Zitat von Mona_91:
Sie braucht es wieder und wieder,
ihr Leben –zu bieder.
Tägliche Stiche zieren ihr Leben,
nur Spritzen können ihr wieder Mut geben.
Er kann lieben – dass weiß er,
doch sie machte ihm das Leben schwer.
Sie sagte: „Ich liebe dich! –pha! Nur Worte die ich singe!“
Sie ging – und jetzt liebt er die Klinge.
Wenn sie träumt, kann sie fliegen,
kaum schließt sie die Augen, kann sie lieben.
Doch Träume bleiben ungeträumt,
Augen auf!! – Mama hat sie Spritzen weggeräumt!
Jetzt liegt er da – in seinem Blut,
Blick auf die Klinge, mit voller Wut.
Tränen versuchen die Wunden zu heilen,
doch Salz brennt! Mit wem den Kummer teilen?
Mama hat versucht zu helfen – vergebens,
die Spritze ist immer noch Teil ihres Lebens.
Ihr Leben – verkackt! Es kotzt sie an,
sie fleht: „Tu doch was – bitte hilf mir Mam!“
Er hat es geschafft – hat den Mund aufgemacht,
die Klinge – eine vergessene Machenschaft.
Eine dunkle Erinnerung – nichts weiter,
denn nach jedem Schnitt wurde er gescheiter!
Auch sie ist sie los – die Spritze,
Mama half ihr, weg mit der Spitze!
Nie wieder ungeträumte Träume,
nie wieder ein Grund, warum sie weine.
Es ist ein sinnloses Leben, ja!
Wenn man jemand braucht, und keiner ist da.
Man will einfach nur gehn’
doch irgendwann kann man wieder aufstehn’.