu kriegen aber dann später nen vergleich zu bringen bei dem du sagst es ist wie mit dem auot nachts auf einer straße zu fahren...
sonst ists auch nich grad intressant zu lesen...

Goulais Gone Wild!!!

-Clipse - 35
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 01.2007
40 Beiträge

Geschrieben am: 29.10.2007 um 18:05 Uhr



Goulais Gone Wild!!!

nomennescio - 43
Halbprofi (offline)

Dabei seit 12.2005
210 Beiträge

Geschrieben am: 29.10.2007 um 18:08 Uhr
Zuletzt editiert am: 29.10.2007 um 18:10 Uhr

Zitat von -Clipse:

es widerspricht sich erst zu sagen dass du ansgt hast deinen führerschein nicht zu kriegen aber dann später nen vergleich zu bringen bei dem du sagst es ist wie mit dem auot nachts auf einer straße zu fahren...
sonst ists auch nich grad intressant zu lesen...


Für den Fall, dass es dir aufgefallen sein sollte, verwende ich das Perfekt als Erzählzeit. Ich habe versucht, eine Erinnerung als Vorlage für eine - und jetzt pass auf - *fiktive* Geschichte zu verwenden. Meinen Führerschein habe ich schon etwas länger, kannst ja nachrechnen wie lange, hab ihn mit 19 gekriegt.

furchtlos und treu!

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