Zitat von just_revisit:
Ich lese die Nachricht, es ist vorbei,
Kann es nicht glauben, du brichst uns entzwei.
Überleg nicht lange, unterdrücke die Tränen,
geh hoch in mein Zimmer, muss mich anlehnen.
Raffe mich auf, geh in einen anderen Raum,
bin wie in Trance, realisiere es kaum.
Suche verzweifelt das Messer zum Glück,
dann bin ich sicher, es gibt niemals ein zurück.
Hab es gefunden und überlege nicht lang,
in diesem Moment war ich ohne Angst und Bang.
Sehe deine Sätze vor meinen Augen,
es war klar, nur du kannst mir mein Leben rauben.
Gehe runter in den Flur, wische die Tränen weg,
Sag meiner Mutter von weitem Ciao, nicht, dass sie erschreckt.
Ich sag noch schnell, „mum, ich hab dich lieb“,
ich wusste, dass sie mich nie wieder sieht.
Raus aus der Tür, weit weg von zuhause,
ich weiß selbst nicht genau, wohin ich da laufe.
Setze mich an einen See, das Messer in der andern Hand,
warum bin ich in diesem schrecklichen Fluch gebannt?
Rauche meine Zigaretten, eine nach der anderen,
merke schon, wie meine Gedanken zu dir wandeln.
Setz das scharfe Messer an mein Handgelenk,
denn ich habe dir einst mein Leben geschenkt.
Mein Herz gehört dir, wie mein Leben auch,
ich sagte doch…für dich nehme ich alles in Kauf.
Schnitt für Schnitt wird die Wunde tiefer,
kann nicht anders, sacke nieder.
Doch zu groß die angst zum sterben, ich hör auf.
Langsam laufe ich den Weg zu dir hinauf.
Vor deiner Türe klingle ich kurz,
ich kann es nicht verkraften, zu groß war der Sturz.
Du kommst runter, siehst meine Hände,
ich bin verzweifelt, schlag gegen die Wände.
Ich versuche mit dir zu reden,
aber du willst nicht mal deine Fehler zugeben.
Dann willst du mich küssen..und sagst „ein letztes mal.“
Das kann ich aber nicht, zu groß ist die Qual.
Am Boden zerstört gehe ich nach Hause,
ich hab es nicht geschafft, bekomme keine Pause.
Gehe nach dem Duschen ins Krankenhaus,
Der Arzt fragt: „Warum?“ ich sag: „mein leben ist aus.“
Wieder zu Hause, schlafe ich schnell ein,
im Traum denke ich, ich bin nicht allen.
Das Leben ist ein Traum ohne Ziel,
und ich erwarte vom Leben nicht mehr viel.
Was soll ich machen, ich habe keine Wahl..
Aber eins weiß ich, sie bleibt bis an mein Lebensende,..
Die schmerzende Qual.