Ich brauch dich nicht und gälte es mein Leben
Die du hast mein Gemüte schwer verletzet
Und mir den Todesstoß so kalt versetzet
Ich bitte Gott er mög’ mir Ruhe geben.
Ach, dir allein gilt doch mein ganzes Streben
Du Muße die mir Speis und Trank ersetzet
Und mir mit Tau den Morgen frisch benetzet
Wie teurer Wein von guten schwäb’schen Reben
So kann ich mich nun nicht mehr weiter plagen
In allem doch erscheint mir dein Gesichte
Ich liebe dich in allen meinen Tagen
Gedenk ich dein im kühlen Sternenlichte
Tu ich tief innerlich bewegt mich fragen
Wie endet diese traurige Geschichte ?