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Wohnadresse durch IP ermitteln

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Christin81 - 44
Halbprofi (offline)

Dabei seit 06.2010
119 Beiträge
Geschrieben am: 12.07.2010 um 03:09 Uhr
Zuletzt editiert am: 12.07.2010 um 03:10 Uhr

Ueberall steht das man dafuer ein richterlichen beschluss brauch, hier sieht das aber etwas anders aus

so wie geht das?

edit: ich kenne div. ip suchseiten, jedoch komme ich nie selbst weiter als zu der adresse des vertragspartners meines inet anbieters.
2aXe2SOm0fXp
Halbprofi (offline)

Dabei seit 09.2009
157 Beiträge
Geschrieben am: 12.07.2010 um 03:21 Uhr

Geht nicht. Höchstens man kennt jemanden der an entsprechender Stelle bei einem Provider arbeitet und auf die relevanten Daten zugreifen kann.

Die IP Adresse ist im System nicht mit einem Name oder einer Email Adresse assoziiert.
Wenn man will kann man im Nachhinein die Adresse mit einem Anschluss und darüber dann mit einem Namen verknüpfen.

Das was du da hast sieht mehr oder weniger wie ein Domain Eintrag aus, nur die Tatsache, dass die RIPE Dort eingetragen ist zusammen mit der IP Range ganz oben ist ein wenig seltsam.
Das logischste ist wohl, dass es sich hierbei um eine IP Range handelt die eben der Ärztekammer, aus welchem Grund auch immer, direkt zu Verfügung gestellt wurde, und diese somit quasi als ihr eigener Provider fungiert.

Und die beiden Hansel die Dort mit Namen genannt sind, sind eben irgend welche Vertreter. Einer meinetwegen der Obermufti der Ärztekammer und der andere könnte ein technischer Ansprechpartner sein.
Christin81 - 44
Halbprofi (offline)

Dabei seit 06.2010
119 Beiträge
Geschrieben am: 12.07.2010 um 03:30 Uhr

ich verstehe das mit dieser domain nicht, also wenn ich einen webspace mit emailfunktion habe kann man ueber diese ip die angegebene adresse sehen ja?
septicus
Team-Ulmler (offline)


Dabei seit 08.2002
4436 Beiträge
Geschrieben am: 12.07.2010 um 03:30 Uhr
Zuletzt editiert am: 12.07.2010 um 03:32 Uhr

Für die Herausgabe der zu einer IP Adresse zugeordneten Daten des Anschlussinhabers ist meines Wissens nach in der Praxis nicht einmal ein richterlicher Beschluss nötig (da es sich um Bestandsdaten handelt), sondern lediglich eine polizeiliche Ermittlungsanfrage, die jeder Polizist stellen kann.

Sofern Provider Daten gespeichert haben (was nicht selbstverständlich ist), müssen diese die Daten dann herausgeben.

Edit:
Was du hinter obigem Link siehst, ist der Fall, dass eine Firma, Organisation, Behörde direkt einen Block mit IP Adressen gekauft hat. Deren Daten kann man dann öffentlich nachschlagen. Bei einem privaten Anschluss ist das aber nie der Fall, da die IP da dann immer dem Provider gehört und der dort zu sehen ist.
2aXe2SOm0fXp
Halbprofi (offline)

Dabei seit 09.2009
157 Beiträge
Geschrieben am: 12.07.2010 um 03:37 Uhr

Zitat von Christin81:

ich verstehe das mit dieser domain nicht, also wenn ich einen webspace mit emailfunktion habe kann man ueber diese ip die angegebene adresse sehen ja?


Nein. Kann man nicht. Zum einen ist der Webspace wohl auf einem extrem vollgepackten Shared Hosting Server mit zumindest hunderten anderen Benutzern, zum anderen ist der Server wohl auf jemand anderen eingetragen.
Deine IP mit der du zum Zeitpunkt der verschickens der Email im Internet bist wird auch mit der Mail verschickt, aber darüber kommt jemand normales auch nicht an deinen Namen.
Was allerdings wahrscheinlich ist, wenn du Webspace mit "Emailfunktion" hast, ist, dass du eine Domain auf deinen Namen registriert hast. Darüber kommt man dann auch an deinen Namen. Vorrausgesetzt du hast die Domain auf deinen Namen registiert.
Ich habe es aber noch nie erlebt, dass die Angaben beim registrieren einer Domain wirklich kontrolliert werden würden.
Christin81 - 44
Halbprofi (offline)

Dabei seit 06.2010
119 Beiträge
Geschrieben am: 12.07.2010 um 03:41 Uhr

oke, thx fuer info.
-Protect- - 37
Halbprofi (offline)

Dabei seit 11.2008
308 Beiträge

Geschrieben am: 12.07.2010 um 05:23 Uhr

Und wer keinen Bock darauf hat, seine_ihre IP-Adresse auf irgendwelchen Seiten zu hinterlassen, benutzt einfach sowas oder Proxynetzwerke wie TOR.

Die Polizei: Ihr Richter und Henker - Ihr Jäger und Totschläger!

Christin81 - 44
Halbprofi (offline)

Dabei seit 06.2010
119 Beiträge
Geschrieben am: 12.07.2010 um 05:58 Uhr

Zitat von -Protect-:

Und wer keinen Bock darauf hat, seine_ihre IP-Adresse auf irgendwelchen Seiten zu hinterlassen, benutzt einfach sowas oder Proxynetzwerke wie TOR.


mit tor auf hidemyass und dort vtunnel eintippen ^^
2aXe2SOm0fXp
Halbprofi (offline)

Dabei seit 09.2009
157 Beiträge
Geschrieben am: 12.07.2010 um 06:13 Uhr

Zitat von -Protect-:

Und wer keinen Bock darauf hat, seine_ihre IP-Adresse auf irgendwelchen Seiten zu hinterlassen, benutzt einfach sowas oder Proxynetzwerke wie TOR.


Au ja, das bocklahme Tornetz, das taugt wahrlich gut zum surfen. Schamlos wird die Anonymität von dummen kleinen Kindern für ihr tolles filesharing missbraucht wodurch die sowieso schon limitierte Kapazität der (von Privatpersonen zur Verfügung gestellten) Server total verkrüppelt wird.

Und dann gibt es noch unsichere exit-nodes wo Lieschen Müller dann schonmal diverse Passworte los wird.
Und selbst wenn man beispielsweise https benutzt, sind über die exit-nodes immernoch MITM Angriffe möglich, wenn auch praktisch wohl eher aufwendig.

Im Übrigen gibt es wohl keinen Grund warum man seine IP Adresse um jeden Preis geheim halten sollte. Zumindest wohl nicht in Deutschland. In manch weniger demokratischem Land gibt es da wohl Gründe.
Und das Surfverhalten im WWW kann man auch relativ problemlos über den User-agent und diverse andere vom Server auslesbare Parameter verfolgen. Natürlich kann man die ändern bzw. das Auslesen verhindern, aber wie viele Leute machen das schon?

Im Grunde haben für diese Art der Anonymität in Deutschland nur die Filesharing-Benutzer Verwendung bzw. andere Personen die etwas Illegales tun möchten. Die meisten legalen Dinge wie z.B. der Kontakt von Journalisten zu Informaten ist in Deutschland wohl ausreichend durch diverse Gesetze abgedeckt.
Naja, ich drücke es lieber so aus: Die meisten Personen die denken sie bräuchten diese Art der Anonymität, brauchen sie nicht, und die kleinen Filesharing-Kinder verschlechtern die Gesammtsituation für die Personen, die diese Art der Anonymität wirklich brauchen.

Klar, wenn ich mich mit jemandem angelegt habe der ein Botnetz hat und mich jetzt DDOS-Angriffe fährt, wäre es vielleicht nicht schlecht wenn er nur die IP irgend eines Proxies hätte, aber eine IP ist fix geändert und im Zweifelsfall kann man immernoch bei seinem Provider anrufen. (und wenn wir mal ehrlich sind, wie wahrscheinlich ist denn überhaupt das eben beschriebene Szenario? haha)
DayReaper - 42
Profi (offline)

Dabei seit 10.2008
646 Beiträge

Geschrieben am: 12.07.2010 um 07:35 Uhr

<3 Internet

Was man nicht alles query´n kann

When you see me. RUN!

JulmaJumala - 51
Experte (offline)

Dabei seit 10.2009
1055 Beiträge

Geschrieben am: 12.07.2010 um 08:57 Uhr

Also so wie ich das verstehe hat man bei diesem Beispiel mit der Steiermark-Ärztekammer ja im Grunde genommen NICHT die IP heraus gefunden oder lokalisiert, sondern es handelt sich um einen kompletten IP-Bereich ("Information related to '80.120.193.192 - 80.120.193.207").
D.h. im Grunde genommen ist s nix anders als die Offenlegung der Tatsache, dass diese Ärztekammer sich einen statischen IP-Bereich gekauft hat.
Genau da liegt auch der Knackpunkt. Ich denke, wenn jemand eine statische IP kauft (so wie man z.B. google permanent mit der gleichen IP aufrufen kann), dann ist die Vergabe dieser IP's nicht mehr datenschutzrechtlich geschützt.
Wir als Otto-Normal-Verbraucher haben aber normalerweise KEINE wirklich statische IP, sondern bekommen die per Zufall zugeteilt bei jedem Neustart des Routers, bzw. in gewissen Abständen, und so wie ich das ansehe ist eine solche IP-Vergabe mit Datenschutz verbunden. Hieß es nicht immer, die Telekom und sonstige Provider dürfen/müssen diese Angaben rund 6 Monate speichern, um Nachforschungen zu ermöglichen? Ich glaube also nicht, dass unter diesen datenschutzrechtlichen Vorgaben überhaupt eine genaue private Lokalisierung möglich ist.
Zumindest ist das obenstehende alles meine Vermutung. :-)

andy@Joshua:~$ man woman // Segmentation fault (Core dumped)

Christin81 - 44
Halbprofi (offline)

Dabei seit 06.2010
119 Beiträge
Geschrieben am: 12.07.2010 um 09:19 Uhr

komischerweise wurde mir grad bei so ner whois seite meine richtige stadt genannt und nicht irgendein knotenpunkt, kein scheiss
DayReaper - 42
Profi (offline)

Dabei seit 10.2008
646 Beiträge

Geschrieben am: 12.07.2010 um 09:35 Uhr
Zuletzt editiert am: 12.07.2010 um 09:38 Uhr

Das ist nicht möglich sofern du über einen normalen Provider wie Telekom oder 1&1 online gehst. Bei diesen Anbietern, sofern du keine Standleitung mit einer Statischen Ip oder IP Bereich hast, hast du normalerweise eine dynamische Ip Vergabe, dh bei jeder Neueinwahl oder nach einem Zwangsdisconnect kriegst du automatisch eine neue IP aus einem Pool von vielen vielen vielen IP´s zugewiesen.

Die rausgabe dieser dynamischen IP (wird mit Namen und Zeitstempel verknüpft in einer abgeschotteten Datenbank gespeichert) ist nur nach richterlichem Beschluss oder durch Behörden welche einen dringenden Tatverdacht haben einsehbar...


Reservierst du dir aber eine fixe IP oder IP Bereich ist diese ja auch im Netz dauerhaft present, genau wie eine Domain ( Internetseitenname). Diese und der Inhaber wird dann öffentlich zugänglich gemacht...

Solltest du also über das Netzwerk dieser Ärztekammer online gehen ist es logisch, dass es abrufbar ist...

When you see me. RUN!

Sundown73 - 53
Experte (offline)

Dabei seit 01.2006
1570 Beiträge

Geschrieben am: 12.07.2010 um 09:39 Uhr

Zitat von Christin81:

komischerweise wurde mir grad bei so ner whois seite meine richtige stadt genannt und nicht irgendein knotenpunkt, kein scheiss


Bei Google gibt es seit 2007 eine Lokalisierung des Standortes über WLAN Hotspots.



GNU/Linux - Amarok - http://last.fm/user/sundown73

loc_Ju - 40
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 02.2005
32 Beiträge
Geschrieben am: 12.07.2010 um 10:02 Uhr

das mit der richtigen Stadt ist grad bei Großstädten wie München Augsburg etc richtig, da sind mehrere Knotenpunkte und du liegst meistens auf einem dieser Knotenpunkte, deswegen funktioniert das.

Es gibt Programme wie z.b. Neo Trace, dabei kannst du dich selber ziemlich genau routen. Aber sobald du versuchst andere zu routen, zeigt es dir im maximalfall den Knotenpunkt an.

In Deutschland kann also niemand der eine Dynamische IP Adresse hat ohne richterlichen Beschluss den genauen Standort anderer Personen erkennen.
Christin81 - 44
Halbprofi (offline)

Dabei seit 06.2010
119 Beiträge
Geschrieben am: 12.07.2010 um 10:03 Uhr

knotenpunkt ist stuttgart, ich wohne etwa mehrere zig kilometer von weg
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