Geschrieben am: 01.08.2007 um 17:58 Uhr Zuletzt editiert am: 06.08.2007 um 21:49 Uhr
In den Erinnerungen jagt ein Bild das andre,
und gegen mich erhebt ein Gott die Hand,
befielt, ich soll nicht weiter von dir träumen,
und drängt mich vorwärts in den Tag.
Wie ich mich eile ihm schon wieder zu entkommen!
Als dürfte dieser Tag nicht lebend sein!
Ich blinzle in die Zeit, schon halb versponnen
und sehne mich zu dir, weit in die Nacht hinein.
So warte ich und schreibe Worte in mir nieder
und warte stundenlang und doch fällt mir nichts ein.
und male Bilder von dir aus Vergangenheiten
der Abend lässt sie Gegenwarten sein.
Auch wenn der Tag die Worte zur Vollendung drängt,
auf dass sie bis zum Abend in mir reifen
bleibst du doch immer unvollständig,
halb ein Wort, halb Bild
und nichts dazwischen,
was die Lücken füllt.
Nur die Erinnerung.
Da dies eines meiner ersten Werke ist, bin ich noch etwas unsicher in Bezug auf seine Gestaltung. Ich bitte daher um Anregung, was ich noch verändern könnte und gegebenenfalls Kritk.