folknico
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Geschrieben am: 14.05.2007 um 17:21 Uhr
Zuletzt editiert am: 15.05.2007 um 17:26 Uhr
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Der Spiegel vor mir,
sieht mich nicht,
aus dem Dunkel,
kriecht ein Licht.
Spieglein , Spieglein, an der Wand,
warum hast du mich verbannt.
Es lugt um Ecken,
schleicht durch Gänge,
jagt Wolken davon,
treibt Schatten in die Enge.
Spiegel, Spiegel im Licht,
siehst du nur die Schatten nicht?
Das Licht bricht ein,
blendet den Glanz,
beleutet die Lampe,
erhellt den Spiegel ganz.
Spiegel, Spiegel, sieh her,
dich blenden keine Tränen mehr.
Spiegel, Spiegel,
sieh mich an,
damit ich mich,
in dir Spiegeln kann.
Der Spiegel,
der Spiegel bin ich,
und ab und zu,
sieht man sich nicht.
weil man nicht weis,
wie man wirklich ist.
darum sieh dich an,
so wie du bist.
Sich selbst Wahr zu nehmen,
ist der Schlüssel, andere zu Verstehen.
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