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Forum / Young Life
Gibt es einen Gott?

BeneSausO - 36
Experte
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Geschrieben am: 16.06.2009 um 21:09 Uhr
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Zitat von Iluron: Wobei die Fragestellung für mich recht leicht zu beantworten wäre. Wenn es einer fertigbringt, den anderen zu erschlagen, umsein Leben zu retten, dann hat er in diesem Moment das Recht dazu.
Vermutlich müsste man da noch ein paar ethische Stolperfallen einbauen, um es für mich interessanter zu machen.^^
Ok.
Nehmen wir einmal an du wirst angegriffen, wehrst dich, tötest den Angreifer und erfährst später, dass die Ehefrau des Angreifers daraufhin in Rage die eigenen Kinder und sich selbst tötet.
Würdest du die Frau als "böse" bezeichnen?
Und was wäre, wenn du es gewusst hättest? Hättest du dich töten lassen oder hättest du dich trotzdem gewehrt?
Ich weiß, ein konstruierter Fall aber was besseres is mir grad nich eingefallen. ^^
Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.
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Barbarossa80 - 45
Profi
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Dabei seit 03.2009
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Geschrieben am: 16.06.2009 um 21:24 Uhr
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Zitat von BeneSausO: Zitat von Iluron: Wobei die Fragestellung für mich recht leicht zu beantworten wäre. Wenn es einer fertigbringt, den anderen zu erschlagen, umsein Leben zu retten, dann hat er in diesem Moment das Recht dazu.
Vermutlich müsste man da noch ein paar ethische Stolperfallen einbauen, um es für mich interessanter zu machen.^^
Ok.
Nehmen wir einmal an du wirst angegriffen, wehrst dich, tötest den Angreifer und erfährst später, dass die Ehefrau des Angreifers daraufhin in Rage die eigenen Kinder und sich selbst tötet.
Würdest du die Frau als "böse" bezeichnen?
Und was wäre, wenn du es gewusst hättest? Hättest du dich töten lassen oder hättest du dich trotzdem gewehrt?
Ich weiß, ein konstruierter Fall aber was besseres is mir grad nich eingefallen. ^^
Sofern deiner Meinung nach Affekt keine Entschuldigung ist, dann ist die Frau tatsächlich als Böse zu bezeichnen, zumal sie keine Notsituation (wie du beim Kampf um das Brett) hatte, die das Töten der Kinder erzwang.
Insofern wäre es auch logisch, den Ehemann trotzdem zu töten, denn die daraus resultierenden Folgen sind unerzwungen, weil es keine Gewissheit geben kann, dass die Frau die Kinder tötet.
Deine Frage zielt wohl darauf, ob das eigene Leben aufgegeben werden muss, wenn man es nicht mehr 1:1 mit dem des anderen Ertrinkenden verrechnen kann, weil es eine Kausalkette mit mehr Toten hervorruft.
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Sundown73 - 53
Experte
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Dabei seit 01.2006
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Geschrieben am: 16.06.2009 um 21:50 Uhr
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Mir ist da ein Zitat von Epikur (341 v. Chr. - 270 v. Chr.) in die Hände gekommen was ich recht treffend finde.
"Mach dir deine eigenen Götter und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken."
Ein weiser Mann also, lange bevor Christentum und Islam entstanden.
Und Voltaire sagte "Gott ist ein Komödiant, der vor einem Publikum spielt, das zu ängstlich zum Lachen ist."
Es gibt also in jeder Epoche genügend Köpfe die die Existenz von Gottheiten anzweifeln.
GNU/Linux - Amarok - http://last.fm/user/sundown73
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Buumann - 31
Champion
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Geschrieben am: 16.06.2009 um 21:51 Uhr
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Zitat von Barbarossa80: Zitat von BeneSausO: Zitat von Iluron: Wobei die Fragestellung für mich recht leicht zu beantworten wäre. Wenn es einer fertigbringt, den anderen zu erschlagen, umsein Leben zu retten, dann hat er in diesem Moment das Recht dazu.
Vermutlich müsste man da noch ein paar ethische Stolperfallen einbauen, um es für mich interessanter zu machen.^^
Ok.
Nehmen wir einmal an du wirst angegriffen, wehrst dich, tötest den Angreifer und erfährst später, dass die Ehefrau des Angreifers daraufhin in Rage die eigenen Kinder und sich selbst tötet.
Würdest du die Frau als "böse" bezeichnen?
Und was wäre, wenn du es gewusst hättest? Hättest du dich töten lassen oder hättest du dich trotzdem gewehrt?
Ich weiß, ein konstruierter Fall aber was besseres is mir grad nich eingefallen. ^^
Sofern deiner Meinung nach Affekt keine Entschuldigung ist, dann ist die Frau tatsächlich als Böse zu bezeichnen, zumal sie keine Notsituation (wie du beim Kampf um das Brett) hatte, die das Töten der Kinder erzwang.
Insofern wäre es auch logisch, den Ehemann trotzdem zu töten, denn die daraus resultierenden Folgen sind unerzwungen, weil es keine Gewissheit geben kann, dass die Frau die Kinder tötet.
Deine Frage zielt wohl darauf, ob das eigene Leben aufgegeben werden muss, wenn man es nicht mehr 1:1 mit dem des anderen Ertrinkenden verrechnen kann, weil es eine Kausalkette mit mehr Toten hervorruft.
1 ich würd ihn schon umbringen wen ich nicht irg abhauen kann oder so
2 die fraus ist böse, den die sie hat die kinder grundlos umgebracht
3 selbst wn ichs gewust hätte ich ihn erschlagen
doch danach vil das jugendamt auf diefrau gehetzt oder so änlich
den wen sie so traurig ist das sie sich und die kinder umbringen könnte dan bekomt sie auch probleme mit dem jugendamt wen sie darauf aufmerksam werden.
Sehet und stauned!
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Kilka - 11
Champion
(offline)
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Geschrieben am: 16.06.2009 um 21:56 Uhr
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Zitat von Sundown73:
Es gibt also in jeder Epoche genügend Köpfe die die Existenz von Gottheiten anzweifeln.
Das sagt aber nichts über seine Existenz aus.
Ich mach Ragü aus dir!
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Kluegoe - 35
Halbprofi
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Geschrieben am: 16.06.2009 um 22:05 Uhr
Zuletzt editiert am: 16.06.2009 um 22:06 Uhr
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Zitat von Sundown73:
Und Voltaire sagte "Gott ist ein Komödiant, der vor einem Publikum spielt, das zu ängstlich zum Lachen ist."
Es gibt also in jeder Epoche genügend Köpfe die die Existenz von Gottheiten anzweifeln.
Jo. Voltaire zweifelte aber nie an einem Gott. Das Christentum war ihm zuwider, er aber liebte seinen Gott, und führte sogar "Gottesbeweise" an.
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Wiewaldo - 42
Halbprofi
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Geschrieben am: 16.06.2009 um 22:20 Uhr
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Zitat von Kluegoe: Zitat von Sundown73:
Und Voltaire sagte "Gott ist ein Komödiant, der vor einem Publikum spielt, das zu ängstlich zum Lachen ist."
Es gibt also in jeder Epoche genügend Köpfe die die Existenz von Gottheiten anzweifeln.
Jo. Voltaire zweifelte aber nie an einem Gott. Das Christentum war ihm zuwider, er aber liebte seinen Gott, und führte sogar "Gottesbeweise" an.
seinen eigenen Gott zu machen, hat aber nichts mit dem einen Gott zu tun der unser Schöpfer ist
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ViolentFEAR - 33
Champion
(offline)
Dabei seit 01.2006
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Geschrieben am: 16.06.2009 um 22:25 Uhr
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Zitat von Iluron: Wobei die Fragestellung für mich recht leicht zu beantworten wäre. Wenn es einer fertigbringt, den anderen zu erschlagen, umsein Leben zu retten, dann hat er in diesem Moment das Recht dazu.
Ich brauche eine Niere. FInde einen passenden Spender. Doof, der hat nur noch eine Niere. Ich bin stärker als er, erschlag ihn, und mir wird das Organ eingesetzt. Ich überlebe.
(Un)Recht des Stärkeren. Wo ist der moralische Anker (zugegeben, in dieser Situation ist ein Anker wohl wirklich unpassend)? Wieso sollte der Schutz des eigenen Lebens pauschal moralisch einwandfrei sein?
Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit
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Kluegoe - 35
Halbprofi
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Geschrieben am: 16.06.2009 um 22:28 Uhr
Zuletzt editiert am: 16.06.2009 um 22:30 Uhr
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Zitat von Wiewaldo: Zitat von Kluegoe: Zitat von Sundown73:
Und Voltaire sagte "Gott ist ein Komödiant, der vor einem Publikum spielt, das zu ängstlich zum Lachen ist."
Es gibt also in jeder Epoche genügend Köpfe die die Existenz von Gottheiten anzweifeln.
Jo. Voltaire zweifelte aber nie an einem Gott. Das Christentum war ihm zuwider, er aber liebte seinen Gott, und führte sogar "Gottesbeweise" an.
seinen eigenen Gott zu machen, hat aber nichts mit dem einen Gott zu tun der unser Schöpfer ist
Na und?
Hier wurde Voltaire als jemand dargesellt der Zweifel an einer Gottesgestalt gehabt hat. Er glaubte aber an einen Gott. Das hat mit dem Christentum und "deinem Schöpfer" nichts zu tun. Es war nur eine Ergänzung.
Edit. Es muss heißen: "Zweifel an der Existenz einer Gottesgestalt".
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maxpower89 - 37
Profi
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Dabei seit 12.2006
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Geschrieben am: 16.06.2009 um 22:32 Uhr
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Zitat von Iluron: Zitat von Don_Harry: Zitat von Kilka:
Ist eine Seele bei der Geburt gut oder schlecht?
ich denke neutral
Hm, und was ist mit der Erbsünde?
Eine grundsätzliche Frage wurde noch gar nicht beantwortet: Was ist "gut" und was ist "schlecht"? Wer legt das fest? Sind das nicht höchst subjektiv behaftete und damit in gewisser Weise rein individuelle Dinge? Es kann folglich kein allgemeingültiges "gut" oder "schlecht" geben, weil die Begriffe rein anthropologischen Ursprungs sind und somit nicht eindeutig definiert. Eine Zahl ist definiert, weil es eben Dinge gibt, die in bestimmten Mengen vorkommen. In gewisser Weise ist das auch eine menschliche Definition, jedoch ist sie gestützt auf natürliche Vorkommnisse, die jeder in gleicher Weise nachvollziehen kann. Prinzipiell gilt es, seinen Weg zu erkunden, bevor man ihn weitergeht. Das heißt, dass jemand, der etwas nicht definieren kann, auch nicht unbedingt geistige "Jonglatur", um mal einen undefinierten Neologismus der Ironie halber zu verwenden, damit betreiben sollte.
Die Stelzen der Subjektivität versinken im Sumpf der Logik, die sie unbrauchbar macht.
Hart aber unfair!
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Kilka - 11
Champion
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Geschrieben am: 16.06.2009 um 22:36 Uhr
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Zitat von -TeDdY_92-: Zitat von Kilka: Zitat von -TeDdY_92-:
Sie berufen sich auf die Existenz eines Himmels. Aber wie kann ich mir als Christ sicher sein? Auf meine Gebete habe ich keine Antwort erhalten. Wieso nicht?
Als Christ glaubt man das, sonst passt die Bezeichnung Christ nicht ganz, würde ich sagen. MAnchmal sehen die Antworten anders aus, als wir erwarten und übersehen sie, wiel wir auf etwas größeres, nicht sehr naheliegendes und außergewöhnliches warten.
Und manchmal braucht man Geduld.
Wie du dir Sicher sein kannst? Nur druch den Glauben.
Muss ich als Christ an alles glauben? Mein Religionslehrer selbst macht das nicht. Was ist falsch daran ein "eindeutiges" Zeichen zu verlangen? Sonst könnte ich auf Zufall oder Einbildung verweisen.
Ich übersehe nur etwas, wenn es natürlich ist. Und dann ist es nichts besonderes und es fällt nicht auf. Wieso kommt Gott dann nicht der Bitte nach mir ein Zeichen zu schicken, dass ich auch verstehe? Geduld, wie lange soll ich warten? Jahre, bis zum Tod? Und am Ende gab es das alles nicht?
Wie rechtfertigen sie ihren Glauben? Ich brauche doch was stichhaltiges um an irgendetwas festzuhalten.
Überleg mal: Was ist ein Christ überhaupt? Was ist ausschlaggebend dafür, dass man sich Christ nennt?
Der Name verrät es ja schon fast:
Man Glaubt nicht nur an einen Gott, sondern auch an Jesus Christus und den Heiligen Geist. Und da wir letzteren zwei wahrscheinlich nur von der Bibel kennen, könnte man auch sagen, das man als Christ an die Wahrheit der Bibel glaubt.. oder sollte, zumindest im Groben.
Und davon, was ein Relilehrer glaubt sollte man sich nicht unbedingt beeinflussen lassen.
Kennst du das christliche Glaubensbekenntnis nach Martin Luther? Ich denke, das fasst das wichtigste gut zusammen. Jedoch solte jeder Glaube individuell sein und nicht so, wie es jemand anders vorschreibt. Etwas zu glauben, nur weil z.B. die Kirche sagt, was man glauben soll, ohne sich darüber Gedanken gemacht zu haben ist in meinen Augen nicht sehr gut.
Das mit den Zeichen ist keine leichte Sache. Klar, man kann sich die "Zeichen" einbilden und alles mögliche als Zeichen oder Antwort sehen. Aber wenn das Gebet ernst gemeint und der Glauben daran, dass eine Antwort kommt, da war, bekommt man bestimmt eine Antwort, die man auch versteht und nicht missverstehen kann, denke ich. Jedoch kann es sein, das du deine Antwort später bekommst.. oder die Antwort schweigen ist. Und manchmal hilft einfach nur der Glaube. Bis zum Tod musste, soweit ich weiß, bis jetzt keiner auf eine Antwort warten.. außer auf die Frage, was genau mit uns nach dem Tod passiert
Wie ich meinen Glauben begründe?
Nun, er hat mir bis jetzt nur Gutes gebracht und ich kann nicht glauben, das die Strings (Laut einer Theorie die kleinsten Teilchen, die es gibt) einfach da waren bzw aus dem Nichts entstanden sind, dass sie durch Zufall verschieden schwingen und aus dem Nichts die Energie dazu haben. Und das Raum einfach so entsteht, aus dem Nichts und außemrum ist gar nichts.
Außerdem finde ich persönlich den christlichen Glauben gar nicht so unlogisch, zumindest logischer als andere.
Ich mach Ragü aus dir!
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BeneSausO - 36
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Dabei seit 06.2005
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Geschrieben am: 16.06.2009 um 22:37 Uhr
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Zitat von maxpower89:
Eine grundsätzliche Frage wurde noch gar nicht beantwortet: Was ist "gut" und was ist "schlecht"? Wer legt das fest? Sind das nicht höchst subjektiv behaftete und damit in gewisser Weise rein individuelle Dinge?
Ich zitier mich ja äußerst ungern selbst, aber die Frage wurde in der Tat schon geklärt:
Zitat von BeneSausO:
Kein Mensch ist von Natur aus "gut" oder "böse".
Erst durch seine individuelle Entwicklung, seine Einflüsse, Erziehung, Bildung, etc. und vor allem durch die Gesellschaft werden diese Begriffe geprägt.
Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.
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Kluegoe - 35
Halbprofi
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Geschrieben am: 16.06.2009 um 22:46 Uhr
Zuletzt editiert am: 16.06.2009 um 22:48 Uhr
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Zitat von maxpower89:
Die Stelzen der Subjektivität versinken im Sumpf der Logik, die sie unbrauchbar macht.
Nebenbei: Wieso sollte man logisch vorgehen? Wer erhob "Logik" zum "guten" Mittel?
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BeneSausO - 36
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Dabei seit 06.2005
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Geschrieben am: 16.06.2009 um 22:48 Uhr
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Zitat von Kluegoe: Zitat von maxpower89:
Die Stelzen der Subjektivität versinken im Sumpf der Logik, die sie unbrauchbar macht.
Nebenbei: Wieso sollte man logisch vorgehen? Wer erhebte "Logik" zum "guten" Mittel?
Gut und Böse sind immer noch subjektiv.
Logik ist völlig wertneutral. Das ist wie Mathematik. Addition bleibt Addition egal ob man humanitäre Hilfsgüter addiert oder Todesopfer.
Logik ist immer überall anwendbar, unabhängig von der Bedeutung der Wirkung.
Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.
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-TeDdY_92- - 33
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Geschrieben am: 16.06.2009 um 22:50 Uhr
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Zitat von Kilka: Zitat von -TeDdY_92-: Zitat von Kilka:
Als Christ glaubt man das, sonst passt die Bezeichnung Christ nicht ganz, würde ich sagen. MAnchmal sehen die Antworten anders aus, als wir erwarten und übersehen sie, wiel wir auf etwas größeres, nicht sehr naheliegendes und außergewöhnliches warten.
Und manchmal braucht man Geduld.
Wie du dir Sicher sein kannst? Nur druch den Glauben.
Muss ich als Christ an alles glauben? Mein Religionslehrer selbst macht das nicht. Was ist falsch daran ein "eindeutiges" Zeichen zu verlangen? Sonst könnte ich auf Zufall oder Einbildung verweisen.
Ich übersehe nur etwas, wenn es natürlich ist. Und dann ist es nichts besonderes und es fällt nicht auf. Wieso kommt Gott dann nicht der Bitte nach mir ein Zeichen zu schicken, dass ich auch verstehe? Geduld, wie lange soll ich warten? Jahre, bis zum Tod? Und am Ende gab es das alles nicht?
Wie rechtfertigen sie ihren Glauben? Ich brauche doch was stichhaltiges um an irgendetwas festzuhalten.
Überleg mal: Was ist ein Christ überhaupt? Was ist ausschlaggebend dafür, dass man sich Christ nennt?
Der Name verrät es ja schon fast:
Man Glaubt nicht nur an einen Gott, sondern auch an Jesus Christus und den Heiligen Geist. Und da wir letzteren zwei wahrscheinlich nur von der Bibel kennen, könnte man auch sagen, das man als Christ an die Wahrheit der Bibel glaubt.. oder sollte, zumindest im Groben.
Und davon, was ein Relilehrer glaubt sollte man sich nicht unbedingt beeinflussen lassen.
Kennst du das christliche Glaubensbekenntnis nach Martin Luther? Ich denke, das fasst das wichtigste gut zusammen. Jedoch solte jeder Glaube individuell sein und nicht so, wie es jemand anders vorschreibt. Etwas zu glauben, nur weil z.B. die Kirche sagt, was man glauben soll, ohne sich darüber Gedanken gemacht zu haben ist in meinen Augen nicht sehr gut.
Das mit den Zeichen ist keine leichte Sache. Klar, man kann sich die "Zeichen" einbilden und alles mögliche als Zeichen oder Antwort sehen. Aber wenn das Gebet ernst gemeint und der Glauben daran, dass eine Antwort kommt, da war, bekommt man bestimmt eine Antwort, die man auch versteht und nicht missverstehen kann, denke ich. Jedoch kann es sein, das du deine Antwort später bekommst.. oder die Antwort schweigen ist. Und manchmal hilft einfach nur der Glaube. Bis zum Tod musste, soweit ich weiß, bis jetzt keiner auf eine Antwort warten.. außer auf die Frage, was genau mit uns nach dem Tod passiert 
Wie ich meinen Glauben begründe?
Nun, er hat mir bis jetzt nur Gutes gebracht und ich kann nicht glauben, das die Strings (Laut einer Theorie die kleinsten Teilchen, die es gibt) einfach da waren bzw aus dem Nichts entstanden sind, dass sie durch Zufall verschieden schwingen und aus dem Nichts die Energie dazu haben. Und das Raum einfach so entsteht, aus dem Nichts und außemrum ist gar nichts.
Außerdem finde ich persönlich den christlichen Glauben gar nicht so unlogisch, zumindest logischer als andere.
Hm, dann werde ich deine Theorie bezüglich des Glaubens probieren. Und es dann hoffentlich auch verstehen. Aber wenn die Antwort Schweigen ist, was bringt mir das dann? Dann kann ich die Antwort auch nicht für mein weiteres Leben als Christ nutzen.
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