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Gibt es einen Gott?

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7seals
Champion (offline)

Dabei seit 08.2008
4582 Beiträge
Geschrieben am: 27.05.2009 um 16:37 Uhr
Zuletzt editiert am: 27.05.2009 um 16:43 Uhr

Zitat von stoin:

Ich glaube an die Evolutionstheorie ... aber irgend eine "Höhere Macht" muss es doch geben!
Ich mein, was war vor dem Urknall; was war vor der Zeit; ...
Irgendetwas muss doch vor allem Anderen da gewesen sein.
Ich würde diese Macht vielleicht nicht als Gott bezeichnen, aber im Prinzip ist es das ja.

Und du merkst gar nicht, dass du dir widersprichst?
Wenn du an die Evolutionstheorie Darwins glaubst, kannst du nicht eine "höhere" Macht ins Spiel bringen.
Und mit dem Urknall kennst du dich auch nicht sonderlich gut aus.
---> Urknall - Wikipedia
---> Evolutionstheorie - Wikipedia
Hier kannst du alles nachlesen.;-)
stoin - 31
Profi (offline)

Dabei seit 05.2007
508 Beiträge
Geschrieben am: 27.05.2009 um 16:40 Uhr
Zuletzt editiert am: 27.05.2009 um 16:41 Uhr

Zitat von 7seals:

Zitat von stoin:

Ich glaube an die Evolutionstheorie ... aber irgend eine "Höhere Macht" muss es doch geben!
Ich mein, was war vor dem Urknall; was war vor der Zeit; ...
Irgendetwas muss doch vor allem Anderen da gewesen sein.
Ich würde diese Macht vielleicht nicht als Gott bezeichnen, aber im Prinzip ist es das ja.

Und du merkst gar nicht, dass du dir widersprichst?
Wenn du an die Evolutionstheorie Darwins glaubst, kannst du nicht eine "höhere" Macht ins Spiel bringen.
Und mit dem Urknall kennst du dich auch nicht sondelich gut aus.
---> Urknall - Wikipedia
---> Evolutionstheorie - Wikipedia
Hier kannst du alles nachlesen.;-)


Sry, dann hab ich da was falsch verstanden :-)
-TeDdY_92- - 33
Experte (offline)

Dabei seit 03.2009
1471 Beiträge

Geschrieben am: 27.05.2009 um 16:45 Uhr

Zitat von 7seals:

Zitat von stoin:

Ich glaube an die Evolutionstheorie ... aber irgend eine "Höhere Macht" muss es doch geben!
Ich mein, was war vor dem Urknall; was war vor der Zeit; ...
Irgendetwas muss doch vor allem Anderen da gewesen sein.
Ich würde diese Macht vielleicht nicht als Gott bezeichnen, aber im Prinzip ist es das ja.

Und du merkst gar nicht, dass du dir widersprichst?
Wenn du an die Evolutionstheorie Darwins glaubst, kannst du nicht eine "höhere" Macht ins Spiel bringen.
Und mit dem Urknall kennst du dich auch nicht sonderlich gut aus.
---> Urknall - Wikipedia
---> Evolutionstheorie - Wikipedia
Hier kannst du alles nachlesen.;-)


:daumenhoch:
Gut, dass du das übernommen hast.
stoin - 31
Profi (offline)

Dabei seit 05.2007
508 Beiträge
Geschrieben am: 27.05.2009 um 17:01 Uhr

Kann sich jemand von euch erklären, warum es noch Juden gibt? - Juden worden immer wieder verfolgt, waren schon immer eine Minderheit, haben noch nie Missioniert und das Judentum ist eine der ältesten Religionen. Und trotzdem haben immer noch Leute diese Religion - wie ist das möglich?
Was stärkt diese Leute zu glauben? An was liegt das?
BeneSausO - 36
Experte (offline)

Dabei seit 06.2005
1702 Beiträge

Geschrieben am: 27.05.2009 um 17:16 Uhr

Zitat von stoin:

Kann sich jemand von euch erklären, warum es noch Juden gibt? - Juden worden immer wieder verfolgt, waren schon immer eine Minderheit, haben noch nie Missioniert und das Judentum ist eine der ältesten Religionen. Und trotzdem haben immer noch Leute diese Religion - wie ist das möglich?
Was stärkt diese Leute zu glauben? An was liegt das?


Sorry, aber das is mal so überhaupt gar nicht Thema in diesem Thread.

Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.

666SlipKnoT - 34
Profi (offline)

Dabei seit 04.2008
626 Beiträge

Geschrieben am: 27.05.2009 um 19:06 Uhr

Zitat von stoin:

Kann sich jemand von euch erklären, warum es noch Juden gibt? - Juden worden immer wieder verfolgt, waren schon immer eine Minderheit, haben noch nie Missioniert und das Judentum ist eine der ältesten Religionen. Und trotzdem haben immer noch Leute diese Religion - wie ist das möglich?
Was stärkt diese Leute zu glauben? An was liegt das?

wie kommst du jetzt auf juden?

Inquisition, Hexenhammer, Scheiterhaufen...Wir wissen, was Frauen wünschen. Ihre Kirche

-TeDdY_92- - 33
Experte (offline)

Dabei seit 03.2009
1471 Beiträge

Geschrieben am: 27.05.2009 um 19:31 Uhr
Zuletzt editiert am: 27.05.2009 um 19:33 Uhr

Zitat von stoin:

Kann sich jemand von euch erklären, warum es noch Juden gibt? - Juden worden immer wieder verfolgt, waren schon immer eine Minderheit, haben noch nie Missioniert und das Judentum ist eine der ältesten Religionen. Und trotzdem haben immer noch Leute diese Religion - wie ist das möglich?
Was stärkt diese Leute zu glauben? An was liegt das?


Wie kommst du jetzt darauf?
edit: Kann man auch falsch verstehen.
Wiewaldo - 42
Halbprofi (offline)

Dabei seit 03.2009
271 Beiträge
Geschrieben am: 27.05.2009 um 19:46 Uhr

http://www.wahrheiten.org/blog/author/toni/

Welche prophetischen Vorhersagen der Bibel sind bereits eingetroffen? Teil 1

Für Denjenigen, der sich ernsthaft dazu entschlossen hat, die Glaubwürdigkeit der biblischen Prophetie selbst zu überprüfen, für den kann letztendlich nur diese eine Möglichkeit bleiben:

Die vielen erfüllten Vorhersagen der Bibel sind staunend anzuerkennen.

Doch hierbei muss noch mal klar betont werden, dass man sich seine eigene Meinung bilden muss und dies funktioniert nur durch das eigene Studium.


Man sollte sich nicht der Meinung von anderen voreilig anschließen, weil der/diejenige vielleicht promoviert hat zu diesem Thema oder sonst eine höhere Bildungsstufe sein Eigen nennt. Es gibt X Bücher und Berichte, die gegen die Bibel argumentieren, doch es ist schwierig, die Beweggründe des jeweiligen Autors zu durchschauen.

Jeder kann, wenn er will, die Bibel leicht in ein schlechtes Licht rücken, indem z.B. Verse oder Teile aus dem Kontext gerissen werden. Wenn man aber an die Bibel als Gesamtes mit einer gewissen Geduld und ohne Vorurteile heran geht, wird man die ganze Wahrheit vom Anfang bis zum Ende selbst entdecken können! Ja, es kann sogar große Freude bereiten, wenn man durch seine eigenen Forschungsarbeiten feststellt, wie wunderbar die Prophezeiungen des Jahrtausende-Bestsellers mit der Geschichte übereinstimmen!

Meinungsmacher wie die Mainstream-Medien, die Lehren der Schulen und Universitäten diesbezüglich sollte man hierbei sowieso komplett außer Acht lassen. Denn durch die neuzeitlichen wissenschaftlichen „Beweise“ herrscht die Meinung vor, dass die Bibel in die Ecke der Märchen und Sagen zu stellen ist. Es ist allgemein kaum bekannt, dass die Bibel viele hunderte Voraussagen gemacht hat, die alle eingetroffen sind.

Dies lässt sich anhand der Geschichtsschreibung und der Archäologie aber klar beweisen! Die biblische Prophetie hat sich im Gegensatz zu Nostradamus & Co bisher nicht ein einziges Mal geirrt, daher ist fest davon auszugehen, dass auch der kleine Rest, der sich noch nicht erfüllt hat, bald eintreffen wird!

In diesem und den nächsten zwei Artikeln soll es aber zunächst um die bereits erfüllte Prophetie gehen. Zuallererst soll anhand der Geschichtsschreibung außerbiblisch veranschaulicht werden, dass die zentrale Figur der Bibel, Jesus Christus, tatsächlich existiert hat. Hervorstechend ist hierbei sicherlich erst einmal, dass die gesamte Menschheitsgeschichte in „vor Christus“ und „nach Christus“ eingeteilt wurde, was bis zum heutigen Tag Gültigkeit hat.

Es gab also vor über 2000 Jahren ein bedeutendes Ereignis, das so groß gewesen sein muss, dass man die komplette Zeitrechnung danach ausrichtete! Auch mehrere bedeutende Geschichtsschreiber erwähnten Jesus in ihren Schriften, wie der römische Geschichtsschreiber Tacitus, der um das Jahr 115 n. Chr. schrieb:

„Christus wurde durch Pontius Pilatus, den Prokurator von Judäa, in der Regierungszeit von Tiberius als Verbrecher zum Tode verurteilt“.

Oder der ebenfalls römische Geschichtsschreiber Sueton, der in seinem Bericht über den Kaiser von Klaudius (Kaiser von 41 – 54 n. Chr.) über einen „Chrestus“ berichtete. Und im jüdischen Talmud heißt es:

„Am Freitag und Vorabend des Passah hängte man Jesus (Yeshu von Nazareth)…“

Wichtig sind in diesem Zusammenhang auch die Prophezeiungen des Alten Testaments bezüglich Jesus Christus, die sich im Neuen Testament erfüllt haben. Kritiker behaupteten zwar immer wieder, dass das Alte Testament (oder Teile davon) im Nachhinein geschrieben wurden, da sie nicht glauben konnten, dass die Bibel in die Zukunft sehen kann.

Diese Kritiker verstummten aber so nach und nach, als durch die Archäologie anhand vieler Ausgrabungen die Zeitspanne der Entstehung des Alten Testaments klar bestätigt wurde. Die Funde und Entdeckungen, die um 1843 mit dem Franzosen Paul-Emile Botta in Mesopotamien begannen, brachten eine Wende in die Betrachtung der Bibel. Ereignisse, von denen viele bisher als „fromme Geschichten“ galten, nahmen mit einem Mal historische Gestalt an.

Maßgeblich dazu beigetragen hat auch der Engländer Henry Layard, der ebenso wie Botta in Mesopotamien grub und die Stadt Ninive entdeckte, welche vorher nur aus dem Alten Testament bekannt war. Die Existenz dieser Stadt, die 612 v. Chr. völlig zerstört wurde, wurde vor ihrer Entdeckung nicht nur von Voltaire als Märchen belächelt. Doch Teile von Ninive kamen um 1850 ans Tageslicht.

Die Hauptstadt der Assyrer war unter zwei Ruinenhügeln begraben und unter einem der Hügel fand Layard u. a. die Paläste Sanheribs und Assurbanipals und eine Bibliothek die aus 20.000 nummerierten Tontafeln besteht. Einige der Tafeln beinhalten z.B. den babylonischen Bericht der Sintflut. Dieser weist so viele Übereinstimmungen mit der Bibel auf, dass heute niemand mehr die Existenz der Sintflut ernsthaft anzweifeln kann.

Als 1798 Napoleon in Ägypten einmarschierte, fanden bald darauf seine Leute den berühmten Rosetta-Stein, wessen Inschriften in Hieroglyphisch, Demotisch und Griechisch verfasst wurden. Der Fund ermöglichte 1822 dem Franzosen J. F. Champollion, die Entzifferung der schwierigen Hieroglyphenschrift. Seitdem liegt die alte Welt Ägyptens offen vor uns und es konnten viele biblische Zusammenhänge bewiesen werden.

Einer der aufsehenerregendsten Funde wurde 1947 von Beduinen am Toten Meer gemacht. In den Höhlen von Qumran entdeckten sie alte hebräische Bibelhandschriften aus der vorchristlichen Zeit. Diese Texte bezeugten eindrücklich die gewissenhafte und detailgetreue Überlieferung der Texte des Alten Testaments!

Oft stimmten die Forschungsergebnisse bis in alle Einzelheiten mit den biblischen Berichten überein. Der atheistische Publizist Werner Keller etwa, musste nach den aufwändigen Ausarbeitungen von hunderten von Fundstücken anerkennen:

„Und die Bibel hat doch recht!“

Es hatte sich herausgestellt, dass die verschiedenen Bibelschreiber die damaligen Ereignisse historisch und geografisch korrekt und mit geradezu verblüffender Genauigkeit aufgezeichnet hatten.

Zudem sei hier noch auf die Septuaginta verwiesen, eine Übersetzung des Alten Testaments vom Hebräischen ins Griechische. Diese wurde ca. 285-246 v. Chr während der Regierungszeit des Ägyptischen Königs Ptolemäus Philadelphus II begonnen und wahrscheinlich auch zu Ende geführt. Auch wenn manche Forscher glauben, diese Übersetzung wäre erst 150 Jahre vor Christus abgeschlossen worden, so besteht doch noch eine erhebliche Zeitspanne zwischen Prophezeiung und Erfüllung.

Nun aber zurück zu den Vorhersagen des Alten Testaments in Bezug auf Jesus Christus. Sein Leben und Sterben wurde oft bis ins kleinste Detail schon Jahrhunderte früher vorhergesagt. Über 300 Vorhersagen gibt es davon im Alten Testament. Hier einige sehr prägnante Prophezeiungen zu Jesus von Nazareth:

Jesus wurde in Bethlehem geboren, was im Alten Testament in Micha 5,1 vorhergesagt wurde:

„Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.“

Die Erfüllung kann man in Matthäus 2,1 nachlesen:

„Als aber Jesus zu Bethlehem in Judäa geboren war…“

Sogar der Einzug in Jerusalem auf einem Esel wird vorhergesagt:

„Frohlocke sehr, du Tochter Zion; jauchze du Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir; ein Gerechter und ein Retter ist er, demütig und reitend auf einem Esel, und zwar auf einem Füllen, einem Jungen der Eselin.“ (Sacharja 9,9).

Die Erfüllung im Neuen Testament bei Lukas 19,35:

„Und sie brachten’s zu Jesus und warfen ihre Kleider auf das Füllen und setzten Jesus darauf.“

Im Psalm 41,10 wurde der Verrat durch Judas vorhergesagt:

„Auch mein Freund, dem ich vertraute, der mein Brot aß, tritt mich mit Füßen.“

Die Erfüllung in Matthäus 10,4:

„Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn verriet.“

Der Kreuzestod von Jesus wird im 22. Psalm bis ins Detail beschrieben, obwohl diese Hinrichtungsart zur Zeit der Prophezeiung in Israel noch unbekannt war. Psalm 22,17:

„…sie haben meine Hände und Füße durchgraben.“

Die Erfüllung dazu in Lukas 23,33:

„Und als sie kamen an die Stätte, die da heißt Schädelstätte, kreuzigten sie ihn dort und die Übeltäter mit ihm, einen zur Rechten und einen zur Linken.“

Psalm 22,19:

„Sie teilen meine Kleider unter sich und teilen das Los über mein Gewand“.

Die Erfüllung dieses Details findet man unter Johannes 19, 23-24:

„Als aber die Soldaten Jesus gekreuzigt hatten, nahmen sie seine Kleider und machten vier Teile, für jeden Soldaten einen Teil, dazu auch das Gewand. Das war aber ungenäht, von oben an gewebt in einem Stück. Da sprachen sie untereinander: Lasst uns das nicht zerteilen, sondern darum losen, wem es gehören soll.“

Psalm 69,22:

„Sie geben mir Galle zu essen und Essig zu trinken für meinen Durst.“

Erfüllung in Matthäus 27,34:

„…gaben sie ihm Wein zu trinken mit Galle vermischt; und als er’s schmeckte, wollte er nicht trinken.“

Es war so üblich, dass man den Gekreuzigten anschließend noch die Beine brach, um ganz sicher zu gehen, dass evtl. Überlebende nicht fliehen konnten. Für Jesus aber wurde vorhergesagt, dass dies bei ihm nicht geschehen soll. Psalm 34, 21:

„Er bewahrt ihm alle seine Gebeine, dass nicht eines zerbrochen wird.“

Die Erfüllung in Johannes 19,33:

„Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht.“

Es gibt einige Kritiker, die meinen, dass diese Prophezeiungen von Jesus durch Zufall erfüllt wurden. Doch es ist errechnet worden, dass die Wahrscheinlichkeit, dass auch nur acht der rund 300 Prophezeiungen durch Zufall geschehen sind, bei einhunderttausend Millionen mal eine Million liegt.

Im nächsten Artikel geht es um Zeitberechnungen, der “Mathematik Gottes”.




Welche prophetischen Vorhersagen der Bibel sind bereits eingetroffen? Teil 2

Den Verlauf der Weltgeschichte können wir in den Geschichtsbüchern nachlesen, doch in der Bibel stand es teilweise tausende Jahre früher.

Die Bibel ermöglicht das, was kein anderes Werk auch nur ansatzweise schafft: Sie gibt einen Überblick über den Verlauf der Menschheitsgeschichte vom Anfang bis zum Ende.

Somit steht nicht nur geschrieben was geschah, sondern genauso, was noch kommen wird.



Der Wissenschaftler und Erfinder Thomas Edison sagte einmal:

„Ich lese die Zeitung, um zu sehen, wie mein Gott Geschichte macht.“

Die Erfüllungen der vielen prophetischen Vorhersagen aus der Vergangenheit sollen uns Sicherheit geben, dass sich auch der Rest in der Zukunft erfüllen wird:

„Und so besitzen wir das prophetische Wort umso fester, und ihr tut gut, darauf zu achten als auf eine Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet…“ 2. Petrus 1,19

Die Wahrheit der Bibel ist sehr wohl beweisbar, wenn man sich beim Studium aufrichtig und unvoreingenommen diesem Werk aller Werke hingibt. Ein interessanter Aspekt hierbei ist die „Mathematik Gottes“ mit seinen Zeitweissagungen. Die Prophetischen Ereignisse haben sich alle exakt erfüllt. Es gibt Weissagungen, die sich auf das Jahr, auf den Tag und auf die Stunde genau erfüllt haben!

Um aber die prophetischen Zeiten berechnen zu können, gab Gott uns einen Schlüssel und fordert uns auf, unseren Verstand zu gebrauchen. Offenb. 13,18:

„Wer Verstand hat, der überlege die Zahl…“

Den Schlüssel mit dem wir die prophetischen Zahlen erfassen können, gab Gott in Hesekiel 4,4-6:

„…ich gebe dir hier auch je einen Tag für ein Jahr.“

Und in 4. Mose 14,33.34:

„…je ein Tag solle ein Jahr gelten.“

Ähnlich dem Maßstab eines Atlas oder im Plan eines Architekten gab Gott uns also hier die Information, dass ein prophetischer Tag ein Geschichtsjahr bedeutet. Ein in der Prophetie verwendetes biblisches Jahr besteht aus 360 Tagen, denn ein Jahr hat 12 Monate und ein biblischer Monat enthält 30 Tage. Damals wurden alle Monate mit 30 Tagen gerechnet.

Dass auch die Bibel mit 30 Tagen pro Monat rechnet, zeigt 1. Mose 7 und 8:

„Der Fluss kam am siebzehnten Tag des zweiten Monats. (1. Mose 7, 11)

„Die Wasser sanken am siebzehnten Tag des siebenten Monats“. (1. Mose 8,4).

„Die Wasser …auf der Erde schwollen 150 Tage lang an.“ (1. Mose 7,24).

Damit kann gesagt werden, dass die Flut 5 Monate andauerte (vom 17. des zweiten Monats bis zum 17. des siebenten Monats) und dass diese 5 Monate 150 Tage umfassen. 150:5 = 30. 1 Jahr von 12 Monaten zu je 30 Tagen sind also 360 Tage = 360 geschichtliche Jahre.

Die längste Zeitweissagung befindet sich in Daniel 8,14 über die „zweitausenddreihundert Abende und Morgen“, die in mehrere Epochen aufgeteilt ist. Nehmen wir nun zuerst die Epoche der 70 prophetischen Wochen aus Daniel 9,24 heraus, die für das Volk Gottes bestimmt waren:

„Über dein Volk und über deine heilige Stadt sind 70 Wochen bestimmt…“

70 prophetische Wochen sind 490 Geschichtsjahre (1 Woche = 7 Tage x 70 = 490 Tage, also 490 Jahre). Für diese Zeit wird der Wiederaufbau Jerusalems und die Kreuzigung Jesu vorhergesagt. Daniel 9,25:

„So wisse nun und gib Acht: Von der Zeit an, als das Wort erging, Jerusalem werde wieder aufgebaut werden, bis ein Gesalbter, ein Fürst, kommt, sind es sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen lang wird es wieder aufgebaut sein mit Plätzen und Gräben, wiewohl in kummervoller Zeit.“

Der Befehl zum Wiederaufbau Jerusalems (Jerusalem wurde um 600 v. Chr. durch die Babylonier völlig zerstört) erging laut der Geschichtsschreibung im Jahr 457 vor Chr. Wenn man nun die im Daniel-Vers genannten 7 Wochen = 49 Jahre weiterrechnet, kommen wir ins Jahr 408 v. Chr., indem tatsächlich der Aufbau Jerusalems abgeschlossen wurde. Also exakt 49 Jahre nachdem der Befehl des Artaxerxes erging!

Es war Artaxerxes I., der den 3. schriftlichen Befehl (Edikt) an Esra gab (auch schon Artaxerxes Vorgänger Kyrus II. und Darius I. hatten den Tempelbau gefördert, aber der endgültige schriftliche Befehl in einem Brief auf aramäisch erging eben erst unter Artaxerxes I.).

Weiter nennt der Daniel-Vers eine Phase von 62 Wochen, also 434 Geschichtsjahre, an deren „der Gesalbte“, „ein Fürst“ auftreten sollte. Bibelleser wissen, dass Jesus als der „Lebensfürst“ (Apg. 3,15) und auch „der Gesalbte“ genannt wurde (Joh. 1,41).

Wenn man nun vom Abschluss des Aufbau Jerusalems 408 v. Chr. diese 434 Jahre weiterrechnet, kommt man in das Jahr 27 nach Chr., exakt das Jahr, indem Jesus von Johannes dem Täufer im Jordan getauft wurde! Erst mit der Taufe wurde Jesus zum Gesalbten.

Von den 70 Wochen haben wir nun 69 Wochen (62 + 7), es bleibt also noch 1 Woche übrig. In Daniel 9, 26.27 heißt es:

„Und nach den 62 Wochen wird der Gesalbte ausgerottet werden… Und er wird mit den Vielen einen festen Bund schließen eine Woche lang; und in der Mitte der Woche wird er Schlacht- und Speiseopfer aufhören lassen…“

Diese eine prophetische Woche sind wieder sieben Jahre, in dessen Mitte Jesus ausgerottet werden würde. Das wären also 3 ½ Jahre nach der Taufe Jesu. Rechnet man nun vom Jahr 27 n. Chr. diese 3 ½ Jahre hinzu, kommt man in das Frühjahr 31 n. Chr. wo Jesus gekreuzigt wurde!

Mit den genannten Schlacht- und Speiseopfern, die aufhören sollen, endete der symbolische Opferdienst Israels, weil diese Tieropfer vorausschattende Hinweise auf das wirkliche Opfer Jesu waren.

Wie gesagt gibt es Zeitweissagungen, die sich auf den Tag und auf die Stunde erfüllt haben. Hier noch eine Zeitweissagung die sich sogar auf die Minute erfüllt hat. Josua 10, 12.13:

„…und er sprach in Gegenwart Israels: Sonne, steh still zu Gibeon, und Mond, im Tal Ajalon! Da stand die Sonne still und der Mond blieb stehen, bis sich das Volk an seinen Feinden gerächt hatte. Ist dies nicht geschrieben im Buch des Redlichen? So blieb die Sonne stehen mitten am Himmel und beeilte sich nicht unterzugehen fast einen ganzen Tag.“

Die Chinesen berichten in ihren Aufzeichnungen von einem solchen langen Tag in der Zeit des Kaisers Yeo. Die Inkas, die Azteken, die Perser und die Babylonier haben alle Aufzeichnungen über einen solchen langen Tag hinterlassen. Herodot berichtete, dass ihm die Priester Ägyptens Tempelaufzeichnungen vorführten, die einen Tag mit doppelter Länge erwähnten. Die Polynesier sagen „der Gott Maui fing die Sonne ein und hielt sie einen Tag an“.

Der britische Astronom Sir Edwin Ball entdeckte, dass in der Vergangenheit 24 Stunden in Verlust geraten sind. Prof. Totten of Yale griff dieses Thema heraus und wollte es genau wissen. Wie in seinem Buch von 1890 beschrieben, wollte er auch anhand der Bibel prüfen lassen, ob sich etwas zu diesem verlorenen Tag finden lässt. Er beauftragte einen Kollegen, einen Astronomen damit:

„…sehen Sie zu, ob die Bibel für die fehlende Zeit irgendwo Rechenschaft ablegen kann.“

Der Astronom hatte bald eine Antwort:

„Im 10. Kapitel von Josua fand ich die fehlenden 24 Stunden erklärt. Darauf ging ich zurück zu meinen Zahlen und prüfte sie nach. Ich fand heraus, dass z. Zt. Josuas aber nur 23 Stunden und 20 Minuten verloren wurden.“

Es fehlten also 40 Minuten. Sie schauten nach und fanden im Josua-Text die Worte „…beinahe einen ganzen Tag“. Doch die 40 Minuten mussten ja irgendwo geblieben sein und so nahm der Astronom das Lesen wieder auf und wurde im 38. Kapitel des Jesaja fündig, wo Hiskia im Sterben lag. Als Antwort auf sein Gebet um Verlängerung seines Lebens versprach ihm Gott 15 Jahre. Um die Wahrheit seiner Verheißung zu bekräftigen, gab Gott ihm ein Zeichen. Jesaja 38,8:

„Siehe, ich will den Schatten an der Sonnenuhr des Ahas zehn Striche zurückziehen, über die er gelaufen ist. Und die Sonne lief zehn Striche zurück an der Sonnenuhr, über die sie gelaufen war.“

Sind diese zehn Striche tatsächlich 40 Minuten? Ein Tag hat 1440 Minuten; die Kreiseinteilung beträgt 360 Grad. 1440 geteilt durch 360 ergibt 4. Das heißt, dass jede Grad-Stufe der Sonnenuhr 4 Minuten hat. Nun ist die Rechnung einfach, 10 x 4 = 40. Die fehlenden 40 Minuten waren gefunden!

Der nächste Artikel wird sich mit den Vorhersagen Daniels befassen, der die wichtigsten Ereignisse der Weltgeschichte vorhergesagt hat.



Welche prophetischen Vorhersagen der Bibel sind bereits eingetroffen? Teil 3


Im dritten Teil der Reihe geht es um einen der wichtigsten Propheten der Bibel:

Daniel, er lebte im 6. Jahrhundert v. Chr. Gott gab ihm einen Einblick in die Ereignisse der Weltgeschichte von seiner Lebenszeit bis zum Ende. Bis auf einen kleinen Rest hat sich bereits alles bis ins Detail erfüllt.

Was ist noch offen, werden auch diese Voraussagen so exakt eintreffen?



In Daniel Kapitel 2 wird ein Traum des Babylonischen Königs Nebukadnezar II beschrieben, in welchem Gott ihm die kommenden Weltreiche bis zur Wiederkunft Christi offenlegte. Die Sterndeuter, Weisen und Wahrsager konnten ihm diesen Traum nicht deuten (Der König wollte von ihnen nicht nur die Deutung des Traumes wissen, sondern auch was er träumte, also den Traum selbst. Er wollte sichergehen, dass dann auch die Deutung richtig sein wird).

Daniel aber, ein gläubiger Exil-Hebräer, der bei Eroberung Jerusalems nach Babylon verschleppt wurde, konnte ihm den Traum und seine Deutung sagen, nachdem ihm Gott selbst den Traum und die Deutung gab:

„Der König träumte von einem großen Standbild. Das Haupt war aus Gold, seine Brust und Arme aus Silber, sein Bauch und seine Lenden waren aus Bronze, seine Schenkel aus Eisen und seine Füße teils aus Ton, teils aus Eisen. Dann flog ein Stein ohne zutun von Menschenhand auf die Füße und zermalmte das gesamte Standbild zu Spreu und der Wind verwehte alles, dass keine Spur mehr davon übrig blieb. Der Stein aber wurde zu einem großen Berg und erfüllte die ganze Erde.“ (Daniel 2, 31-35)

Daniel legt diesen Traum nun aus, Vers 38:

„Du, o König, bist ein König der Könige, dem der Gott des Himmels das Königtum, die Macht, die Stärke und die Ehre gegeben hat; und überall, wo Menschenkinder wohnen, Tiere des Feldes und Vögel des Himmels, hat er sie in deine Hand gegeben und dich zu Herrscher über sie alle gemacht; du bist das Haupt aus Gold!“

Das „Haupt aus Gold“ stellt das Reich Nebukadnezars II dar. Gott hat Nebukadnezar „zum Herrscher über sie alle gemacht“, über alle Menschenkinder und Tiere. Es handelt sich bei Babylonien also um eine Weltmacht, was Geschichtsbücher bestätigen.

Das Weltreich Neu-Babylon bestand von 605 bis 539 v. Chr. Babylon (Alt-Babylon) bestand schon vorher, regiert durch Nebukadnezars Vater Napopolassar. Aber zu einem Weltreich wurde es erst 605 n. Chr. In diesem Jahr gelang es Nebukadnezar II Ägypten unter seine Macht zu bekommen und machte sich Jerusalem untertan.

Babylon war ein sehr mächtiges Reich. Gold ist ein passendes Symbol für Babylon. In geschichtlichen Chroniken wird beschrieben, wie viel Gold in den Altären, Standbildern und sogar in den Gewändern der Priester verarbeitet war. Alleine Marduk’s Tempel bestand aus Tonnen von Gold.

Die hängenden Gärten sind eines der sieben Weltwunder. Auch Weltberühmtheit haben die „Medische Mauer“ und das Ischtartor erlangt. Die Hauptstadt Babylon, an beiden Ufern des Euphrat gelegen, überragte durch ihren Prunk und Schönheit bei Weitem alle späteren Welt-Hauptstädte. Sie galt als uneinnehmbar.

Die Stadt war von einer dreifachen Ringmauer umgeben. Innerhalb der Mauern befanden sich Felder, Obst- u. Ölgärten und Weinberge in solchem Ausmaß, dass die halbe Million Einwohner über lange Zeit versorgt werden konnten. Babylon galt auch als Sitz des Gottes Marduk. Es gab zahlreiche Tempel, Heiligtümer und Straßenaltäre. Die Paläste Babylons gehörten zu den prächtigsten der damaligen Welt.

Durch die im Jahr 1899 unter Leitung des Architekten Prof. Robert Koldewey durchgeführten Ausgrabungen wurden nicht nur der Palast des Königs Nebukadnezars freigelegt, sondern auch der berühmte „Turm zu Babel“. Man fand auch Aufzeichnungen, die die biblischen Aussagen über den „König des Landes Juda“, König Jojakin (König von Juda bei der Deportation der Hebräer nach Babylonien), sowie des letzten Königs von Juda Zedekia (2. Könige 8-17; 25,1; Jeremia 52,31-34; ).

Vers 39:

„Nach dir aber wird ein anderes Reich aufkommen, geringer als du; und ein nachfolgendes drittes Königreich, das eherne, wird über die ganze Erde herrschen.“

Nebukadnezar II regierte 43 Jahre bis 562 v. Chr. Sein Nachfolger waren sein Sohn (2 Jahre), sein Schwiegersohn (4 Jahre), dessen Sohn (9 Monate), schließlich der Enkel Nebukadnezars, König Belsazar, bis zum Untergang des Babylonischen Reiches. Da es heißt „ein anderes Reich“ zeigt, dass hier nicht die Abfolge von bestimmten Königen beschrieben wird, sondern Königreiche.

Durch den Propheten Jeremia wird der Untergang Babylons vorhergesagt:

„Wenn die 70 Jahre vollendet sind, dann will ich an dem König von Babel und an jenem Volk ihre Schuld heimsuchen, spricht der HERR, auch am Land der Chaldäer, und ich will es zur ewigen Wüste machen.“ (Jeremia 25,12, auch Jeremia 51,28.29).

Man möchte meinen, dass eine solch prunkvolle Stadt auch die nachfolgenden Mächte erhalten wollten. Aber auch durch Jesaja ließ Gott mitteilen:

„Nie mehr wird es bewohnt sein, und es bleibt unbesiedelt von Generation zu Generation. Und der Araber wird dort nicht zelten, und Hirten werden ihre Herden dort nicht lagern lassen. Aber Wüstentiere werden dort lagern, und voller Eulen werden ihre Häuser sein. Strauße werden dort wohnen und Bocks-Dämonen dort tanzen. Wilde Hunde werden heulen in seinen Palästen und Schakale in den Lustschlössern. Und seine Zeit steht nahe bevor, und seine Tage werden nicht verlängert werden.“ Jesaja 13,20-22, vgl. auch Jesaja 25, 2.

Und so kam es tatsächlich: Die prunkvollen Paläste waren kurze Zeit später nur noch Ruinen und später nur noch Wüste. Der Perserkönig Kyrus hat nach der Eroberung Babylons den königlichen Sitz nach Susa verlegt, östlich von Babylon. Dadurch kam es zur Rebellion der Einwohner Babylons. Der Aufstand wurde 517 v. Chr. mit List niedergeschlagen.

Damit sie sich nie wieder auflehnen würden, hat man die Stadttore entfernt und Stadtmauern verkleinert. Die Stadt war dadurch der Verwüstung und Plünderung ausgesetzt. König Xerxes plünderte schließlich den Tempel des Belus und legte ihn in Schutt und Asche. Alexander der Große wollte ihn wieder aufbauen. Während Tausende von Männern die Ruinen wegschafften starb er jedoch inmitten eines Saufgelages und das Werk konnte nicht fortgeführt werden.

Die Stadt wurde im Laufe der Zeit immer menschenleerer und verfiel zusehends. Gegen Ende des vierten Jahrhunderts wurde Babylon von den persischen Königen als Zwinger für wilde Tiere benutzt. Aus dem 12. Jahrhundert n. Chr. wird von Reisenden berichtet, dass die noch gebliebenen Ruinen von giftigen Reptilien bewohnt waren.

In der Neuzeit konnte man kaum noch den Platz ausmachen, wo Babylon einst stand. Saddam Hussein hatte Pläne, Babylon wieder aufzubauen. Er begann mit der Arbeit in den 80er Jahren. Es kamen aber Amerikanische Bomber dazwischen, welche sein Werk wieder vollständig zerstörten. Dies zeigt einmal mehr, wie genau Gott sein Wort erfüllt.

Welches das Weltreich nach Babylon darstellt, ergibt sich aus den Geschichtsbüchern und Chroniken. Es war das Reich der Meder und Perser: Medien-Persien. Es war ein Doppelkönigreich (möglicherweise auch durch die beiden Arme dargestellt), der Persische König Kyros II (auch Kores) eroberte Mitte des 6. Jahr. v. Chr. Medien und brachte beide Reiche zusammen. Die Meder konnten aber einen gewissen Grad an Selbständigkeit bewahren.

Am 12. Oktober 539 v. Chr. wurde Babylon durch Kyros II erobert. Ca. 150 Jahre vorher sagte Jesaja (Kapitel 44 und 45) nicht nur voraus, wie schnell Babylon fallen würde, sondern nannte auch den Anführer, welcher es erobern würde: Kyrus. Es ist sehr interessant und spannend auf welche Weise Babylon eingenommen wurde, denn die Stadt galt als uneinnehmbar:

Während der zu dieser Zeit herrschende babylonische König Belsazar (siehe Daniel 5. Wer Belsazar war ist heute aus Keilschrifttexten gesichert) eines Nachts ein ausschweifendes Festmahl hielt, öffneten Kyrus und seine Leute die Kanäle, welche sie vorher tagelang gegraben hatten. Der mächtige Fluss Euphrat wurde umgeleitet und die Armee schritt das schlammige Flussbett entlang in die Stadt Babylon. Das Tor, welches vom Fluss in die Stadt Einlass bot, war offen (wie prophezeit in Jesaja 45,1), die Wächter waren betrunken und Kyrus marschierte durch. In nur einer Nacht wurde Babylon eingenommen.

Medo-Persien war noch sehr viel größer als Babylon: es grenzte im Westen an Griechenland, im Osten ging es bis Indien. Die silberne Brust symbolisiert also Medo-Persien. Es wird nicht aufgrund seiner Größenausdehnung als geringer als Babylon dargestellt. Als silbern wird es deshalb dargestellt, weil es nicht mehr diesen großen Luxus und Pracht vorweisen konnte und wohl auch deshalb, weil die Perser Silber in ihrem Steuersystem verwendeten. Alle Satrapen mussten ihre Steuer in Silber bezahlen, außer die Inder, die Reichsten von allen, diese bezahlten in Gold. Die Meder und Perser herrschten bis 331 v. Chr.

Das dritte Königreich aus Bronze sollte auch ein Weltreich sein, das über die ganze Erde herrschen wird. In der Schlacht von Abela besiegten die Griechen unter Alexander dem Großen 331. v. Chr. Medo-Persien. Griechenland hat sich noch weiter in alle vier Himmelsrichtungen ausgedehnt als Medo-Persien. Die griechischen Soldaten waren bekannt durch ihre bronzene Ausrüstung.

Alexander der Große gründete die Stadt Alexandria und ließ sich als Sohn der Götter verehren. Er hat jedoch nicht lange gelebt. Mit 33 Jahren ist er, nach einem ausschweifenden Leben und wohl als Folge eines exzessiven Trinkgelages, gestorben. Nach ihm ist die Stadt Alexandria benannt.

Er hatte keinen Sohn, der als Nachfolger eingesetzt werden konnte. Und so haben seine Generäle das Reich unter sich aufgeteilt, die sog. Diadochenreiche: Das Ptolemäische Reich (Ägypten, Palästina und das südliche Syrien), das seleukidische Reich (von Kleinasien über Syrien bis Indien), das Reich des Sysimachus (Thrakien und Teile Kleinasiens) und das Reich des Kassander (Mazedonien und Griechenland).

Vers 40:

„Und ein viertes Königreich wird sein, so stark wie Eisen; ebenso wie Eisen alles zermalmt und zertrümmert, und wie Eisen alles zerschmettert, so wird es auch jene alle zermalmen und zerschmettern.“

Nach Griechenland kam das römische Reich an die Macht (168 v. Chr. bis 476 n. Chr.). Rom hat tatsächlich alles „zermalmt und zertrümmert“. Es war eine äußerst grausame Macht, es wurden Tausende verfolgt, gefoltert und gekreuzigt. Der brutale Kaiser Nero war der erste Christenverfolger.

Auch Jesus Christus hat zu dieser Zeit auf Erden gelebt. Die Juden haben ihn an die Römer ausgeliefert und Christus ist durch die römische Macht gekreuzigt worden. Rom eroberte das gesamte hellenistische Reich. Als erstes fiel Makedonien 168 v. Chr. Der letzte Teil des Römischen Reiches ging mit dem Selbstmord der Königin Kleopatras von Ägypten 30 v. Chr. an Rom über.

Rom hat sich noch mehr ausgedehnt als Griechenland, jedoch mehr in den Westen. Es reichte von Gibraltar bis zum Euphrat, von Nordafrika bis England. 476 n. Chr. kam es schließlich zum Zusammenbruch des Reiches. Zu diesem Zeitpunkt setzte der germanische Fürst Odoaker den letzten römischen Kaiser Romulus Augustulus ab und krönte sich zum König von Italien.

Das Römische Reich zerfiel in viele Teile. Die Zerteilung in die folgenden 10 Königreiche wurde bekannt als das „Heilige Römische Reich“: Angelsachsen, Alemannen, Burgunder, Franken, Heruler, Lombarden, Ostgoten, Sueven, Vandalen und Westgoten.

Vers 41-42:

„Dass du aber die Füße und Zehen teils aus Töpferton und teils aus Eisen bestehen gesehen hast, bedeutet, dass das Königreich gespalten sein wird; aber es wird etwas von der Festigkeit des Eisens in ihm bleiben, gerade so, wie du das Eisen mit lehmigem Ton vermengt gesehen hast.

Und wie die Zehen seiner Füße teils aus Eisen und teils aus Ton waren, wo wird auch das Reich zum Teil stark und zum Teil zerbrechlich sein. Dass du aber Eisen mit Tonerde vermengt gesehen hast, bedeutet, dass sie sich zwar untereinander vermischen, aber doch nicht aneinander haften werden, wie sich ja Eisen mit Ton nicht vermischt.“

Hier können sicherlich mit den 10 Zehen die 10 Nachfolgestaaten erklärt werden. In diesen Versen ist aber noch etwas anderes beschrieben: der Ton. Ein völlig anderes Material als die Metalle. Hier kommt die Religion ins Spiel (Der Ton hat in der Bibel einen religiösen Bezug, Jeremia 18,6; Römer 9,20.21; Jesaja 41,25; Jesaja 64,7; Jeremia 18,6).

Dabei handelt sich also um eine politisch-religiöse Weltmacht. Diese zehn Nachfolgestaaten des Römischen Weltreiches wurden ab 538 n.Chr. von der Römisch-Katholischen Kirche, dem Papst, regiert. Das düstere Mittelalter begann. Während dieser Zeit war der Ton stark.

Es blieb etwas von der „Festigkeit des Eisens in ihm“, also die weltliche Macht Rom. Aber der Papst hatte das Sagen über die Kaiser. Die religiöse Macht stand über der Politischen. Dies ist das „kleine Horn“ das aus den 10 Hörnern des vierten Tieres (Daniel 7) hervorgeht.

Dazu aber mehr in der Vorhersage der Vorherrschaft des Papsttums im Mittelalter und der Französischen Revolution im nächsten Artikel. Nur noch soviel zu Daniel 2: „zerbrechlich“ (Vers 42) wurde die religiös-politische Macht 1789 während der Französischen Revolution mit der Absetzung des Papstes, er hatte seine tödliche Wunde erhalten (vgl. Offenbarung 13, 3).

Wir leben in der Zeit in der es nach wie vor zerbrechlich ist, es gewinnt aber langsam wieder an Stärke. Nach den Prophezeiungen der Bibel wird es zukünftig wieder herrschen. Wie aber in Vers 43 vorhergesagt, wird es nicht halten, es wird wieder auseinanderfallen. Dann wird Christus sein Reich aufrichten (Vers 44).




Dieser Artikel ist der Auftakt einer Reihe von Artikeln, die anhand der biblischen Prophetie aufzeigen wollen, dass wir uns nun an einem kritischen Wendepunkt der Weltgeschichte befinden.

Weil es in den Schulen und Universitäten nicht gelehrt wird, weiß kaum jemand, dass die Bibel viele hunderte Voraussagen gemacht hat, die alle eingetroffen sind. Dies lässt sich anhand der Geschichtsschreibung und der Archäologie klar beweisen.

Die biblische Prophetie hat sich bisher nicht ein einziges Mal geirrt, daher ist fest davon auszugehen, dass auch der kleine Rest, der sich noch nicht erfüllt hat, bald eintreffen wird.



Es sei aber deutlich angemerkt, dass hiermit kein „Apokalypse-Datum“ festgemacht wird, denn es heißt klar in Matthäus 24, 36:

„Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand…“

Aber es heißt auch in Matthäus 24, 32-34:

„Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: wenn sein Zweig schon saftig wird und Blätter treibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. Also auch ihr, wenn ihr dies alles seht, so erkennt, dass es nahe vor der Türe ist. Wahrlich ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist“.

Es kann anhand der Prophetie in Daniel und Offenbarung sehr deutlich aufgezeigt werden, dass wir nun diese Generation sind, welche es betreffen wird. Viele Generationen haben sich schon die Zähne an der biblischen Prophetie ausgebissen und es gibt wohl hunderte verschiedene Auslegungen. Das liegt aber in erster Linie daran:

„Du Daniel, verbirg diese Worte, und versiegle dies Buch bis auf die letzte Zeit. Viele werden es dann durchforschen und große Erkenntnis finden“… „Geh hin, Daniel; denn es ist verborgen und versiegelt bis auf die letzte Zeit. (Dan. 12, 4. 9.)

Das bedeutet also ganz klar, dass unsere Vorfahren viele Teile der Prophetie gar nicht verstehen konnten, da sie eben nur für die letzte Generation bestimmt waren! In Jeremia 23, 20 heißt es ebenfalls:

„Zur letzten Zeit werdet ihr es klar erkennen“.

Man kann es deshalb erst zur letzten Zeit klar erkennen, weil das Umfeld zur biblischen Prophetie stimmen muss. Die Zeiten als Daniel oder auch Johannes lebten, waren schließlich völlig anders als unsere Zeit, deshalb konnten die Propheten vieles selbst nicht verstehen was sie zu sehen bekamen. Ihre Aufgabe war es, die kommenden Ereignisse für jene Generationen zu konservieren, welche sie dann zur jeweils gegebenen Zeit benötigen.

Und nun deutet alles darauf hin, dass wir diese Zeit erreicht haben, wo man die gesamte Prophetie verstehen kann! Wieso dem so ist, möchte ich in weiteren, bald folgenden Artikeln aufzeigen. Dabei hat dieser wichtige Grundsatz oberste Priorität: Die Bibel muss sich selbst auslegen! Es wird und wurde viel hinein interpretiert in die Prophetie der Bibel, doch das Allermeiste kann der Selbstauslegung der Bibel nicht standhalten.

„Prüft alles, das Gute behaltet“ 1. Thes. 5, 21.

Zunächst ist es mir aber ein Anliegen, grundsätzlich aufzuzeigen, dass die Bibel durch heutige wissenschaftliche Erkenntnisse in keiner Weise an Bedeutung verloren hat. Kein Thema wird und wurde so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Frage nach Gott. Lange bevor man etwas über Physik und Chemie wusste, suchten die Menschen aller Kulturen nach dem Schöpfer dieser Welt. Es gibt tatsächlich kein einziges Volk dieser Erde, welches ohne Gott auskommt, sosehr auch Atheisten danach suchten.

Der Atheismus hatte sich erst im Rahmen des Darwinismus im 19. und 20. Jahrhundert begonnen auszubreiten. Der Gottesgedanke hingegen ist seit Anbeginn fest im Leben des Menschen verankert. Man vertraute aber plötzlich mehr und mehr auf die Erkenntnisse des Menschen, indem man auf die Fortschritte der modernen Wissenschaft verwies. Doch bereits Isaac Newton schrieb:

„Was wir wissen, ist ein Tropfen; was wir nicht wissen, ein Ozean“.

Zu diesem Tropfen kamen seitdem bestimmt noch einige hinzu, doch dieser Ozean wird sich mit Sicherheit durch den menschlichen Verstand niemals füllen lassen!

Alle Gebrauchsgegenstände dieser Welt haben einen Schöpfer, vom einfachen Holztisch bis zum komplexen Highspeed-Rechner. Doch der x-fach komplexere Mensch soll durch Zufall entstanden sein? Mathematiker haben errechnet, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Mensch durch Zufall entstehen würde: es ist ungefähr die Wahrscheinlichkeit, mit der bei einer Explosion in einer Druckerei ein ungekürztes Lexikon entstehen würde.

Prof. Cressy Morrison, der ehemalige Präsident der New Yorker Akademie der Wissenschaften sagte:

„Für das Entstehen und den Fortbestand des Lebens auf unserer Erde sind so viele wesentliche Bedingungen notwendig, dass es mathematisch gesehen unmöglich ist, dass alle von ihnen im richtigen Verhältnis zueinander auf irgendeiner Erde zu irgendeiner Zeit durch Zufall vorhanden sein konnten. Es muss infolge dessen in der Natur irgendeine Art von geistiger Lenkung geben.“

Isaak Newton:

“Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und allmächtigen Wesen zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis.”

Albert Einstein:

“Jedem tiefen Naturforscher muss eine Art religiösen Gefühls nahe liegen, weil er sich nicht vorstellen mag, dass die ungemein feinen Zusammenhänge, die er erschaut von ihm zum ersten Mal gedacht werden. Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft. Die gängige Vorstellung, ich sei ein Atheist, beruht auf einem großen Irrtum. Wer sie aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat sie kaum begriffen…”

Psalm 14, 1:

„Die Unverständigen reden sich ein: es gibt keinen Gott“.

Das Leben an sich ist so komplex, dass die Evolutionstheorie für immer eine nicht beweisbare Hypothese bleiben wird. Im Duden steht unter Hypothese: „unbewiesene, wissenschaftliche Annahme“. Es ist und bleibt eine reine Theorie, die zudem mit enormen Schwierigkeiten der biologischen Gesetzmäßigkeiten zu kämpfen hat. Von Prof. Dr. Walter Veith, welcher vor seinem Umdenken die Evolution lehrte, stammt folgender Satz:

„Der Glaube an die Evolution muss viel höher sein, als der Glaube an die Schöpfung“.

Passend dazu auch ein Zitat von Dr. Hans Heinz:

„Was müssen doch die Ungläubigen Unglaubliches glauben, um ungläubig zu sein“.

Selbst Charles Darwin war von seiner eigenen Theorie bei weitem nicht überzeugt. Aufgrund der Komplexität des Auges schrieb er:

„Die Annahme, dass das Auge durch Evolution entstanden sei, erscheint mir, wie ich offen bekenne, im höchsten Grad absurd.“

Der biblische Bericht der Schöpfung hingegen, deckt sich mit großer Mehrheit mit den heutigen wissenschaftlichen Fakten. Die Archäologie hat in den vergangenen Jahren vieles zu Tage gefördert, was die historische Glaubwürdigkeit der Bibel mehr als deutlich unterstreicht.

Es gibt viele Anzeichen, dass nun immer mehr Menschen diese rund 150 Jahre alte, sehr wackelige Theorie des Lebensursprungs anzweifeln. Das Magazin „Geo“ hat inzwischen bei der Richtigkeit der Evolutionstheorie starke Zweifel, es titelte „Darwinismus - Irrtum des Jahrhunderts?“ Und weiter: „…die Thesen und Grundpfeiler seiner Theorie sind ins Wanken geraten.“

Immer mehr Naturwissenschaftler gelangen zu der Erkenntnis, dass allem Sein ein Plan zugrunde liegen muss und glauben wieder an eine Schöpfung, genauso wie ein immer größer werdender Teil der restlichen Bevölkerung. In England wollen laut einer Umfrage über 40% der Bevölkerung den Kreationismus an den Schulen wieder einführen.

Der Atheismus hat sich so nach und nach zu einem Problem der modernen Zivilisation entwickelt, eine abnorme Erscheinung unserer in vielen Bereichen entarteten Welt. Seit der Verbreitung der Evolutionstheorie und damit des Atheismus ist die Suizidrate explosionsartig angestiegen. Es fehlte ohne Gott plötzlich eine Perspektive, ein innerer Halt. Dies trieb viele Menschen letztendlich in die Verzweiflung. Selbst der konsequent atheistische Friedrich Nietsche musste am Ende seines Lebens bekennen:

„Da es keinen Gott mehr gibt, ist die Einsamkeit nicht mehr zu ertragen“.

Ohne Gott gibt es kein beständiges Glück. Dr. Hans Heinz bringt es auf den Punkt:

„Ja, das Glück des Menschen ist unabhängig von seinem sozialen Stand, von seinen Erfolgen und Werken. Glück ist das, was bleibt, wenn man alles Irdische aufgeben muss, wenn man in der letzten Stunde, wo alles Vergängliche zurücktreten muss, weiß, in die Arme eines barmherzigen Schöpfers zu fallen“.
-TeDdY_92- - 33
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1471 Beiträge

Geschrieben am: 27.05.2009 um 19:52 Uhr
Zuletzt editiert am: 27.05.2009 um 19:53 Uhr

Hm, interessant.
Auf ans Werk :)
Ketzu - 39
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1535 Beiträge
Geschrieben am: 27.05.2009 um 19:58 Uhr

Ich habe nur Stichpunktartig durchgesehen, was mir dabei aufgefallen ist:

1. Ist nicht immer klar zu welchem Zeitpunkt die Prophezeihung wirklich gemacht wurde oder ob sie hinterher eingefügt wurde weils halt passt.

2. Ist die Bibel als vorgabe der Prophezeihung auch noch das Medium dass davon berichtet dass sie erfüllt wurde. Für viele Dinge gibt es keine anderen Belege.

Eine Meinung vertreten, heißt nicht sie zu teilen, sondern versuchen sie zu verstehen.

nadl28 - 45
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Geschrieben am: 27.05.2009 um 20:16 Uhr

diese Erklärung ist ein echter Hammer, wer da noch zweifelt, der wills einfach nicht glauben. Du machst Dir sehr viel mühe, find ich wirklich super. Ich hoffe das öffnet ein paar augen.
matze1990 - 35
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Dabei seit 01.2006
326 Beiträge
Geschrieben am: 27.05.2009 um 21:12 Uhr

das ist einfach rauskopiert, also nichts mühe...

Und dann wird da zB Einstein als Christ zitiert, obwohl allgemein bekannt ist, dass Einstein Pantheist war.
Die Bibelverse werden passend interpretiert und zwar nach Erkenntnissen der heutigen Wissenschaft. Aus der Bibel könnte man absolut jeden Schwachsinn rausinterpretieren und bestätigt wissen. Das Buch ist groß genug.




Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben. Friedrich Hebbel

nadl28 - 45
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642 Beiträge
Geschrieben am: 27.05.2009 um 21:18 Uhr

wenn Du das meinst, Du mußt es ja nicht glauben. ich finds gut. immer diese Zweifler. Einstein war auch Jude, und die zählen zu Gottes Volk.Ob er Christ war oder nicht, weiß ich nicht, Man kann von keinem Nichtchristen behaupten, er hätte sich nicht bekehrt. Jeder bekommt die Chance bis zu seinem Ende.
Iluron - 38
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Dabei seit 06.2008
8878 Beiträge

Geschrieben am: 27.05.2009 um 21:25 Uhr
Zuletzt editiert am: 27.05.2009 um 21:26 Uhr

Zitat von nadl28:

diese Erklärung ist ein echter Hammer, wer da noch zweifelt, der wills einfach nicht glauben. Du machst Dir sehr viel mühe, find ich wirklich super. Ich hoffe das öffnet ein paar augen.


Hm, wieviel Mühe es doch braucht einen Text zu kopieren.

Zu einigen dieser "Prophezeihungen.

Einige Fragen:
Wieso wurde Jesus in Betlehem geboren?
Wieso heißt er Jesus von Nazaret, wenn er doch in Betlehem geboren wurde?

Es gab einen zweiten Jesus, und im allgemeinen gab es einige mit diesem Namen, da er zu dieser Zeit einfach Mode war. Man kann also aus der Aussage "Ein Typ der Jesus hieß wurde verurteilt" nicht wirklich viel ableiten. Auch der Hinweis, dass dies durch Ponti geschehen ist, verwundert nicht, da er schließlich Statthalter von Judäa war.

Die Prophezeihung mit dem Esel verwundert nicht, da Jesus sich selbst mit einem Gottkomplex belastet hat. Wie man aus der Geschichte mit dem Lahmen "weis", hat Jesus Sünden vergeben, was laut jüdischer Überlieferung nur Gott vorbehalten war. Es war also logisch, dass er, sich für Gott haltend, diese Prophezeihung erfüllen musste. Wie er das konnte, ohne den Zufall? Jeder Schriftgelehrte konnte ihm sagen, welche Prophezeihungen existierten.
Wenn ich die Prophezeihung aufstelle, dass der Messias einen Post in diesen Threat einstellen muss, der "3,1415" lautet, und dessen name Barbossa lautet, dann bin ich mir sicher, werde ich einen Menschen auftreiben, der diese Bedingungen erfüllt.

Nun zu dem Teil mit dem Essig. Auch dieser Teil kann abgesprochen gewesen sein. Selbst wenn der Darbietende kein Anhänger Jesu gewesen wäre, wäre mit genügend Geld unter der Hand das leicht machbar gewesen.
Dass seine Kleider aufgeteilt wurden, war nicht unüblich, da dies die einzige Möglichkeit war, den Sold aufzubessern, da Judäa besetztes Gebiet und damit sicher vor Plünderung war.

Der Verrat von Judas ist auch nicht weiter verwunderlich, möge man sich doch mal den Gedanken durch den Kopf gehen lassen, dass dies mit Jesus abgesprochen war.

Zitat von nadl28:

wenn Du das meinst, Du mußt es ja nicht glauben. ich finds gut. immer diese Zweifler. Einstein war auch Jude, und die zählen zu Gottes Volk.Ob er Christ war oder nicht, weiß ich nicht, Man kann von keinem Nichtchristen behaupten, er hätte sich nicht bekehrt. Jeder bekommt die Chance bis zu seinem Ende.


Er war ins Judentum hineingeboren hatte damit aber nichts mehr zu tun.

Alle Programmierern eingesperrt, jede Software pantentiert. Jetzt merkt ihr: Anwälte proggen nicht.

matze1990 - 35
Halbprofi (offline)

Dabei seit 01.2006
326 Beiträge
Geschrieben am: 27.05.2009 um 21:25 Uhr

Zitat von nadl28:

wenn Du das meinst, Du mußt es ja nicht glauben. ich finds gut. immer diese Zweifler. Einstein war auch Jude, und die zählen zu Gottes Volk.Ob er Christ war oder nicht, weiß ich nicht, Man kann von keinem Nichtchristen behaupten, er hätte sich nicht bekehrt. Jeder bekommt die Chance bis zu seinem Ende.


ich würd mal sagen, immer die blindlings Gläubigen...
In diesen Zitaten sprach Einstein als Pantheist, da ist es völlig unerheblich, ob er in seinem letzten Moment noch Christ wurde.





Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben. Friedrich Hebbel

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