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Forum / Poesie und Lyrik
An all' die Schreiber unter euch

speZnas - 38
Halbprofi
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Geschrieben am: 13.07.2007 um 02:15 Uhr
Zuletzt editiert am: 13.07.2007 um 02:20 Uhr
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Möglicherweise ist dieser Beitrag falsch platziert, möglicherweise interessiert es auch keinen, was ich zu sagen habe, oder ist es auch zu trivial, um überhaupt Bedeutung darin zu haben, dass es jemals ausgesprochen wird - aber ich finde, es sollte dennoch gerade hier stehen.
Das Forenbild, vor allen Dingen auch in dieser Rubrik, ist miserabel. Gut, dass sich nun nicht alle angesprochen zu fühlen brauchen, aber dennoch ist es schlichtweg "bullshit".
Was ist Schreiben?
Wozu schreiben wir hier alle eigentlich und was ist eigentlich Schreiben, bzw. Lyrik, oder auch nur die Kunst der Sprache? Ich bin KEIN Künstler, kein besonderes Talent, oder auch nur im entferntesten Sinne daran interessiert genau HIER etwas besonders Herausragendes von mir zu geben. Ich möchte lediglich eine Stellungnahme abgeben und hoffe sehr, dass diese nicht missverstanden wird, weshalb ich mich sehr bemühen werde mich deutlich und unmissverständlich auszudrücken.
Lyrik ist Kunst, zwar Geschmacksache, aber dennoch Kunst und Kunst ist etwas, das beileibe nicht alltäglich ist, bzw. nicht sein sollte. Ist es Kunst besonders emotional zu sein und uns alle daran teilhaben zu lassen? Nein. Ist es Kunst reimen zu können und ohne jede Vorkenntnis und Schematik dem eigenen Redefluss zu verfallen? Nein. Kunst und damit beziehe ich mich vor allem auf die Lyrik, ist etwas, das wir nicht jeden Tag sehen können und warum - weil es sonst gewöhnlich und völlig belanglos wäre, wie es auch leider viel zu häufig hier aufzufinden ist.
Lyrik soll faszinieren, soll schockieren, uns festhalten können, zeitlos sein und nicht einfach ein zusammengeschriebener, wortkarger Satzfetzen, der auch in der Lokalzeitung stehen könnte. Lyrik ist die Kunst der Worte und nicht die Grabbeigabe ausgeprägter Eigenschaften. Wer auffallend schwarz gekleidet ist, ist nicht selbstredend ein Dichter, um das Klischee schon einmal vorweg beiseite zu schieben. Es ist nämlich keine Kunst besonders düster zu wirken und jede noch so kleine Lebenssituation auf die Nacht und alles Schwarz dieser Welt zu beziehen, denn DAS ist vollkommen alltäglich, zumindest in Szenekreisen und damit außerhalb jeglicher künstlerischer Gedankengänge. Dies Beispiel lässt sich nun auf jede Szene beziehen und ist damit pauschal zu sehen und nicht auf spezifisch angesprochene Leute zu beschränken. "Goth", "Hopper", "08/15", oder was auch immer Du bist - es tut nichts zur Sache.
Gedichte sind tot, zumindest in ihrer Urform. Interessiert es jemanden, wenn gerade Du außerordentlich gut reimen kannst und seitenweise zusammengewürfelte Gedanken aufschreibst, nur um sie dann hier online zu stellen? Es ist unsinnig in diesen Trott zu verfallen, unweigerlich hilflos sind jene, die damit Aufmerksamkeit zu erhaschen versuchen, denn das ist, zumindest aus meiner Sicht betrachtet, mehr als erbärmlich.
Was soll man dann schreiben? Nun, versuche Dich doch einmal an der klassischen Dichtung, beobachte die Reimverse, die rhetorischen Stilmittel, die Satzprägung, die Wortwahl und all' das Gefüge, das ein Gedicht braucht, um überhaupt als Gedicht zu gelten, um Teil der Lyrik zu sein und nicht, um an der Sitzbank Deines Tischnachbarn eingeritzt zu werden. Lerne aus den Fehlern anderer und entfalte Dich jedes Mal aufs Neue. Nicht weil Du dadurch "cool" wirst, sondern weil es Dich weiterbringt.
Was soll das hier überhaupt?
Eine gute Frage und ich möchte sie auch gerne beantworten. Ich habe mich bisherig vollständig aus dem Forenleben zurückgezogen, es jedoch weiterhin verfolgt und habe die Größen, wie auch die Ideenlosigkeit aufleben und abblühen gesehen. Dieser Fortgang wird sich noch etliche Male ereignen, das ist der Lauf der Zeit. Einer wird besser und zieht sich irgendwann zurück, während der andere sein niederes Niveau beibehält und auch darauf sitzen bleiben wird, wenn er sich nicht zur Weiterbildung verpflichtet sieht. Es ist fruchtbar so etwas anzusehen.
Kein Meister fällt vom Himmel und so braucht auch jedweder Schreiber einen Start, einen Anfangspunkt, der immer noch Lücken und Fehler aufweisen wird - dieser Umstand ist völlig in Ordnung. Je mehr Du schreibst, desto besser wirst Du und Du sollst damit nicht aufhören, nur weil es jemand besser kann als Du. Nahezu jeder hat Potential, nur ist es eben die Frage, ob man es auch benutzt, es ausschöpft und dann wieder regenerieren lässt - im stetigen Fortgang und innerer Unzufriedenheit.
Ich verurteile niemanden und ebenso wenig möchte ich von Dir verurteilt werden. Es ist debil nur die Worte in einem Satz zu sehen und nicht jenes, das dahintersteht. So möchte ich auch Dich dazu auffordern besser zu werden und nicht mit dem Schreiben aufzuhören. Ich selbst weiß beigott nicht alles und stelle deswegen auch keinerlei Absolut auf meinen Beitrag.
Kommentare, wie "find' ich gut" und "was will der denn?" werde ich ignorieren, da sie auf ein Desinteresse und völlige Isolation schließen lassen. Wer sich dennoch äußern möchte - es ist ein freies Land.
Punkt.
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NycolayBund - 39
Halbprofi
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Geschrieben am: 13.07.2007 um 02:29 Uhr
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Du solltest Lehrer werden, mein Bester.
Was Du sagst, hat vollkommen Sinn und Basis. Nur denke ich, dass man hinter dem, was man sagt, besonders wenn es aufrütteln und aufwecken soll - auch stehen sollte...
Diese Kritik kannst Du nun auffassen wie Du willst, mir ist das ehrlich gesagt gleich.
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NycolayBund - 39
Halbprofi
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Geschrieben am: 13.07.2007 um 02:30 Uhr
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Halt, edit - wie kommst Du darauf, "Kunst" definieren zu wollen..?
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speZnas - 38
Halbprofi
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Geschrieben am: 13.07.2007 um 02:34 Uhr
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Ich definiere nicht, was Du auch erkennen solltest, wenn Du Dir manch' Sätze genauer durchliest.
Eine Stellungnahme ist dies - keine allumfassende Dokumentation, kein Absolut und keine Aufforderung mich anzuprangern. Dennoch danke ich, dass Du es überflogen bist.
Punkt.
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ught - 39
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Dabei seit 07.2005
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Geschrieben am: 13.07.2007 um 02:46 Uhr
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Deine Ausführungen treffen schon einen wahren Kern, und beschreiben auch dieses Forum zu mind. 80% richitg. Ich hab mich zurückgezogen, überhaupt noch die Gedichte zu lesen, nachdem ich mal versucht hatte, ein wenig Kritik zu den hier veröffentlichten Texten und Gedichten zu verfassen.
Das Problem ist nur, die jungen Schreiber hier, die sich hier publizieren, haben in meinen Augen noch keinen weitergehenden Kontakt mit der tieferen Literatur gehabt, was meines Erachtens aber hauptsächlich am Alter liegt, da man in jüngeren Jahren selten das Verlangen verspürt, zum Beispiel ein expressionistisches Gedicht von Gottfried Benn zu lesen und zu interpretieren.
Für den Mangel an Niveau, um deine Ausführungen mal brutalst zu kürzen, und der Mangel an Weiterentwicklung der meisten Schreiberlinge hier, liegt aber nicht nur an dem Nichtwollen der Autoren, sondern vor allem auch am Mangel von Kritik, die genau diese Punkte aufgreift, die falsch sind, bzw die den Text flach und normal erscheinen lassen.
Und hier greift meine Kritik an deinen Gedanken, wir können nicht dieses Forum verurteilen, nicht weil wir hier keien Gedichte veröffentlichen, oder kleinere Texte von uns geben, sondern weil wir nicht mehr bereit sind, uns jedes Gedicht anzusehen, aufmerksam durchzulesen, und dann eine kleine Kritik dazu zu verfassen. Gut es fehlt die Zeit und meistens auch die Lust, aber das sind mit auch Gründe dafür, dass dieses Forum kaum geistige Hochflüge hervorbringt. Jeder muss wachsen, und das geht nur mit Herausforderungen, die man im Literarischen eben durch Kritiken und durch lesen von hoher Literatur und auch der Kritiken und Ausführungen dazu, erlernen kann. Da aber das zweitere eher selten der Fall sein dürfte, müsste man hier im Forum mehr auf den ersten Punkt achten, der aber aufgrund der oben genannten Punkte eher gering ausfällt.
Aus dieser kleinen Ausführung meinerseits sollte sich erschließen lassen, dass deine Kritik zwar richtig ist, aber wir uns nicht anmaßen können, dieses Forum als minderwertig zu betrachten, da wir uns selbst nicht bemühen, dieses zu verändern.
In diesem Sinne wünsche ich eine gute Nacht.
Die einzige Konstante im Leben ist das Absinken des Niveaus
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Der666Diablo
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Geschrieben am: 13.07.2007 um 02:47 Uhr
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Zitat von speZnas: Ich definiere nicht, was Du auch erkennen solltest, wenn Du Dir manch' Sätze genauer durchliest.
Eine Stellungnahme ist dies - keine allumfassende Dokumentation, kein Absolut und keine Aufforderung mich anzuprangern. Dennoch danke ich, dass Du es überflogen bist.
wieso sollte das eine anprangerung für dich darstellen?
Bei Geld, Sex und Kunst gibt es keinen abnehmenden Grenznutzen. http://shortlinks.de/oee9
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ught - 39
Champion
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Geschrieben am: 13.07.2007 um 02:49 Uhr
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Zitat von NycolayBund: Halt, edit - wie kommst Du darauf, "Kunst" definieren zu wollen..?
Kunst zu definieren ... geht das denn überhaupt?
Es wird Kunst doch nach irgendwelchen Maßstäben definiert, was mal festgelegt worden ist, welche vor allem Besonderheiten wiederspiegeln ...
Aber meiner Meinung nach verschwimmen diese Konturen vor allem aufgrunde der Modernen Kunst. Es wird in der heutigen Zeit immer schwerer, Kunst zu unterscheiden, bzw. Kunst als Kunst darzustellen.
Die einzige Konstante im Leben ist das Absinken des Niveaus
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Der666Diablo
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Geschrieben am: 13.07.2007 um 02:51 Uhr
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Zitat von ught: Deine Ausführungen treffen schon einen wahren Kern, und beschreiben auch dieses Forum zu mind. 80% richitg. Ich hab mich zurückgezogen, überhaupt noch die Gedichte zu lesen, nachdem ich mal versucht hatte, ein wenig Kritik zu den hier veröffentlichten Texten und Gedichten zu verfassen.
Das Problem ist nur, die jungen Schreiber hier, die sich hier publizieren, haben in meinen Augen noch keinen weitergehenden Kontakt mit der tieferen Literatur gehabt, was meines Erachtens aber hauptsächlich am Alter liegt, da man in jüngeren Jahren selten das Verlangen verspürt, zum Beispiel ein expressionistisches Gedicht von Gottfried Benn zu lesen und zu interpretieren.
Für den Mangel an Niveau, um deine Ausführungen mal brutalst zu kürzen, und der Mangel an Weiterentwicklung der meisten Schreiberlinge hier, liegt aber nicht nur an dem Nichtwollen der Autoren, sondern vor allem auch am Mangel von Kritik, die genau diese Punkte aufgreift, die falsch sind, bzw die den Text flach und normal erscheinen lassen.
Und hier greift meine Kritik an deinen Gedanken, wir können nicht dieses Forum verurteilen, nicht weil wir hier keien Gedichte veröffentlichen, oder kleinere Texte von uns geben, sondern weil wir nicht mehr bereit sind, uns jedes Gedicht anzusehen, aufmerksam durchzulesen, und dann eine kleine Kritik dazu zu verfassen. Gut es fehlt die Zeit und meistens auch die Lust, aber das sind mit auch Gründe dafür, dass dieses Forum kaum geistige Hochflüge hervorbringt. Jeder muss wachsen, und das geht nur mit Herausforderungen, die man im Literarischen eben durch Kritiken und durch lesen von hoher Literatur und auch der Kritiken und Ausführungen dazu, erlernen kann. Da aber das zweitere eher selten der Fall sein dürfte, müsste man hier im Forum mehr auf den ersten Punkt achten, der aber aufgrund der oben genannten Punkte eher gering ausfällt.
Aus dieser kleinen Ausführung meinerseits sollte sich erschließen lassen, dass deine Kritik zwar richtig ist, aber wir uns nicht anmaßen können, dieses Forum als minderwertig zu betrachten, da wir uns selbst nicht bemühen, dieses zu verändern.
In diesem Sinne wünsche ich eine gute Nacht.
und wenn man kritik übt und mitteilt was noch verbesserungsfähig ist, dann wird man von den vom autor dazu angestachelten oder auch nicht freundeskreis im übertragenen sinne niedergemacht das das doch gar nicht stimmen würde und das man nur müll von sich geben würde...
wobei man die kritik eig erstmal mit den positiven punkten angefangen hat...
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ught - 39
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Geschrieben am: 13.07.2007 um 02:53 Uhr
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Zitat von speZnas: Ich definiere nicht, was Du auch erkennen solltest, wenn Du Dir manch' Sätze genauer durchliest.
Eine Stellungnahme ist dies - keine allumfassende Dokumentation, kein Absolut und keine Aufforderung mich anzuprangern. Dennoch danke ich, dass Du es überflogen bist.
Ui hier bekreigen sich die beiden aber mit heimlichen Anspielungen...
Man Man Man, fast immer das Gleiche, wenn sich Künstler, bzw. Kritiker treffen, und nicht der gleichen Meinung sind. ( Bestes großartiges Beispiel, das Literarische Quartett... )
Die einzige Konstante im Leben ist das Absinken des Niveaus
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Der666Diablo
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Geschrieben am: 13.07.2007 um 02:54 Uhr
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Zitat von ught: Zitat von NycolayBund: Halt, edit - wie kommst Du darauf, "Kunst" definieren zu wollen..?
Kunst zu definieren ... geht das denn überhaupt?
Es wird Kunst doch nach irgendwelchen Maßstäben definiert, was mal festgelegt worden ist, welche vor allem Besonderheiten wiederspiegeln ...
Aber meiner Meinung nach verschwimmen diese Konturen vor allem aufgrunde der Modernen Kunst. Es wird in der heutigen Zeit immer schwerer, Kunst zu unterscheiden, bzw. Kunst als Kunst darzustellen.
da kann ich dir leider nur zustimmen,
vorallem wenn man sieht was man in berlin als kunst bez die paar steinklötze als kunstmahnmal (ich denke das soll es sein so richtig kapier ich den zusammenhang nicht) für die opfer des holocausts...wenn ich ehrlich bin errinert mich das eher an ein platz für ein gutes versteckspiel unter kindergartenkindern, nicht für ein mahnmal für frieden oder als ein zeichen von "kunst"
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speZnas - 38
Halbprofi
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Geschrieben am: 13.07.2007 um 02:57 Uhr
Zuletzt editiert am: 13.07.2007 um 03:05 Uhr
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Das Verfassen von durchdachter und aufbauender Kritik ist selbstverständlich löblich, jedoch nahezu unmöglich, wenn man bedenkt, wie groß die Schreiberzahl dieses Forums doch ist.....
Deswegen habe ich diesen Beitrag verfasst, nicht als Beleidigung, oder gar Anspielung auf niederen Zeitgeist, sondern als pauschalisierte Kritik und Auflockerung der hiesigen Gemeinde.
Punkt.
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Der666Diablo
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Geschrieben am: 13.07.2007 um 03:00 Uhr
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Zitat von speZnas: Das Verfassen von durchdachter und aufbauender Kritik ist selbstverständlich löblich, jedoch nahezu unmöglich, wenn man bedenkt, wie groß die Schreiberzahl dieses Forums doch ist.....
Deswegen habe ich diesen Beitrag verfasst, nicht als Beleidigung, oder gar Anspielung auf niederen Zeitgeist, sondern als paschalisierte Kritik und Auflockerung der hiesigen Gemeinde.
sicherlich ist das löblich, nur wenn die Zeit für diese Masse an Emotisierten Gedichten, heraufbeschworenen Geschichten von Trauer und Tot fehlt,
und wenn man sie sich dann einmal nimmt nur von der menge für die wahrheit verspottet wird, dann sieht man keinerlei grund dies weiter zu praktizieren
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speZnas - 38
Halbprofi
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Geschrieben am: 13.07.2007 um 03:01 Uhr
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Was ich doch auch gerade gesagt habe - aber gut, dass Du es fokusiert hast.
Punkt.
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speZnas - 38
Halbprofi
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Geschrieben am: 13.07.2007 um 03:10 Uhr
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Zitat von Der666Diablo: da kann ich dir leider nur zustimmen,
vorallem wenn man sieht was man in berlin als kunst bez die paar steinklötze als kunstmahnmal (ich denke das soll es sein so richtig kapier ich den zusammenhang nicht) für die opfer des holocausts...wenn ich ehrlich bin errinert mich das eher an ein platz für ein gutes versteckspiel unter kindergartenkindern, nicht für ein mahnmal für frieden oder als ein zeichen von "kunst"
...wo nun wieder der Aspekt des jeweiligen Geschmackes fasst. Gewiss keine Schönheit, dieses Denkmal, aber sollte es denn schön anzusehen sein? Soll es gefallen und Anklang finden, für all' die Toten und Gräueltaten, die es wiedergibt? Geschmackssache, so viel steht fest....
Punkt.
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Der666Diablo
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Geschrieben am: 13.07.2007 um 03:17 Uhr
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Zitat von speZnas: Zitat von Der666Diablo: da kann ich dir leider nur zustimmen,
vorallem wenn man sieht was man in berlin als kunst bez die paar steinklötze als kunstmahnmal (ich denke das soll es sein so richtig kapier ich den zusammenhang nicht) für die opfer des holocausts...wenn ich ehrlich bin errinert mich das eher an ein platz für ein gutes versteckspiel unter kindergartenkindern, nicht für ein mahnmal für frieden oder als ein zeichen von "kunst"
...wo nun wieder der Aspekt des jeweiligen Geschmackes fasst. Gewiss keine Schönheit, dieses Denkmal, aber sollte es denn schön anzusehen sein? Soll es gefallen und Anklang finden, für all' die Toten und Gräueltaten, die es wiedergibt? Geschmackssache, so viel steht fest....
wiederrum eine wahre feststellung wobei ich ja eben dies anderweitig untermauert habe durch diese definition als 'kinderspielplatz" und dem sollte eine gedenkstätte dieser sache also wirklich nicht dienen nichtmal zu so einem gedanken sollte sie verleiten
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speZnas - 38
Halbprofi
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Geschrieben am: 13.07.2007 um 03:21 Uhr
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Begründe diese Äußerung...weshalb denn bitte nicht?
Geschichte soll präsent sein, soll wirken und wieso sollte man sie nicht in die Infrastruktur integrieren - ob im Verkehr, im Gemeindewesen, oder auch auf sonstigem Wege... In Museen leben die Wenigsten und alles, das dort ausgestellt ist, stirbt und welkt allmählich dahin.
Aber das ist bereits mehr als themenfremd und damit nicht relevant. Wenn Du möchtest, können wir dies' Teilgespräch auch auf anderweitiger Ebene fortsetzen.
Punkt.
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