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Forum / Young Life
Gibt es einen Gott?

ViolentFEAR - 33
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Geschrieben am: 09.09.2009 um 19:14 Uhr
Zuletzt editiert am: 09.09.2009 um 19:18 Uhr
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Zitat von ZerotoniN: Ich glaube nicht aber ist jedem selbst überlassen!
Aber dennoch gibt es die meisten Kriege wegen der Religion
Halte ich für ganz ehrlich: Unsinn.
Es mag sein das Soldaten für ihren Glauben sterben, oder überhaupt viele für und in ihrem Glauben. Hinter den Kriegen und Schlachten (allen voran die christlichen Kirchen in Europa) versteckte sich aber immer ein Machtspiel, Gier und vorallem, verdammt viel Testosteron.
Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit
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Kilka - 10
Champion
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Geschrieben am: 09.09.2009 um 19:18 Uhr
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Zitat von ArzuMarzu: Zitat von BeneSausO: Zitat von ArzuMarzu: In Sachen Glauben diskutier ich nun mal nicht gern. Blöd, dass ich dem T einfach nur wiedersprochen habe, wegen seinem vielsagenden Beitrag. War wohl ein Fehler.
Warum willst du nicht über deinen Glauben diskutieren?
Ist er so schwach, dass er keiner Prüfung standhält?
Oder ist er so geprägt, dass du ihn nicht mit vernünftigen (logischen) Antworten verteidigen kannst?
Ich hab auch meinen festen Glauben, und dennoch - oder gerade deswegen - kann ich über ihn diskutieren.
weißt du das hab ich schon oft genug hinter mir. Mit gläubigen, andersgläubigen und ungläubigen, müde würd ich sagen.
Da muss ich dir recht geben. Manchmal habe ich gar keine Lust, auf Posts zu antworten, weil der "Diskussionspartner" kein Partner indem Sinne ist, sondern einfach versucht dich auf jeder Ebene anzugreifen, dich lächerlich zu machen.. und kein Verständnis haben WILL. Zum Glück sind aber nicht alle so (und die, die ich meine, wissen, dass sie gemeint sind :) ).
Ich mach Ragü aus dir!
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Kilka - 10
Champion
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Dabei seit 07.2005
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Geschrieben am: 09.09.2009 um 19:29 Uhr
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Zitat von tori80: Zitat von Staudi1982:
Sonntag Morgen, 9 Uhr. Der Pastor steht vor seiner 500 Personen starken Gemeinde und möchte den gottesdienst beginnen. Plötzlich knallt die Tür auf und es kommen 2 maskierte, schwer bewaffnete Mäner rein und ballern in die Luft. Einer der Männer stellt sich vor den Pastor und sagt zur Gemeinde "Jeder der für seinen Gott sterben würde, bleibt jetzt sitzen". Voller Panik rennen die meissten der Leute aus dem Gemeindesaal. Nachdem Ruhe eingekehrt ist und vereinzelt noch Menschen in dem Saal sitzen, nehmen die beiden Männer ihre Masken ab, setzen sich in die erste Reihe und sagen zum Pastor: "Wir haben die Heuchler entfernt, sie können anfangen."
Es ist bezeichnend, dass du die Interpretation eines Fundamentalisten lieferst. Statt blinden Gehorsams könnte man stattdessen auch seinen eigenen Glauben und seine eigenen Standpunkte kritisch hinterfragen und die Konzequenzen daraus ziehen.
Sowas nennt sich nicht blinder Gehorsam. Jeder, der jetzt sitzenbleiben würde, weiß es.
Ich mach Ragü aus dir!
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ArzuMarzu
Fortgeschrittener
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Dabei seit 07.2007
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Geschrieben am: 09.09.2009 um 21:18 Uhr
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Langsam war ich schon ganz verzweifelt, ob mich denn niemand hier versteht. Das mit WILL ist ins Schwarze getroffen und das mit " [..] jeder Ebene anzugreifen, dich lächerlich zu machen [..]" ist ebenfalls richtig. ;)
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tori80 - 45
Halbprofi
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Dabei seit 08.2009
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Geschrieben am: 09.09.2009 um 21:43 Uhr
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Zitat von ViolentFEAR: Zitat von tori80:
Die Pointe ist, dass sich viele Gläubige unter einem "Dach" versammeln, wo sie garnicht hingehören, weil ihre Ansichten der offiziellen, glaubensdefinierenden Meinung widersprechen.
Wieso gehören sie nicht dahin?
Aus Sicht der betreffenden Organisation? Womöglich. Doch Gottseidank, sind Gedanken nicht einsehbar. Wenn Menschen gern zusammenkommen, und sei es auch nur in einem Gottesdienst, dann spielt zunächst nur DAS eine Rolle.
Aber du hast freilich recht. Nicht jedes Gemeinde/Kirchen/Konfessionsmitglied glaubt an die sleben Dinge.
Eben. Z.B jeder Katholik ist ein Christ, aber nicht jeder Christ ist ein Katholik. Wer seinen Glauben und seine Überzeugungen mit der offiziellen Lehre vergleicht entdeckt oft, dass er eigentlich ein Anhänger einer ganz anderen Glaubensrichtung ist, bzw. gar keiner. Nichtsdestotrotz bezeichnet man sich als gläubig, was entweder auf die Ausgangsreligion bezogen falsch ist bzw. will derjenige sich nicht eingestehen, dass er nur noch einer Illusion hinterher rennt.
Wenn Menschen sich versammeln spielt der Glaube offensichtlich keine große Rolle, da ohnehin die meisten aus völlig anderen Gründen dort sind.
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tori80 - 45
Halbprofi
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Geschrieben am: 09.09.2009 um 21:47 Uhr
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Zitat von Kilka: Zitat von tori80: Zitat von Staudi1982:
Sonntag Morgen, 9 Uhr. Der Pastor steht vor seiner 500 Personen starken Gemeinde und möchte den gottesdienst beginnen. Plötzlich knallt die Tür auf und es kommen 2 maskierte, schwer bewaffnete Mäner rein und ballern in die Luft. Einer der Männer stellt sich vor den Pastor und sagt zur Gemeinde "Jeder der für seinen Gott sterben würde, bleibt jetzt sitzen". Voller Panik rennen die meissten der Leute aus dem Gemeindesaal. Nachdem Ruhe eingekehrt ist und vereinzelt noch Menschen in dem Saal sitzen, nehmen die beiden Männer ihre Masken ab, setzen sich in die erste Reihe und sagen zum Pastor: "Wir haben die Heuchler entfernt, sie können anfangen."
Es ist bezeichnend, dass du die Interpretation eines Fundamentalisten lieferst. Statt blinden Gehorsams könnte man stattdessen auch seinen eigenen Glauben und seine eigenen Standpunkte kritisch hinterfragen und die Konzequenzen daraus ziehen.
Sowas nennt sich nicht blinder Gehorsam. Jeder, der jetzt sitzenbleiben würde, weiß es.
Das blinde Gehorsam war nicht auf Staudis Interpretation bezogen sondern auf die Befolgung von Glaubensinhalten mit denen man selbst garnichts am Hut hat.
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ViolentFEAR - 33
Champion
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Dabei seit 01.2006
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Geschrieben am: 09.09.2009 um 21:48 Uhr
Zuletzt editiert am: 09.09.2009 um 21:48 Uhr
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Zitat von tori80:
Eben. Z.B jeder Katholik ist ein Christ,
.
Aufpassen. ^^
Entweder kommt gleich einer und erzählt dir von der Teufelsbrut des Katholizismus, und dass dies nichts mit dem Christentum gemein hat....oder BeneSausO...aber über den kann man sich eigentlich immer nur freuen. ;)
Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit
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Biebe_666 - 48
Champion
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Dabei seit 05.2005
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Geschrieben am: 09.09.2009 um 21:54 Uhr
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Zitat von tori80:
Die Pointe ist, dass sich viele Gläubige unter einem "Dach" versammeln, wo sie garnicht hingehören, weil ihre Ansichten der offiziellen, glaubensdefinierenden Meinung widersprechen.
Dazu ne kleine Anekdote: Meine Eltern haben mich als KInd in die Kirche geschickt "weil man tut wie 'g Leut"......und genau deswegen gehen viele heute noch: Nur um Ihr Gewissen zu beruhigen - aber nicht das Gewissen vor Ihrem Gott sondern dass Sie auch gesehen werden.
Da kann mir jeder viel erzählen - aber bei nem großen Prozentsatz ist das so.
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tori80 - 45
Halbprofi
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Geschrieben am: 09.09.2009 um 21:58 Uhr
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Zitat von ViolentFEAR: Zitat von tori80:
Eben. Z.B jeder Katholik ist ein Christ,
.
Aufpassen. ^^
Entweder kommt gleich einer und erzählt dir von der Teufelsbrut des Katholizismus, und dass dies nichts mit dem Christentum gemein hat....oder BeneSausO...aber über den kann man sich eigentlich immer nur freuen. ;)
Ja, darauf warte ich auch schon. Aber genau das zeigt doch, dass die verschiedenen Konfessionen sich dogmatisch abgrenzen und jemand, der sich nicht an die offiziellen Glaubensgründsätze seiner Konfession hält, nur noch auf dem Papier dazu gehört - zumindest nach offizieller Meinung, sonst gäbe es ja keine verschiedenen Konfessionen mit eigenen Vorstellungen.
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tori80 - 45
Halbprofi
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Geschrieben am: 09.09.2009 um 22:08 Uhr
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Zitat von Biebe_666: Zitat von tori80:
Die Pointe ist, dass sich viele Gläubige unter einem "Dach" versammeln, wo sie garnicht hingehören, weil ihre Ansichten der offiziellen, glaubensdefinierenden Meinung widersprechen.
Dazu ne kleine Anekdote: Meine Eltern haben mich als KInd in die Kirche geschickt "weil man tut wie 'g Leut"......und genau deswegen gehen viele heute noch: Nur um Ihr Gewissen zu beruhigen - aber nicht das Gewissen vor Ihrem Gott sondern dass Sie auch gesehen werden.
Da kann mir jeder viel erzählen - aber bei nem großen Prozentsatz ist das so.
Eben. Diese Leute glauben garnicht an Gott, unterstützen aber ein System, das sie zu Handlungen zwingt, die sie eigentlich nicht wollen, weil sie sonst (vermeindliche) Konsequenzen zu tragen haben. Die allermeisten sind sich darüber aber nicht im Klaren, weil sie nie wirklich darüber nachgedacht haben.
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ViolentFEAR - 33
Champion
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Geschrieben am: 09.09.2009 um 22:11 Uhr
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Was keine Schuld der jeweiligen Organisation ist, sondern der Gemeinde.
Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit
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Biebe_666 - 48
Champion
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Geschrieben am: 09.09.2009 um 22:13 Uhr
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Zitat von tori80:
Eben. Diese Leute glauben garnicht an Gott, unterstützen aber ein System, das sie zu Handlungen zwingt, die sie eigentlich nicht wollen, weil sie sonst (vermeindliche) Konsequenzen zu tragen haben. Die allermeisten sind sich darüber aber nicht im Klaren, weil sie nie wirklich darüber nachgedacht haben.
Hm, ich will jetzt nicht mal unbedingt behaupten dass (viele) dieser Leute nicht an Gott glauben, ich denke eher das Gegenteil ist der Fall.
Nur die Kirche wird besucht um den anderen den Glauben zu zeigen. Ein guter Christ braucht in meinen Augen diese Zurschaustellung nicht. Ich weiss nicht, kennt Ihr den Film "Stigmata"?
Ist zwar nur ein Film, aber ich denke die MEssage die rüber komtm trfifft es doch recht gut
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tori80 - 45
Halbprofi
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Geschrieben am: 09.09.2009 um 22:25 Uhr
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Zitat von Biebe_666: Zitat von tori80:
Eben. Diese Leute glauben garnicht an Gott, unterstützen aber ein System, das sie zu Handlungen zwingt, die sie eigentlich nicht wollen, weil sie sonst (vermeindliche) Konsequenzen zu tragen haben. Die allermeisten sind sich darüber aber nicht im Klaren, weil sie nie wirklich darüber nachgedacht haben.
Hm, ich will jetzt nicht mal unbedingt behaupten dass (viele) dieser Leute nicht an Gott glauben, ich denke eher das Gegenteil ist der Fall.
Nur die Kirche wird besucht um den anderen den Glauben zu zeigen. Ein guter Christ braucht in meinen Augen diese Zurschaustellung nicht. Ich weiss nicht, kennt Ihr den Film "Stigmata"?
Ist zwar nur ein Film, aber ich denke die MEssage die rüber komtm trfifft es doch recht gut
Denkst du, dass jemand, der für andere Leute in die Kirche geht wirklich tief gläubig ist? Er mag in gewisser Weise gläubig sein, hat aber seine Prioritäten woanders, sonst würde er nicht so argumentieren. Was du gerade schilderst sind eher ankonditionierte gesellschaftliche Zwänge, aber kein Glaube, der aus freiem Willen und bewusster Entscheidung entstand.
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GDawg187 - 32
Profi
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Dabei seit 03.2009
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Geschrieben am: 09.09.2009 um 22:28 Uhr
Zuletzt editiert am: 09.09.2009 um 22:30 Uhr
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Für mich ist Gott eine Erfindung des Menschen, die durch die Angst vor dem Tot kommt!
die 1 für die fam.. die 2 für die gang . !
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Biebe_666 - 48
Champion
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Dabei seit 05.2005
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Geschrieben am: 09.09.2009 um 22:35 Uhr
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Zitat von tori80:
Denkst du, dass jemand, der für andere Leute in die Kirche geht wirklich tief gläubig ist? Er mag in gewisser Weise gläubig sein, hat aber seine Prioritäten woanders, sonst würde er nicht so argumentieren. Was du gerade schilderst sind eher ankonditionierte gesellschaftliche Zwänge, aber kein Glaube, der aus freiem Willen und bewusster Entscheidung entstand.
Stimme ich vollkommen zu (zum zweiten Teil). Zum ersten Teil: Ich hab nie gesagt "tief gläubig". Wobei das ja schon ne INteressante Frage ist: Gehen wir von einem Gott aus, egal welche Religion. Entweder man glaubt dass es ihn gibt oder eben nicht. Etwas wie "tief gläubig" gibt es doch hier gar nicht. entweder Theist, Atheist oder Agnostiker.
Tief gläubig lässt sich doch eigentlch nur durch die Religion bzw. deren Auslebung definieren oder seh ich das falsch?
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