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Forum / Poesie und Lyrik

Ein musikalischer Abend

XRatteX
Champion (offline)

Dabei seit 06.2005
2167 Beiträge

Geschrieben am: 11.06.2007 um 21:09 Uhr
Zuletzt editiert am: 19.07.2007 um 14:17 Uhr

Es ist wie bei einem Musikstück. Mal ein trauriger, schwerfälliger, dunkler, tiefer Part und dann der Wechsel in einen fröhlichen, leichten, hüpfenden, hellen, hohen Part. Manchmal so schnell, dass es einen ins Grübeln bringt [Was will er damit sagen? Warum jetzt? Und warum gerade hier? Was hat ihn dazu gebracht?]. Ein ständiges Auf und Ab. Ein abruptes Ende, so dass die Zuhörer wie vom Schlag getroffen dasitzen, keine Regung zeigen, verwirrt sind und erst nach einigen Sekunden des Zögerns tosend Beifall klatschen. Und jeder einzelne Musiker lächelt in sich hinein und denkt im Stillen [Ihr wisst nicht, was es heißt. Ihr werdet es nie wissen. Es ist mein kleines Geheimnis]. Die Zuschauer, immer noch leicht verwirrt, stehen auf und verlassen den mystisch wirkenden Raum. Und niemand von ihnen bemerkt die kleinen, elektrischen Blitze, die noch surrend im Raum hin und her zucken. Allesamt gehen sie nach Hause und diskutieren über diesen Abend, bis sie erschöpft ins Bett fallen. Nach und nach gerät dieser Abend in Vergessenheit. Und keiner von ihnen wird es jemals begreifen.

"Die größte Kunst, die man im Leben lernen muss, ist die Wiedergutmachung von Irrtümern."

LeandroJaco
Halbprofi (offline)

Dabei seit 11.2006
332 Beiträge

Geschrieben am: 11.06.2007 um 22:34 Uhr

Hmm. Whatever. Ich find's Geil ; ]

Unendlichkeit ist der Mangel an Grenzen.

XRatteX
Champion (offline)

Dabei seit 06.2005
2167 Beiträge

Geschrieben am: 13.06.2007 um 20:31 Uhr

tihihi. ich danke. :)

"Die größte Kunst, die man im Leben lernen muss, ist die Wiedergutmachung von Irrtümern."

Ben_Antilles - 36
Profi (offline)

Dabei seit 07.2005
416 Beiträge

Geschrieben am: 19.07.2007 um 14:14 Uhr

Zitat von XRatteX:

Es ist wie bei einem Musikstück. Mal ein trauriger, scherfälliger, dunkler, tiefer Part und dann der Wechsel in einen fröhlichen, leichten, hüpfenden, hellen, hohen Part. Manchmal so schnell, dass es einen ins Grübeln bringt [Was will er damit sagen? Warum jetzt? Und warum gerade hier? Was hat ihn dazu gebracht?]. Ein ständiges Auf und Ab. Ein abruptes Ende, so dass die Zuhörer wie vom Schlag getroffen dasitzen, keine Regung zeigen, verwirrt sind und erst nach einigen Sekunden des Zögerns tosend Beifall klatschen. Und jeder einzelne Musiker lächelt in sich hinein und denkt im Stillen [Ihr wisst nicht, was es heißt. Ihr werdet es nie wissen. Es ist mein kleines Geheimnis]. Die Zuschauer, immer noch leicht verwirrt, stehen auf und verlassen den mystisch wirkenden Raum. Und niemand von ihnen bemerkt die kleinen, elektrischen Blitze, die noch surrend im Raum hin und her zucken. Allesamt gehen sie nach Hause und diskutieren über diesen Abend, bis sie erschöpft ins Bett fallen. Nach und nach gerät dieser Abend in Vergessenheit. Und keiner von ihnen wird es jemals begreifen.


Ein wirklich interessanter Text, spiegelt viel meiner inneren Meinung wieder. Genauso wie bei dieser Musik ist es bei Gedichten: Nur der Autor weiß wirklich, was daraus spricht... ganz dickes Lob an dich, schwesterherz!

"Können sie mir sagen, wie ich zum Münster komme, oder soll ich mich einfach selber ficken?"

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