Becky- - 34
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Geschrieben am: 21.08.2007 um 01:08 Uhr
Zuletzt editiert am: 21.08.2007 um 01:08 Uhr
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Ich war glücklich,
mit dir,
bis du eines Tages kamst,
mit Schuldgefühlen in deinem Blick
und es mir sagtest,
leise und mit krächzender Stimme
ich war blass,
als du erzähltest.
Als du seufzend beendest,
blickst du mir in die Augen.
doch ich nahm dich nicht wahr,
das Einzige, das ich sah,
war ein schwarzer, leerer Tunnel.
Ein Tunnel, ohne Ende oder Anfang.
ich falle,
ich falle zu Boden,
und du fängst mich auf.
ich liege in deinen armen,
sehe nur verschwommene flecken,
Flecken, die nicht mehr weichen
Flecken, die so leer sind,
wie mein Körper.
Ich spüre mein Herz,
es pocht.
Doch das Pochen sticht,
es schmerzt.
der Schmerz, den ich fühle,
geht bis in meine Seele.
Sie ist schon vernarbt,
doch diese wunde kann nicht heilen.
Die leere in mir,
warum?
Du hast mir ewige Treue geschworen,
ich dachte, du liebst mich?
Langsam sehe ich dien Gesicht,
deine Augen, die verraten,
es tut dir leid.
ich öffne den Mund,
und frage dich mit zitternder Stimme:
warum?
doch dann versagt sie.
Du gibst keinen Grund,
es ist keine Entschuldigung,
zu sagen,
du warst nicht du selbst.
Nein, mein Schmerz ist zu groß.
Es wäre einfacher das zu überwinden,
würde ich dich hassen,
doch ich kann nicht.
nicht lieben,
nicht hassen,
nichts.
mein herz,
es kann nicht mehr.
es ist erfüllt von Schmerz,
Schmerz,
der wie ein schwarzer Tunnel ist.
Auf den Knien sitzend,
mit bebender Stimme.
Ich will schreien,
einfach nur schreien,
meinen Frust, alles.
Doch es geht nicht.
Nein, nicht solange du da bist.
du sagst,
du verstehst mich,
aber wie willst du mich verstehen?
Es war deine Entscheidung,
deine Entscheidung, mich zu betrügen.
Ich will dir den unterschied erklären,
den großen Unterschied,
von betrügen,
und betrogen werden.
Doch die Luft wird mir abgeschnürt.
ich kann nicht,
nicht, nach dem, was du getan hast.
Ich begreife nicht.
mit verquollenen Augen will ich dich anschauen,
doch du bist weg.
gegangen.
ohne dich von mir zu verabschieden.
Leise, ohne ein Wort.
ich blicke nach draußen,
es ist dunkel.
fast so dunkel,
wie in meinem inneren, meiner Seele.
ich schreie,
schreie, so laut es geht.
ich weis nicht, wie lange.
Erst nach einer Ewigkeit höre ich auf,
auf zu weinen, zu schreien,
mit letzter kraft schlepp ich mich in mein bett.
das Einzige,
das mich interessiert, ist,
sag mir,
warum hast du das getan?
warum hast du mich betrogen?
btw: hab ich nicht selbstgeschrieben!
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