Du bist nicht eingeloggt.

Login

Pass

Registrieren

Community
Szene & News
Locations
Impressum

Forum / Poesie und Lyrik

Dunkle Geborgenheit

writeless - 40
Anfänger (offline)

Dabei seit 10.2007
8 Beiträge

Geschrieben am: 26.10.2007 um 00:39 Uhr

Die Dunkelheit, so vertraut als wäre ich drin geboren.
Sie Verrät nichts weil sie nichts sieht. Deinen Sorgen lausch sie, doch spüren kann sie kein Mitleid.
Sie versteht meine Gefühle, doch verurteilen kann sie nicht.
Sie weiß das ich Ruhe brauche, klagt deshalb meinen Schlaf nicht an.
Sie ist da alle Zeit, um meine Schmerzen ein wenig zu lindern.

Würde man eine Kerze in dieser Dunkelheit anzünden, so wäre es, als sehe ein Blinder das erste mal das Sonnenlicht.
Voller Angst vor dieser Helligkeit, würde er sich wünschen. nie etwas gesehen zu haben, aus Angst die Vertrautheit in seinem Leben zu verlieren.
Doch trotz der vertrauten Dunkelheit die mein Herz umstreift wie ein schwarzes Tuch, sehnt sich mein kaltes Herz nach einem Gefühl was man Liebe und Geborgenheit nennt.
Deshalb nehm mir die Sicherheit dieser Finsterniss, führe mich hinaus in die sanfte Abendsonne, damit ich langsam schmecken kann, die Wärme im Leben, damit ich anfangen kann zu fühlen, ohne das mein Herz zerbricht.
Lass meine Hand nicht los denn so wie bei dem Blinden, sind auch bei mir die ersten Strahlen schmerzhaft.

Ein langer Weg liegt nun vor mir. Denn nun gibt es Menschen die sehen was ich Fühle und ich werde erklären und erzählen müssen aus der Zeit in der Dunkelheit. Nun werde ich etwas fühlen müssen denn es wird Menschen geben, die mir Wärme abgeben wollen. Ich darf Klagen über das dunkle im Herzen und doch muss ich lernen was es heißt sei glücklich.

Doch ich hab mich geirrt. Denn ich komme nicht klar. Sobald ich mein Herz öffne um die Wärme aufzunehmen, kommen Erinnerungen und Gefühle wieder hoch und zerstören die mühsam erbaute Mauer.

Deswegen schließ mich ein, nehm die Kerze mach sie aus, denn ich habe der Dunkelheit viel zu erzählen, von dem Tag an der Sonne. Von den Menschen die versuchten mein Leben Licht zu spenden und die Vergangenheit ruhen zu lassen.

Ich erzähle es dem Ort wo es kein Licht gibt. Wo es Ruhe und Frieden gibt.
Ich vertraue der Dunklheit. Sie allein umhüllt mich und nimmt mich in den Arm, zeigt mir das es ihr genau so geht wie mir,
das sie micht versteht.
Denn die Menschen lieben das Licht doch haben sie Angst allein mir ihr zu sein weil sie dann zur Ruhe kommen und tiefer in ihr Herz schauen müssen.

Hatte mal Langeweile an einem beschissenem Tag als ich das geschrieben hab.
Froschkoenig - 43
Experte (offline)

Dabei seit 01.2005
1022 Beiträge
Geschrieben am: 26.10.2007 um 11:54 Uhr

:weiner:
voll traurig, wobei in manchen passagen finde ich mich ein stückweit wieder. :daumenhoch: weiter so

to do is to be (Socrates) to be is to do (Plato) do be do be do (Sinatra)

  [Antwort schreiben]

Forum / Poesie und Lyrik

(c) 1999 - 2026 team-ulm.de - all rights reserved - hosted by ibTEC Team-Ulm

- Presse - Blog - Historie - Partner - Nutzungsbedingungen - Datenschutzerklärung - Jugendschutz -