Zitat von Innominate91:
AN MANCHEN TAGEN...
An manchen Tagen, weiss ich nicht mehr, wie es weiter gehen soll.
Ob es überhaupt noch weiter gehen wird...
Warum ich die Last des ganzen Lebens nicht einfach so abwerfe, und mich dem Tode stelle. Einfach so. Ohne nichts, einfach so...
An Tagen, an denen ich nichts mehr weiss, ist der einte Schritt, der letzte Schritt zum Abgrund so nah, dass ich ihn fast halten kann. Fast spüren kann. Fast greifen kann...
Die Verzweiflung meiner Taten scheinen so erbärmlich einfach, dass ich sie einfach vergessen will. Verdrängen sollte.
Doch, was kann ich schon?
Früher habe ich noch gewagt zu täumen,
heute, wage ich nicht mehr, zu schlafen...
Zerplatzte Träume schmerzen. Darum habe ich keine Träume mehr.
Träume sind nichts für mich. Sie lassen mich Hoffen, auf ein Besseres. auf irgendwann. Auf jetzt.
Sie vernebeln die Realität. Sie lassen sie in einem guten Schein stehen, lassen alles positiv werden. Und ich will nicht mehr träumen. Träumen ist für Kinder. Für solche, die noch Hoffnung haben.
Ich bin kein Kind mehr, ich habe keine Hoffnung mehr...
Ich bin doch nur ein Nichts, dass nach dem Vollkommenen Tod sich sehnt. Schlafen, so einfach, so viel einfacher als kämpfen. Träumen, so schwer, so viel schwerer als Leere.
Schreiben, so leise, viel stiller als mein verstummts Schreien...
Will Schreien, doch was? Was soll ich schreien?
Ich finde keine Worte mehr, und doch will ich reden. Will sein. Will bleiben...
Was soll mich halten, wenn ich falle.
Warum sollte ich denn fallen, wenn ich mich halten kann? An einem Nichts,
an einem Ornament von nichtgewollten Träumen. Von nichtgewagtem Denken. Von Allem. Von Nichts.
...