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Forum / Poesie und Lyrik
Deine Stimme

folknico
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Geschrieben am: 11.05.2007 um 16:42 Uhr
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Die Wellen drohen die Welt zu erschlagen,
die last der Gezeiten wiegt schwer,
doch dringt durch das drohende Branden,
ein Aufschrei über die See zu mir.
Ich lausche und lausche,
und vernehmene nur,
die Gewalten, die Stimme,
der wahren Natur.
Die Winde jagen die schauer,
bis über meine Haut hinaus,
der Wind barst die Scheibe,
und das Licht bricht aus.
Ich lausche den Schreien,
und weis kein Woher,
vieleicht brüllt auch nur,
das schäumende Meer.
Ich lausche und lausche,
und schließe den Mund,
der Hals wie von Feuer,
die Stimme ist Wund.
Vergiss nicht zu Leben ...
Vergiss nicht auf deine Stimme zu hören ...
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XchillyX - 34
Halbprofi
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Geschrieben am: 11.05.2007 um 18:41 Uhr
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Des ist irgendwie voll toll!
Manche Menschen kennen mich, andere können mich!!!!
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folknico
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Geschrieben am: 11.05.2007 um 18:49 Uhr
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Zitat von XchillyX: Des ist irgendwie voll toll!
Danke
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NycolayBund - 39
Halbprofi
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Geschrieben am: 11.05.2007 um 18:59 Uhr
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wie schauts denn aus, wann lernst denn Deutsch?
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folknico
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Geschrieben am: 11.05.2007 um 19:03 Uhr
Zuletzt editiert am: 11.05.2007 um 19:06 Uhr
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Zitat von NycolayBund: wie schauts denn aus, wann lernst denn Deutsch?
kann ich schon, nur so Oberflächliche Leute wie dich zu verstehen, das kann ich nicht, das ist auch wesentlich schwerer als Deutsch
außerdem bin ich legastenikerin, und nein das hält mich nicht davon ab zu schreiben, wie wärs denn mal mit konstruktiever kritik statt beleideingungen
wenns dir nicht passt. les es nicht, ganz einfach
danke für nichts.
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NycolayBund - 39
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Geschrieben am: 11.05.2007 um 19:09 Uhr
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bitteschön 
Und was willst Du mit dem Gedicht sagen? Erklär es mir oberflächlichem Persönchen doch bitte...
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folknico
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Geschrieben am: 11.05.2007 um 19:13 Uhr
Zuletzt editiert am: 11.05.2007 um 19:13 Uhr
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Zitat von NycolayBund: bitteschön 
Und was willst Du mit dem Gedicht sagen? Erklär es mir oberflächlichem Persönchen doch bitte...
für die oberflächlichen Persöhnchen steht es darunter
unter dem gedicht etwas abseits
zwei freizeilen dazwischen
ich will sagen das man seine eigene Probleme nicht aus den augen verlieren sollte, denn es gibt menschen, wenn auch nicht gerade viel, die kein selbswert gefühl haben, und nur für alle andere, nur nicht für sich selbst zu existieren scheinen ....
ich erwarte weder das du das schätzt, noch das du es verstehst.
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NycolayBund - 39
Halbprofi
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Geschrieben am: 11.05.2007 um 19:20 Uhr
Zuletzt editiert am: 11.05.2007 um 19:21 Uhr
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Natürlich nicht. Es wäre anmaßend von mir, geistige Ergüsse anderer Personen zu verstehen. Und dazu noch einzigartige, neue, brandaktuelle geistige Ergüsse anderer Personen. Deswegen verneige ich mich vor Deiner Kunstfertigkeit und wünsche Dir weiterhin alles Gute. Möge Dich irgendwann die Eingebung treffen, dass Du auch mal was Literarisches zustande bringst, das nicht unter aller Kritik ist. Das wünsch ich Dir von ganzem Herzen, denn DAMIT machst Du die Welt besser; nicht nur mit der sicherlich hehren Absicht. In der Kunst zählt schlussendlich das Produkt, und nicht der Gedanke.
Allerliebste Grüße
Der Oberflächliche.
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folknico
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Geschrieben am: 11.05.2007 um 19:30 Uhr
Zuletzt editiert am: 11.05.2007 um 19:32 Uhr
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Zitat von NycolayBund: Natürlich nicht. Es wäre anmaßend von mir, geistige Ergüsse anderer Personen zu verstehen. Und dazu noch einzigartige, neue, brandaktuelle geistige Ergüsse anderer Personen. Deswegen verneige ich mich vor Deiner Kunstfertigkeit und wünsche Dir weiterhin alles Gute. Möge Dich irgendwann die Eingebung treffen, dass Du auch mal was Literarisches zustande bringst, das nicht unter aller Kritik ist. Das wünsch ich Dir von ganzem Herzen, denn DAMIT machst Du die Welt besser; nicht nur mit der sicherlich hehren Absicht. In der Kunst zählt schlussendlich das Produkt, und nicht der Gedanke.
Allerliebste Grüße
Der Oberflächliche.
das produkt, wie abwertend, wenn du so verständnisvoll bist, warum kommst du dann nicht auf den gedanken das es egal ist ob ein werk literarisches ist oder nicht. Ich finde es zählt der Gedanke, natürlich ist es nicht nur wichtig was, sondern auch wie man etwas sagt, aber ich bin der Ansicht das das Wort mehr zählt als der schreibstiel. Aber wie allseits bekannt können meinungen auseinader gehen, wär ja auch langweilig.
die Unliterarische
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NycolayBund - 39
Halbprofi
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Geschrieben am: 11.05.2007 um 19:39 Uhr
Zuletzt editiert am: 11.05.2007 um 19:39 Uhr
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Okay, gute Argumentation. Aber lass Dir mal auf der Zunge zergehen, dass es Worte in einem bestimmten Kontext gibt, die etwas aussagen, und dass es Worte gibt, die in diesem Kontext absolut leer und nichtssagend sind. Und wenn Du schon so Wortfetischist bist, dann frag ich mich, warum Du Worte in einem Kochbuchschreibstil verwendest, die komplett nichtssagend sind. Vom Inhalt ganz abgesehen.
Was sagst Du denn bei einem Musikstück? Zählt da auch nur die Note, der Akzent, die Synkope? Oder ist nicht alles zusammen erst ein atmendes Ganzes, ein Organismus der lebt?
Schach...
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folknico
Profi
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Geschrieben am: 11.05.2007 um 19:48 Uhr
Zuletzt editiert am: 11.05.2007 um 19:56 Uhr
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Zitat von NycolayBund: Okay, gute Argumentation. Aber lass Dir mal auf der Zunge zergehen, dass es Worte in einem bestimmten Kontext gibt, die etwas aussagen, und dass es Worte gibt, die in diesem Kontext absolut leer und nichtssagend sind. Und wenn Du schon so Wortfetischist bist, dann frag ich mich, warum Du Worte in einem Kochbuchschreibstil verwendest, die komplett nichtssagend sind. Vom Inhalt ganz abgesehen.
Was sagst Du denn bei einem Musikstück? Zählt da auch nur die Note, der Akzent, die Synkope? Oder ist nicht alles zusammen erst ein atmendes Ganzes, ein Organismus der lebt?
Schach...
Natürlich, aber sehs mal von der seite, ganz viel, und dazu gehöre ich auch, benutzen Gedichte als eine Art Überlaufventlit, ich hab kaum eines der Gedicht überarbeite, es sind meistens nur Ausgesuckte Gedanken. Und ich glaube genau das ist es was dich Stört, du möchtest gesamtkunswerke lesen. ICh denke nur davon wirst du in keinem Internet forum viele finden. Du hast vollkommmen recht was du sagst, das metrum, die wortwahl, es gibt so vieles was ein wirkliches gedicht ausmacht, aber das braut zeit, viele, auch ich sind nicht soo wortgewant. Wie schon sagst ich benutze einfache worte, wenn du mit zu vielen Metaphern arbeitest,verschleiert das eetwas den inhalt, da meiner meinung nach jeder eine Metapher anderst empfindet, sie ist vielseitiger als ein bloßes wort. Wobei eben dinge wie metaphern eimen gedicht sein anonce geben. Das ist der Zwiespalt, klar und deutlich, oder vernebelt, vielseitig und vermutlich ausdruchsstärker.
kleiner einfall
Geblendete Lichtpunke am Himmel,
am Horizont der Nacht,
schimmern vergessenen Zeiten entgegen,
und verblühen sacht.
besser kann ichs nicht aber das ist noch weniger verständlich.
ich schreib da oben von verlorenen Hoffnungen, wer würde darauf kommen ?
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NycolayBund - 39
Halbprofi
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Geschrieben am: 11.05.2007 um 20:07 Uhr
Zuletzt editiert am: 11.05.2007 um 20:09 Uhr
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Gut, dann interpretier mir doch mal bitte ein Gedicht von mir:
ein liebesgedicht
frühmorgens erst einschlafen
wenn der mond verblüht
und das wohltuende grau
einer neuen chance
dich ruhig atmen lässt
neben dir
träume ich einen hauch
von glück
dir in dein haar
das kraus
und matt daliegt als
wärest du
schon lange vergangen
frühmorgens erst einschlafen
wenn der mond verblüht
und die rote nacht
jetzt kraus und matt
ist schon lange vergangen
....was siehst Du darin? Und übrigens.... geschrieben in 10 Minuten, im Halbschlaf morgens um 5. Soviel zum Thema.
Welche Stilmittel setze ich ein? Und vorallem - gibts bei mir Metrikverschiebungen?
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folknico
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Geschrieben am: 11.05.2007 um 20:31 Uhr
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Zitat von NycolayBund: Gut, dann interpretier mir doch mal bitte ein Gedicht von mir:
ein liebesgedicht
frühmorgens erst einschlafen
wenn der mond verblüht
und das wohltuende grau
einer neuen chance
dich ruhig atmen lässt
neben dir
träume ich einen hauch
von glück
dir in dein haar
das kraus
und matt daliegt als
wärest du
schon lange vergangen
frühmorgens erst einschlafen
wenn der mond verblüht
und die rote nacht
jetzt kraus und matt
ist schon lange vergangen
....was siehst Du darin? Und übrigens.... geschrieben in 10 Minuten, im Halbschlaf morgens um 5. Soviel zum Thema.
Welche Stilmittel setze ich ein? Und vorallem - gibts bei mir Metrikverschiebungen?
Interesant, wirklich. Nun erst mal zur Metrik, es ist ein einhaltliches Metrum, zwar Zum teil verschoben, aber immer so das es passt. Sprich die erste und letzte Strophe ist vom Metrum einheitlich, aber die mittlere ist in sich geschlossen wiederum in einem passenden Metrum. Also liegt die verschienbung des Metrums zwischen den Strpohen. Ich finde es hat den effekt das die mItterle Strophe mehr bedeutung erhält als die äußeren. Als stielmittel erkenne ich Metaphern. Zur eigentlichen Interpretation, für mich sieht das nach einer Problemsituation in einer Beziehung aus die ein wages Ende erkennen lässt. Aber es ist ebenfalls aussicht auf besserung, ein neuanfang in sicht, zumindest eine art hoffnung auf einen neu anfang. Eventuell sogar darauf das der kommende Tag etwas neues birgt.
Anderer seits könnte man es so interpretieren das die Beziehung bereits gescheitert istund er das "Glück" nur noch träumt.
Es gibt viele arten diese Gedicht zu Interpretieren, du musst dir immer bewusst sein das nicht alle menschen deinen blickwinkel haben. Vermutlich liest sich für mich das ganze ganz anderst als für dich und meine interpretation stellt dir die haare auf. Und genau diese vielseitigkeit hab ich schon erwähnt.
was war nun der tatsächliche anlass, der gedanke, deine interpretation.
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NycolayBund - 39
Halbprofi
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Geschrieben am: 11.05.2007 um 20:54 Uhr
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Kennst Du das Gefühl, nach durchwachter Nacht den Morgen dämmern zu sehen? Hat was von Ewigkeit, so wie der gefrorene Augenblick, das festgehaltene Ausatmen der Ewigkeit im Gedicht.
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folknico
Profi
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Dabei seit 03.2006
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Geschrieben am: 11.05.2007 um 20:59 Uhr
Zuletzt editiert am: 11.05.2007 um 21:01 Uhr
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Zitat von NycolayBund: Kennst Du das Gefühl, nach durchwachter Nacht den Morgen dämmern zu sehen? Hat was von Ewigkeit, so wie der gefrorene Augenblick, das festgehaltene Ausatmen der Ewigkeit im Gedicht.
Ich verbinde den Morgen mit einem Gefängnis, er ist unaufhaltbar. Er kommt, gleich was geschieht, er lässte einen nicht ruhen, nicht zu atem kommen, er erweckt die welt zum leben, die ich so gerne ruhig und schlafend sehe. Er erinnert mich mehr an die zeit, die verinnt, immer zu schnell wie es scheint.
genau das meinte ich, vielseitig, so ein gedicht wird oft anderst empfunden als man es selbst empfindet, ist das nun positiv oder negativ, hat man sein ziel ereicht?
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