|
Geschrieben am: 01.06.2007 um 15:31 Uhr
|
|
Die kalten Nacht zieht langsam auf,
geht über meine Haut,
sie will mir Kälte bringen,
doch ich lauf;
laufe weg vor ihr,
der Nacht?
Oder vor mir?
Die Nacht sie sieht mich an,
zieht mich in ihren Bann,
will mich behalten,
will mich haben,
doch was kann ich ihr geben,
für Gut und Gaben?
Ich ein einzelner Mensch,
eine Seele und Verstand,
was kann ich geben außer meinen Stand?
Ist der zu vergeben oder nur ohne Sinn?
Was sind Gedanken, die nicht wollen verrinn?
Die Nacht ist Freund,
der sich als Feinde tarnt;
und doch ein Feind,
der sich als Feinde tarnt;
die Nacht ist mein Bruder,
wenn ich die Sonne und
der Tag will bin.
So will ich sein,
wie die Sonneuhr
und will zählen nur die
heitren Stunden nur.
So will ich sein der kalten Nacht
sein Bruder und sein Freund.
http://www.team-ulm.de/onlinestatus/8834 5.png
|