Verchromter - 38
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Geschrieben am: 07.05.2011 um 22:55 Uhr
Zuletzt editiert am: 07.05.2011 um 22:57 Uhr
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Abend zusammen!
Mich qäult seit heute die Frage, ob die Mobile Core Duo´s der älteren Generation mit PPGA478 Sockel genauso übertaktungsfreudig sind, wie die Desktop Probanden?!
Das Board meines neuen -ich nenn ihn mal- "Experimentierlaptops" bietet lediglich einen 667MHz Front Side Bus!
Um die Taktschraube höher zu drehen, bleibt mir hier nur ein teurerer, schnellerer Prozessor! Derzeit ist ein C2D T5450 [1,66GHz/2MB/667MHz] verbaut... Idee wäre, die quasi Anhebung des Multiplikators, durch Senkung des "Original FSB"... Soll heißen: ein kompatibler Prozessor mit 533MHz FSB mit den 667MHz zu betreiben, die das Board hergibt!
Kann jemand was über Erfolgsaussichten sagen? Oder eigene Erfahrungen kundtun? Interessant wärs...
Schönen Dank für jeden Bericht!
MfG
Signauren waren ausverkauft...!
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bredator - 41
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Geschrieben am: 07.05.2011 um 23:03 Uhr
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Meine Erfahrung ist, dass der Leistungszuwachs meist so minimal ist, dass es den Aufwand schlicht nicht wert ist.
Lache nicht über jemanden, der einen Schritt zurück macht. Er könnte Anlauf nehmen.
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Verchromter - 38
Halbprofi
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Geschrieben am: 08.05.2011 um 10:51 Uhr
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Danke!
Ist in erster Linie für mich erstmal weniger entscheidend...! Aber worauf stützt sich deine Aussage? Auf den höheren Takt, der entsteht (sollte bei 2,0-2,4 GHz liegen) , der nicht die Welt ausmacht, oder auf das "Gesamtkonzept Laptop", wegen diversen Flaschenhälse o.ä.!?
MfG
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bredator - 41
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Geschrieben am: 08.05.2011 um 10:54 Uhr
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Zitat von Verchromter: Danke!
Ist in erster Linie für mich erstmal weniger entscheidend...! Aber worauf stützt sich deine Aussage? Auf den höheren Takt, der entsteht (sollte bei 2,0-2,4 GHz liegen) , der nicht die Welt ausmacht, oder auf das "Gesamtkonzept Laptop", wegen diversen Flaschenhälse o.ä.!?
MfG
Sowohl als auch. Es hat einfach keinen Nutzen, wenn ich mir die Arbeit mache, einen stabilen Takt zu erproben und letztlich schneiden die Benchmarks dann mit 5-10% besser ab. Das ist eine Verbesserung, die sich nicht wirklich spürbar auswirkt und daher ist es insgesamt eher nutzlos. Zudem ist die Kühlung von Notebooks meist das eigentliche Problem, warum man hier nicht an der Taktschraube drehen sollte.
Lache nicht über jemanden, der einen Schritt zurück macht. Er könnte Anlauf nehmen.
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Verchromter - 38
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Geschrieben am: 08.05.2011 um 11:18 Uhr
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Zumindest in der Kühlung ist ja etwas Spielraum nach oben... TDP von 1,5GHz CPU ist die selbe, wie die einer 2,2GHz CPU! War mir aber auch bewusst soweit!
Wie gesagt, wie groß der Leistungszuwachs ist, ist für mich erstmal zweitrangig, nur die "funktioniert es überhaupt" Frage ist für mich interessant!
Ich habe im BIOS bei meinem Notebook (Sony VAIO VGN-NR21S) keinerlei Einstellmöglichkeiten für die FSB Geschwindigkeit! Bin mir auch nicht sicher, ob ein Prozessor mit 533MHz FSB auch so eingestuft wird und automatisch mit 533MHz läuft, oder direkt auf 667MHz gesetzt wird?!
MfG
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Outlaw - 44
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Geschrieben am: 08.05.2011 um 11:21 Uhr
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Wie schon geschrieben, hast du äußerst geringe Erfolgsaussichten.
1. Ein Laptop-Bios bietet meist nahezu keine Optionen, d. h. du kannst weder FSB noch Multiplikator oder VCore einstellen. Die CPU wird so angesteuert, wie sie erkannt wird. Desweiteren kann es sein, dass das BIOS so speziell ist, dass es eine andere CPU gar nicht erkennt und nicht bootet. Tuning-Tools auf Windows-Ebene können mit den Laptop-BIOS und -Motherboard ebenso oft nichts anfangen und du kannst da auch nichts einstellen. Bei meinem Laptop kann ich mit Programmen die VCore nicht so verstellen, wie es das BIOS von alleine tut (im CnQ-Modus).
2. Die Kühlung ist meist an die eingebaute CPU angepasst, d. h. dass eine schnellere CPU mehr Wärme produziert und diese Wärme nicht korrekt abgeführt werden kann, wodurch sich in der Nähe liegende Komponenten unzulässig warm werden können. Das kann zu recht schnellen Schäden aller Art führen. Das einzig mögliche wäre da von einer T (35W TDP) auf eine P-CPU (25W TDP) zu wechseln.
3. Es kann sogar noch sein, dass die CPU auf das Mainboard aufgelötet ist, du also gar keine Möglichkeit hast, die CPU auszutauschen. Zudem könntest du Probleme mit der Spannungsversorgung bekommen, falls du zuviel Mehrverbrauch hast. In einem Notebook ist aus Platz- und Kostengründen alles so klein wie möglich gebaut, im Gegensatz zu Desktop-Systemen.
4. Mobil-CPUs sind relativ teuer, d. h. du gibst viel Geld für wenig spürbares Tempo aus.
Gruß
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Verchromter - 38
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Geschrieben am: 08.05.2011 um 11:28 Uhr
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Bis auf, dass der Prozessor eingelötet sein könnte, hab ich soweit erstmal alles berücksichtigt...! Auf eine CPU mit niedrigerem TDP zu wechseln, habe ich mir auch schon überlegt! Allerdings vermute ich -ganz ohne jetzt mal fix Benchmarks zu googlen- dass die auch entsprechend langsamer bei selben Takt sind...?!
Ich muss es dann nochmal erwähnen: EIN RIESIGEN LEISTUNGSZUWACHS ERWARTE ICH NICHT, UND DARUM GEHT ES MIR AUCH NICHT!!!
Es ist nur ein "Experimentierlaptop".... (:
Danke für den hilfreichen Beitrag!
MfG
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Outlaw - 44
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Geschrieben am: 08.05.2011 um 11:30 Uhr
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Hallo
Eine CPU mit niedrigerer TDP muss nicht langsamer sein, sie benötigt dann "nur" weniger Strom bei gleicher Leistung.
Aber erwarte echt nicht zuviel. Die besten Erfolgsaussichten dürftest du bei CPUs haben, die in deiner Notebook-Modellreihe schon verbaut wurden/werden. Eventuell vorher das BIOS des Notebooks updaten, falls es ein Update gibt.
Gruß
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39 - 31
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Geschrieben am: 08.05.2011 um 11:31 Uhr
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Zitat von bredator: Meine Erfahrung ist, dass der Leistungszuwachs meist so minimal ist, dass es den Aufwand schlicht nicht wert ist.
Kann ich nur zustimmen. Übertakten hat mehr Last als Nutzen
Achtung: Kraftpakets Beiträge sind, egal mit wessen Zustimmung, grundsätzlich unügltig!
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Verchromter - 38
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Geschrieben am: 08.05.2011 um 11:34 Uhr
Zuletzt editiert am: 08.05.2011 um 11:35 Uhr
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Also ähnlich dem Prinzip des "undervolten"...?! Doch Benchmarks googlen... ;)
Ja, dieses mehr oder weniger "Plug&Play" wäre nicht das, was ich so unbedingt wollte! War so ziemlich meine erste Überlegung!
Danke soweit!
MfG
EDIT: Niedrig TDP CPU bekommt weniger Spannung, wenn ich nicht irre... ;)
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Outlaw - 44
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Geschrieben am: 08.05.2011 um 11:43 Uhr
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Nein, eine CPU mit niedrigerer TDP muss nicht zwangsläufig eine kleinere Spannung benötigen. Sie hat einfach weniger Verluste.
Der Tausch einer Notebook-CPU ist trotz allem kein Plug and Play wie bei einem Desktop-System. Versuche mal dein Laptop zu öffnen und danach wieder zusammenzubauen. Schau dann auch bitte, dass du dann neue Wärmeleitpads zur Seite hast. Du benötigst diese zwingend. Mit Wärmeleitpaste gehts nicht, da die Dicke des Wärmeleitpads benötigt wird.
Gruß
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Verchromter - 38
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Geschrieben am: 08.05.2011 um 12:18 Uhr
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Mir bewusst, daher die Formulierung "mehr oder weniger P&P"!
Wärmeleitpad habe ich bereits...!
MfG
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