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Forum / Poesie und Lyrik

Die Scherbe

Mona_91 - 34
Halbprofi (offline)

Dabei seit 01.2007
235 Beiträge

Geschrieben am: 14.05.2007 um 20:53 Uhr


Sie liegt da, so glatt und still,
als ob niemand sie mehr haben will.
So glänzend und schön,
doch niemand will sie mehr sehn’.

Da kam ein Mädchen – so traurig und allein,
sie setzte sich nieder – im Mondschein.
Tränen benetzten ihre Wangen sanft,
äußerlich war sie okay - nur innerlich war alles verkrampft.
Tränen flossen immer mehr,
so viele waren es – wie das Sternenheer.

Da glänzte etwas – so still und rein,
Die Scherbe – sie war auch so allein.
Das Mädchen dachte: „Lass mich uns vereinen.
Vielleicht muss ich dann nicht mehr weinen!“
Sie nahm die Scherbe und sah das Blut,
für einen Moment war sie weg – die Wut.

Dies ging mehrere Male so,
sie war danach mehr als froh.
Doch einmal war es besonders schlimm,
da kam ihr etwas anderes in den Sinn.
Sie war zu traurig – es war zu tief * Schrei *
„Endlich!“ , dachte sie, „Es ist alles vorbei!“


Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.

barracho - 33
Experte (offline)

Dabei seit 10.2005
1317 Beiträge

Geschrieben am: 14.05.2007 um 21:10 Uhr

ich hab zwar gar keine ahnung üüber gedichte und lyrik.. aber das is seehr gut.. lob

°_°

von---dutch - 33
Profi (offline)

Dabei seit 09.2005
634 Beiträge

Geschrieben am: 14.05.2007 um 21:21 Uhr
Zuletzt editiert am: 14.05.2007 um 21:21 Uhr

is echt hamma geworden...
richtig geil...
nur da oben äußerlich okay oda so gefällt mir end ganz so gut...
aebr ansonsten bestens^^

macht weiter so ;-)

Wenn's ned Rockt isses für n Arsch! =P

ashy - 35
Experte (offline)

Dabei seit 11.2005
1217 Beiträge

Geschrieben am: 14.05.2007 um 21:24 Uhr

ich find erstklassig, also wenn du das echt selbst wort für wort verfasst hast dann respekt. Richtig geil formuliert, tolle reime und einfach total gefühlvoll und mitreißend.

Endlich mal wieder etwas das sich auch reimt.

Greetings

ashy~*~*

Für die Schreibfehler haftet die Tastatur...*~*~*~*

ItAlyGiRl-A - 35
Anfänger (offline)

Dabei seit 04.2007
7 Beiträge

Geschrieben am: 14.05.2007 um 21:40 Uhr

geil!!!! :daumenhoch:

Es gibt für alles ein 1. Mal !!!

caipi88
Anfänger (offline)

Dabei seit 09.2006
8 Beiträge
Geschrieben am: 14.05.2007 um 22:18 Uhr

hier 2 "ähnliche":
Ich will nach Hause
in mein Zimmer.
Muss mich ritzen
so wie immer.
Ich kann nicht mehr.
Ich will nicht mehr.
Es schmerzt,
es schmerzt so sehr.
Muss nach Hause,
will mich schneiden.
Ich will leiden.
Halts nicht aus.
Will nach Haus.
Muss es tun.
Kann sonst nicht ruhn.
Messer, Zirkel oder Klingen.
Es soll mich bloß zum bluten bringen.
Will nichts hören.
Will bloß gehn.
Will mich endlich bluten sehn.
Wut und Selbsthass
ist der Anlass.
Für mich gibt es keine Hoffnung.
Für mich gibt es nur das Ende,
sodass es sich für mich zum guten wende.
Ich brauch die Stille.
Es ist mein Wille.
Meine Aggressionen kann ich nur an mir auslassen,
denn ich kann nichts anderes, als mich hassen.
Für mich ist es zu spät,
es gibt kein zurück.
Es gibt keinen Weg,
denn ich hab kein Glück.
Meine Lieblingszeit ist die Nacht,
weil da mein wahres Ich erwacht.
Da fällt die Maske von meinem Gesicht,
da spüre ich die Ritze nicht.
Die Dunkelheit, die mich umringt,
mich um meine Empfindungen bringt.
Mein Arm, der ist voller Blut,
die Schmerzen tun mir so gut.
Ich brauche sie, doch du kannst es nicht verstehn.
Ich brauche sie, denn ich kann kein Licht mehr sehn.
Ich bin immer allein.
Mein größter Wunsch ist tot zu sein

und :



Sie sitzt da, mit einer Klinge in der Hand,
Mit Tränen in den Augen, der Blick zur Wand.
Zitternd setzt sie die Klinge an, sie ritzt wieder,
Der Schmerz, er zieht durch ihre Glieder.

Für diesen Augenblick, nur einzelne Sekunden,
Denkt sie nicht an ihn, die Trauer ist überwunden.
Doch dann, fließen die Tränen wieder über ihre Haut,
Dann hört sie seine Worte wieder, und weint Laut.

Mit der Hoffnung, das dieser Augenblick länger ist,
Setzt sie die Klinge erneut an, mit mehr Druck, und ritzt.
Ihre Hände werden zu Fäuste, und ihr Kopf ist frei,
Zwei, drei Sekunden, dann sagt er es wieder, es ist vorbei.

Ein letztes mal setzt sie die Klinge an, weit unten am Arm,
Dann fahrt sie los, weit hoch, und es wird ihr sehr warm.
Die Gedanken an ihn sind weg, sie kann es kaum glauben,
Dann fällt sie zu Boden, und schließt ihre Augen

Mona_91 - 34
Halbprofi (offline)

Dabei seit 01.2007
235 Beiträge

Geschrieben am: 14.05.2007 um 22:21 Uhr

Zitat von caipi88:

hier 2 "ähnliche":
Ich will nach Hause
in mein Zimmer.
Muss mich ritzen
so wie immer.
Ich kann nicht mehr.
Ich will nicht mehr.
Es schmerzt,
es schmerzt so sehr.
Muss nach Hause,
will mich schneiden.
Ich will leiden.
Halts nicht aus.
Will nach Haus.
Muss es tun.
Kann sonst nicht ruhn.
Messer, Zirkel oder Klingen.
Es soll mich bloß zum bluten bringen.
Will nichts hören.
Will bloß gehn.
Will mich endlich bluten sehn.
Wut und Selbsthass
ist der Anlass.
Für mich gibt es keine Hoffnung.
Für mich gibt es nur das Ende,
sodass es sich für mich zum guten wende.
Ich brauch die Stille.
Es ist mein Wille.
Meine Aggressionen kann ich nur an mir auslassen,
denn ich kann nichts anderes, als mich hassen.
Für mich ist es zu spät,
es gibt kein zurück.
Es gibt keinen Weg,
denn ich hab kein Glück.
Meine Lieblingszeit ist die Nacht,
weil da mein wahres Ich erwacht.
Da fällt die Maske von meinem Gesicht,
da spüre ich die Ritze nicht.
Die Dunkelheit, die mich umringt,
mich um meine Empfindungen bringt.
Mein Arm, der ist voller Blut,
die Schmerzen tun mir so gut.
Ich brauche sie, doch du kannst es nicht verstehn.
Ich brauche sie, denn ich kann kein Licht mehr sehn.
Ich bin immer allein.
Mein größter Wunsch ist tot zu sein

und :



Sie sitzt da, mit einer Klinge in der Hand,
Mit Tränen in den Augen, der Blick zur Wand.
Zitternd setzt sie die Klinge an, sie ritzt wieder,
Der Schmerz, er zieht durch ihre Glieder.

Für diesen Augenblick, nur einzelne Sekunden,
Denkt sie nicht an ihn, die Trauer ist überwunden.
Doch dann, fließen die Tränen wieder über ihre Haut,
Dann hört sie seine Worte wieder, und weint Laut.

Mit der Hoffnung, das dieser Augenblick länger ist,
Setzt sie die Klinge erneut an, mit mehr Druck, und ritzt.
Ihre Hände werden zu Fäuste, und ihr Kopf ist frei,
Zwei, drei Sekunden, dann sagt er es wieder, es ist vorbei.

Ein letztes mal setzt sie die Klinge an, weit unten am Arm,
Dann fahrt sie los, weit hoch, und es wird ihr sehr warm.
Die Gedanken an ihn sind weg, sie kann es kaum glauben,
Dann fällt sie zu Boden, und schließt ihre Augen



is der hammer.. is des von dir?

Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.

Lonely_Wolf - 35
Experte (offline)

Dabei seit 12.2005
1315 Beiträge

Geschrieben am: 15.05.2007 um 05:57 Uhr

Die Scherbe - Men in Black????

autsch xD

caipi88
Anfänger (offline)

Dabei seit 09.2006
8 Beiträge
Geschrieben am: 15.05.2007 um 06:14 Uhr

Zitat von Mona_91:

Zitat von caipi88:

hier 2 "ähnliche":
Ich will nach Hause
in mein Zimmer.
Muss mich ritzen
so wie immer.
Ich kann nicht mehr.
Ich will nicht mehr.
Es schmerzt,
es schmerzt so sehr.
Muss nach Hause,
will mich schneiden.
Ich will leiden.
Halts nicht aus.
Will nach Haus.
Muss es tun.
Kann sonst nicht ruhn.
Messer, Zirkel oder Klingen.
Es soll mich bloß zum bluten bringen.
Will nichts hören.
Will bloß gehn.
Will mich endlich bluten sehn.
Wut und Selbsthass
ist der Anlass.
Für mich gibt es keine Hoffnung.
Für mich gibt es nur das Ende,
sodass es sich für mich zum guten wende.
Ich brauch die Stille.
Es ist mein Wille.
Meine Aggressionen kann ich nur an mir auslassen,
denn ich kann nichts anderes, als mich hassen.
Für mich ist es zu spät,
es gibt kein zurück.
Es gibt keinen Weg,
denn ich hab kein Glück.
Meine Lieblingszeit ist die Nacht,
weil da mein wahres Ich erwacht.
Da fällt die Maske von meinem Gesicht,
da spüre ich die Ritze nicht.
Die Dunkelheit, die mich umringt,
mich um meine Empfindungen bringt.
Mein Arm, der ist voller Blut,
die Schmerzen tun mir so gut.
Ich brauche sie, doch du kannst es nicht verstehn.
Ich brauche sie, denn ich kann kein Licht mehr sehn.
Ich bin immer allein.
Mein größter Wunsch ist tot zu sein

und :



Sie sitzt da, mit einer Klinge in der Hand,
Mit Tränen in den Augen, der Blick zur Wand.
Zitternd setzt sie die Klinge an, sie ritzt wieder,
Der Schmerz, er zieht durch ihre Glieder.

Für diesen Augenblick, nur einzelne Sekunden,
Denkt sie nicht an ihn, die Trauer ist überwunden.
Doch dann, fließen die Tränen wieder über ihre Haut,
Dann hört sie seine Worte wieder, und weint Laut.

Mit der Hoffnung, das dieser Augenblick länger ist,
Setzt sie die Klinge erneut an, mit mehr Druck, und ritzt.
Ihre Hände werden zu Fäuste, und ihr Kopf ist frei,
Zwei, drei Sekunden, dann sagt er es wieder, es ist vorbei.

Ein letztes mal setzt sie die Klinge an, weit unten am Arm,
Dann fahrt sie los, weit hoch, und es wird ihr sehr warm.
Die Gedanken an ihn sind weg, sie kann es kaum glauben,
Dann fällt sie zu Boden, und schließt ihre Augen



is der hammer.. is des von dir?



des erste schon
Bada - 22
Profi (offline)

Dabei seit 02.2006
461 Beiträge
Geschrieben am: 16.05.2007 um 16:15 Uhr

alle 3 sind erstklassige gedichte...nur mit leider sehr traurigen themen...
Nark - 36
Halbprofi (offline)

Dabei seit 07.2006
243 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2007 um 00:56 Uhr

woooooooooh, da läuft mir ne gänsehaut runter....
wirklich verdammt gut, meinen respekt
*verbeug*

greez
Nark



http://www.snatch-it.org/LordRevolt

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