Geschrieben am: 20.08.2007 um 11:40 Uhr Zuletzt editiert am: 21.08.2007 um 22:26 Uhr
Das Leben macht sich wieder breit
In allen bunten Farben
In jeglichem trügerischen Ausmaß
Und mittendrin – Ich
Ich – mit all meinen Ängsten
Ich _ mit allen Zweifeln
Ich – mit all meinen Sorgen
Ich - mit meiner verschmähten Hoffnung
Alleine schaue ich aus dem Fenster
Und warte selber auf meinen stillen Tod
Wann holt er mich endlich zu sich?
Wann werden aus meinen Tränen nur noch Erinnerungen?
Und vor allem, wann hören alle Schmerzen und Erschöpfungen auf?
Ich starre wie in Trance auf mein Nachttisch
Es liegen Bilder da, die mich erinnern lassen
Eine Kette mit Herz, die mach mal hoffern ließ
Und Taschentücher, die meine nassen Tränen auffingen
Und dann blicke ich in die Ferne
Ich entdecke den Stern am Rande des Lebens...
Was will er mir sagen?
Und warum leuchtet er mich unentwegt an?
In dieser Nacht bedeutet er mir zum ersten Mal was
So, als ob ich an ihm festhalten muss, zum Überleben
So also ob Alles auf mich drauf ankommt
Als könnte ich ihn zum Leuchten bringen, zum Leben erwecken
Er sagt mir dass es in der Ferne immer Licht gibt
Licht für meine Angst, Zweifel, Sorgen, meiner verschmähten Hoffnung
Denn momentan bin ich der Stern
Er funkelt, auch wenn es dunkel um ihn ist
Und auf jeden einzelnen kommt es an
Egal wie groß er ist, wie er aussieht, und wie weit er zu liegen mag
Ich danke dieser einen trüben Nacht
Sie rettete mich vor dem stillen Tod
Es war nur ein einziger Stern
Aber er wird immer leuchten
Auch wenn alles Schwarz um ihn ist
Und einmal alles erlischt
Er wird immer leuchten
Und mich bewahren vor dem stillen Tod